Die 26 wichtigsten Fragen vor der Reinigung Ihrer PV Anlage

Echte Fragen - fundierte Antworten - Expertentipps

Ihre PV Anlage braucht eine Solarreinigung? Sie möchten sich zum Thema informieren und finden überall nur dieselben austauschbaren Werbeaussagen? Sie wünschen sich Expertentipps und echte Information aus erster Hand?

Die Reinigung von Photovoltaikanlagen ist immer noch ein junges Handwerk, das viele Fragen aufwirft.
Wir erhalten deshalb kritische Fragen nach dem Sinn und der Wirtschaftlichkeit einer PV-Reinigung, aber auch ganz praktische Überlegungen bezüglich der Durchführung von Reinigungsarbeiten.
Vielen Anlageneigentümern ist es auch wichtig, dass bei der PV Reinigung keine Schäden entstehen.

Erfahren Sie hier, was anderen Photovoltaik-Eigentümern wichtig ist...

Ihre Fragen - unsere Antworten - FAQ:

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Wir sind tatsächlich gerne für Sie da. Telefonische Beratung: 08141 - 889 5 887

Fragen und Antworten (FAQs)

Hier finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten in Textform zusammengefasst:


1. Unsere PV-Anlage ist noch nicht so stark verschmutzt. Lohnt sich da überhaupt eine PV Reinigung?

Es gibt Photovoltaikanlagen, die nach mehreren Jahren noch immer sauber sind, auch ohne jeglichen Befall durch Flechten Moose und Pilze. Dies ist abhängig von Standort, Kleinklima, Emissionsdruck und Glasqualität. Eine Erstreinigung nach 3-4 Jahren ist für die meisten Photovoltaikanlagen sinnvoll. Wird diese zu lange hinausgezögert, steigt das Risiko von Schäden und Qualitätsminderung der Module, z.B. Glaskorrosion, Delamination oder Hotspots. Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob Sie Ihre Einschätzung vom Boden aus, d.h. aus größerer Entfernung getroffen haben. Obwohl wir seit Jahren täglich mit verschmutzten Photovoltaikmodulen zu tun haben, sind wir oft selbst überrascht wie schlecht man die Verschmutzungssituation ohne nähere Untersuchung erkennen kann.
Unser "Leitfaden für die rechtzeitige Reinigung von Photovoltaikanlagen©" kann Sie darin unterstützen den richtigen Zeitpunkt für Ihre Photovoltaikanlage zu ermitteln.

Gerne erklären wir unseren Kunden auf Anfrage, wie Sie Ihre Verschmutzungssituation durch eine "Putzprobe" selbst einschätzen können.
Bei ernsthaftem Interesse an der Werterhaltung Ihrer PV-Anlage bieten wir auch eine Begehung vor Ort an.


2. Meine PV-Anlage hat gute Werte. Für eine optische Verschönerung gebe ich kein Geld aus.

Sie haben Recht! Ginge es bei einer Solarreinigung nur um die Optik, wäre die Investition nicht sinnvoll. Es sei denn Sie haben ein sehr gepflegtes Anwesen und lassen auch die Dachziegel regelmäßig reinigen. Doch die Optik ist nur ein positiver Nebeneffekt der Photovoltaikreinigung. Der wahre Nutzen liegt in der Funktionstüchtigkeit und langen Lebensdauer ihrer Photovoltaikanlage.

Der Fachbeitrag zum Thema "wann lohnt sich die Reinigung einer Photovoltaikanlage" beleuchtet anhand eines konkreten Fallbeispiels die Risiken von PV-Modulschäden, Wertverlust und irreversiblen Ertragseinbußen, wenn nicht rechtzeitig gereinigt wird.

Eine fachmännische PV Reinigung macht tatsächlich nur Sinn, wenn es auch etwas zu reinigen gibt.
Die Ökologische Solarreinigung steigert den Stromertrag, reduziert die Risiken von Modulschäden und verlängert die Nutzungsdauer.


3. Alle Firmen schreiben dasselbe. Ich lese überall "volle Stromausbeute", "Werterhalt" und "Verlängerung der Lebensdauer". Gibt es Unterschiede?

Ja, das ist einfach zu erklären: im gesamten deutschen Sprachraum schreiben all diese Firmen ganz einfach und regelmäßig von unserer Internetseite ab.

Wir gehören zu den wenigen Reinigungsfirmen, die sich parallel in der Forschung und Entwicklung innovativer Reinigungsmethoden engagieren.
Deshalb wäre es mir lieber diese Firmen würden sich unsere Reinigungsmethode zum Vorbild nehmen, statt nur unsere Texte zu kopieren.

Firmen die entmineralisiertes Wasser (VE), Rotationsbürsten oder Reinigungschemikalien verwenden machen genau das Gegenteil der Ökologischen Solarreinigung. Bei diesen harten Methoden ist die rasche, sich steigernde Wieder-Verschmutzung bekannt, die Materialdegradation wird eher noch verstärkt und im besten Fall hat es keine Auswirkung auf die Laufzeit der PV Anlage.
Wird hier von „Werterhalt“ und „Verlängerung der Lebensdauer“ geschrieben, sind das immer „schwache Schüler, die einfach beim Banknachbarn abgeschrieben haben“

In der Ökologischen Solarreinigung stehen wir zu unseren Versprechen: die langanhaltende Sauberkeit, der reale Werterhalt und die Verlängerung der Nutzungsdauer werden durch langjährige Fallstudien belegt. Diese Ergebnisse sind real und fußen auf einer jahrelangen Entwicklungsarbeit.


4. Warum kostet die Erstreinigung mehr als die Folgereinigungen?

Die Erstreinigung ist mit einem erhöhten Aufwand verbunden. Um die langjährigen Verschmutzungen restlos zu entfernen, wird unter mehrfachem Einweichen mit unserem Solarreinigungswasser bis zum "Materialgrund" gereinigt. Der größte Aufwand einer fachmännisch korrekten Solarreinigung ist jedoch die Reinigung der Rahmenschlitze, dort wo das Glas samt Eindichtung im Modulrahmen eingefasst ist. Unsere Reinigungsergebnisse halten aufgrund einer sauberen, neutralen Oberfläche lange an. Bei zukünftigen Reinigungswiederholungen kann die standortbedingte Nachverschmutzung nun wesentlich leichter entfernt werden. Deshalb ist der Preis einer Wiederholungsreinigung bei einem zeitnahen Tournus deutlich rabattiert. Kleinanlagen und Folgereinigungen mit Abständen von mehr als 2 Jahren sind von dieser Rabattierung ausgenommen. Ebenso Photovoltaikanlagen " mit einer roten FLECHTENAMPEL".

Das Angebot einer rabattierten Reinigungswiederholung ist primär für unsere Kunden an schmutzstarken Standorten konzipiert. Wir beraten Sie gerne..


5. Kommen zum Reinigungspreis noch Kosten für die Anfahrt hinzu?

Nein, wenn Sie etwas Wartezeit akzeptieren, erheben wir in unseren Kerngebieten keine Anfahrtspauschale. Wir federn unsere Fahrtkosten durch eine gute Logistik ab. Weiter entfernt gelegene Aufträge und Sonderreinigungen werden nach Aufwand kalkuliert. Sie erhalten auf Wunsch gerne ein kostenfreies Angebot mit Festpreisgarantie.

In unseren Angeboten sind stets alle Kosten transparent, nachvollziegbar und vollständig aufgeführt.


6. Werden bei der Reinigung die PV-Module betreten?

NEIN, wir betreten Ihre PV Anlage grundsätzlich nicht. Weder auf den Rahmen, noch auf den Schrauben. Es werden keine Trittstufen und keine Leitern über die Module gelegt.

Die Reinigung erfolgt mit verlängerbaren Teleskopstangen, ohne automatisierte Reinigungssysteme.


7. Bringen Sie eine Arbeitsbühne mit?

Oberste Priorität haben die Arbeitssicherheit und die handwerkliche Ausführung. Photovoltaik-Anlagen mit geringer Dachneigung können bei geeignetem Wetter und Dacheindeckung gut vom First aus gereinigt werden. Die Mehrzahl der PV-Anlagen wird ohne Arbeitsbühne gereinigt. Höhensicherungs- bzw. Arbeitsschutzgerät führen wir immer mit. Ist das Dach zu steil oder birgt andere Gefahren, wird die Reinigung vom Gerüst oder der Arbeitsbühne ausgeführt. Bei sehr starken Verschmutzungen kann der Einsatz einer Arbeitsbühne auch aus handwerklichen Gründen erforderlich sein. Wenn bei Ihnen vor Ort eine Arbeitsbühne oder ein Gerüst vorhanden sind, nutzen wir selbstverständlich Ihre eigene Steighilfe. Andernfalls bringen wir Ihnen zum Selbstkostenpreis ein geeignetes Gerät mit.
Hier finden Sie unsere Hinweise und die aktuelle Gesetzeslage zu Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit

Ist eine Arbeitsbühne erforderlich, organisieren wir auf Wunsch gerne ein passendes Gerät zum Selbstkostenpreis.


8. Bringt die Reinigung tatsächlich eine Ertragssteigerung?

In der Ökologischen Solarreinigung werden die Erträge sofort gesteigert, sobald die Verschmutzung entfernt ist. Gemäß den Rückmeldungen unserer Kunden können sich die Ertragssteigerungen zwischen kaum messbaren Verbesserungen und Ertragssteigerungen von über 50% bewegen. Dies ist abhängig von Art und Intensität der Verschmutzung, sowie dem technischen Zustand der PV-Module.

Unser übergeordnetes Ziel ist die Optimierung der Gesamtwirtschaftlichkeit: Schadensprävention, Laufzeitverlängerung und dauerhafter technisch maximaler Stromertrag.


9. Werden die Flechten und Moose auf unseren PV-Modulen auch entfernt?

Ein wichtiger Teil unserer Schadensprävention ist die Reinigung der PV-Module von pflanzlichem Bewuchs. Deshalb schwemmen wir bei jeder PV-Reinigung in mehreren Arbeitsschritten die Schlitze zwischen Glas und Modulrahmen mit unserem Solarreinigungswasser aus. Ein starker, langjähriger Flechten- und Moosbewuchs kann durch eine einmalige Reinigung ggfs. nicht komplett entfernt werden. Denn tief in den Rahmen können lebensfähige Pflanzenreste verbleiben. Eine Reinigungswiederholung wird deshalb speziell auf diese Situation abgestimmt. Unsere Fallstudien belegen, dass bei einer Reinigungswiederholung in sinnvollen Zeiträumen das Pflanzenwachstum komplett und schadensfrei entfernt werden kann.

In der Ökologischen Solarreinigung werden keine festsitzenden Pflanzenteile rein mechanisch aus dem Rahmen entfernt:

9.1 Durch mechanisches Ausreissen würden die im Modulrahmen verbleibenden Pflanzenteile im Wachstum sogar noch angeregt werden. Das "Abraspeln" der Flechten vom Glas mit rotierenden Bürsten birgt deshalb gewisse Risiken.

9.2 Die feinen Füsschen (Hyphen) von Pilzen und Flechten dringen über Jahre hinweg in die obersten Schichten des Glases ein. Um die Mikroporösität des Glases nicht weiter voranzutreiben, sollten hier generell keine Rotationsbürsten und entmineralisiertes Wasser zum Einsatz kommen!

In unserem "Fachbeitrag für landwirtschaftliche Geflügelbetriebe", wird die Flechtenproblematik von der Entstehung bis zur schadensfreien und nachhaltigen Entfernung sehr gut erklärt.

In der Ökologischen Solarreinigung haben wir eine nachhaltige Methode zur schadensfreien Entfernung von Flechten entwickelt. Mehrjährige Fallstudien an 2 extremen Standorten dokumentieren die nachhaltige Entfernung von starkem Flechtenbewuchs aus den Rahmenschlitzen..


10. Ich bin mir nicht sicher, ob meiner PV-Anlage Gefahr durch Flechten droht

PV-Eigentümer sollten sich die Dachflächen der umliegenden Gebäude gut ansehen.
Wachsen hier Flechten und Moose auf den Ziegeln, werden diese vor Ihrer PV-Anlage nicht halt machen. Es ist nur eine Frage der Zeit. Die Erstreinigung der Photovoltaikanlage muss deshalb rechtzeitig durchgeführt werden. Durch unnötiges Hinauszögern sparen Sie kein Geld, sondern gefährden die Wirtschaftlichkeit Ihrer gesamten PV-Investition. Haben sich die Pflanzen erst einmal in den Modulrahmen verankert, ist deren schadensfreie Entfernung aufwändig. Ein starker Flechten- und Moosbewuchs kann durch eine einmalige Reinigung mit keiner am Markt verfügbaren Methode restlos entfernt werden.

Die Ökologische Solarreinigung hat an flechtenreichen Standorten deren nachhaltige und schadensfreie Entfernung in mehrjährigen Fallstudien dokumentiert.

Wir unterstützen unsere Kunden darüberhinaus beim Erkennen und Beseitigen der Risiken durch pflanzlichen Bewuchs:
ein besonderer Service ist unser umfassendes Beratungsangebot basierend auf einer FLECHTENAMPEL©.


11. Reinigen Sie auch Solarplatten, die wir bisher selbst gewaschen haben?

Grundsätzlich reinigen wir auch Photovoltaikanlagen, die bisher von Ihnen selbst oder von anderen Firmen bearbeitet wurden.
Bei selbst gereinigten PV-Anlagen treten gehäuft hartnäckige Schmutzreste auf den Gläsern auf. In unserem Essay über das "Selber-Reinigen" von Photovoltaikanlagen wird eindringlich davor gewarnt die fachlichen Anforderungen an eine Solarreinigung zu unterschätzen.

Nur sehr wenige Dienstleister halten sich überhaupt mit der Reinigung der Rahmenschlitze auf. Regelmäßig beklagen sich Neukunden über schlechte Reinigungsergebnisse durch Schnellreinigung mit Rotationsbürste zu Dumpingpreisen, auch wegen der rasch einsetzenden Nachverschmutzung .

Von Ihnen selbst, oder von Fremdfirmen gereinigte PV-Anlagen werden mit dem Preis einer Erstreinigung kalkuliert. Die vorgefundenen Reinigungsergebnisse erfordern meist einen deutlich höheren Aufwand.


12. Ein Bekannter hat seine PV-Anlage reinigen lassen - aber nach kurzer Zeit war sie schon wieder verschmutzt.

Ohne die Gesamtsituation zu kennen, ist eine Antwort auf Ihre Frage schwierig. Wenn die Photovoltaikanlage auf einem Tierstall installiert ist, kann eine jährliche Reinigung tatsächlich realistisch sein. Mancher Anlageneigentümer entscheidet sich für das billigste Angebot ohne zu wissen, dass es sich hier um eine sogenannte "Schnellreinigung" mit rotierender Bürste handelt. Um die Solarreinigung zu einem sehr billigen Preis anbieten zu können, wird vom Reinigungsbetrieb der zeitliche Aufwand sehr knapp kalkuliert. Man reduziert die Reinigungsschritte und den Kostenfaktor Wassermenge. Die PV-Reinigung mit rotierenden Bürsten und anderen, härteren Methoden versprechen eine hohe Quadratmeterleistung pro Stunde. Ist nicht alles restlos bis auf den Materialgrund entfernt, oder wurde die Glasoberfläche durch die Bearbeitung sogar rauh, kann eine sehr schnelle Nachverschmutzung eintreten. Diese Nachverschmutzung bildet starke Adhäsionskräfte und ist daher förmlich "ins Glas eingefressen".

Unterschiedliche PV-Standorte haben unterschiedliche Reinigungsintervalle. Ein gutes Reinigungsergebnis braucht eine gewissenhafte Ausführung, mit einer risikofreien Methode.


13. Machen Sie bei der PV Reinigung auch Wärmebild-Aufnahmen?

Jein.... PV-Anlagen müssen gemäß VDE 0105-100 und VDE 0126-23 spätestens alle 4 Jahre vom Elektrofachbetrieb geprüft werden. Die Durchführung der technischen Wartung gemäß VDE DIN-Norm kann existenziell sein, denn nur mit Vorlage des beglaubigten Prüfprotokolls genießen Sie uneingeschränkten Versicherungsschutz.

In der Ökologischen Solarreinigung ist die eingehende Sichtprüfung fester Bestandteil aller Reinigungsarbeiten. Die sichtbaren Anomalien werden dokumentiert. Wenn es das Wetter und die Zugänglichkeit der PV-Anlage zulassen, überprüfen wir auffällige Module gezielt mittels Wärmebildaufnahme, um sicherzustellen, dass keine akute Gefahr vom PV Modul ausgeht. Zonen mit Temperaturunterschieden werden vom Modulhersteller nur in Ausnahmefällen als Reklamationsgrund anerkannt, solange die technischen Werte im Soll sind.

Innerhalb der Gewährleistung oder bei einer Häufung von Temperaturunterschieden größer 25°C lohnt sich eine Reklamation auf jeden Fall. Wird die Photovoltaikanlage vom qualifizierten Elektrofachbetrieb vorschriftsgemäß nach VDE DIN-Norm geprüft, ist eine zusätzliche Wärmebildaufnahme durch den Reinigungsbetrieb normalerweise unnötig.

In der Abwicklung von Gewährleistungsfällen werden primär Kennlinien- und Elektroluminiszenzmessungen akzeptiert, aber keine Wärmebildaufnahmen!


14. Sie haben gesagt, dass es vorgeschrieben ist seine PV-Anlage prüfen zu lassen. Das höre ich zum ersten Mal.

Da sind Sie nicht der Einzige. Photovoltaikanlagen müssen gemäß VDE 0105-100 und VDE 0126-23 regelmäßig vom Elektrofachbetrieb geprüft und gewartet werden. Für den ordnungsgemäßen Gesamtzustand der PV-Anlage sind Sie als Betreiber zu 100% verantwortlich. Die Prüfung ist vorgeschrieben. Punkt. Darüberhinaus ist es schlau die Anlage von einem Fachmann prüfen zu lassen:

Wenn eine Gefahr von der PV ausgehen sollte, sind Sie froh wenn der Fehler behoben wird. Wenn alles in Ordnung ist, haben Sie - im Fall eines Versicherungsschadens - das unterschriebene Prüfprotokoll Ihres Elektrofachbetriebes. Nur dann können Sie auf Ihren Versicherungsschutz auch tatsächlich voll umfänglich vertrauen! Weitere Informationen zur VDE-Prüfung erhalten Sie beim Elektrofachbetrieb Ihres Vertrauens. In unserer Rubrik "Information" haben wir Ihnen die komplette Richtlinie zum E-Check und ein Original Prüfprotokoll als pdf-Dokument zum Download vorbereitet.

Spätestens alle 4 Jahre müssen Photovoltaikanlagen einer wiederkehrenden technischen Prüfung gemäß VDE-Richtlinie unterzogen werden.
Die Prüfung gemäß VDE 0105-100 und VDE 0126-23 ist Voraussetzung für Ihren Anspruch auf Versicherungsschutz.


15. Machen Sie auch eine technische Prüfung unserer PV-Anlage?

Nein. In der Ökologischen Solarreinigung sind wir auf die Reinigung von Photovoltaikanlagen spezialisiert. Während der Reinigungsarbeiten führen wir immer eine dezidierte Sichtprüfung Ihrer PV-Module durch. Hier dokumentieren wir regelmäßig Auffälligkeiten, die dem Blick des Technikers entgehen können:

Anomalien auf dem Wafer, Hot Spots, Delamination, Korrosion, verzogene oder aufgebogene Rahmen, lockere Montageklammern usw. Wenn wir bei Ihnen Veränderungen oder Schäden entdecken, bekommen Sie im Rahmen unseres Servicepakets eine Fotokurzdokumentation. Diese können Sie dem Elektro-Fachbetrieb Ihres Vertrauens weiterreichen.

So können die betroffenen Module zielgerichtet und kostengünstig geprüft werden. Insbesondere vor Ablauf der Modul-Gewährleistung ist eine Reinigung mit qualifizierter Sichtprüfung empfehlenswert, weil man im Schadensfall noch einen kostenlosen Austausch der PV-Komponenten erhält.

Wir verstehen uns als Schnittstelle zu Ihnen und Ihrem Elektrofachbetrieb.
Darüberhinaus kooperieren wir mit erfahrenen, seriösen Elektro-Fachbetrieben, die über fundiertes technisches Know-How mit Photovoltaik-Anlagen verfügen.


16. Werden in der Ökologischen Solarreinigung rotierende Bürsten verwendet?

Nein. Gemäß heutigem Sachstand ist das Schadensrisiko zu groß und die Reinigungsergebnisse bei vielen Verschmutzungen zu schlecht. Die rasch einsetzende Nachverschmutzung beim Einsatz von entmineralisiertem Wasser und Rotationsbürste ist ausreichend dokumentiert. Rotierende Bürsten werden hauptsächlich dann eingesetzt, wenn handwerkliches Know-How fehlt, sich die Verschmutzung schwer lösen lässt oder eine hohe Quadratmeterzahl pro Stunde erzielt werden soll.

Das Bild zeigt ein vor 6 Monaten unsachgemäß mit rotierender Bürste gereinigtes Dünnschicht-Modul.
Nach der Reinigung waren die Module augenscheinlich sauber. Die Bearbeitung der Gläser mit rotierender Bürste und entmineralisiertem Wasser hat eindeutige Spuren mit extrem haftender Nachverschmutzung hinterlassen.

Die PV-Anlage wäre bei einer fachmännischen Reinigung noch völlig frei von Verschmutzung.

Rotierende Bürsten bergen - insbesondere im Zusammenwirken mit entmineralisiertem Wasser - ein häufig unterschätztes Schadensrisiko.


17. Warum werden in der Ökologischen Solarreinigung keine Rotationsbürsten verwendet?

Solargläser sind selten aus "Fensterscheibenglas" (Floatglas). PV-Module bestehen überwiegend aus thermisch vorgespanntem Glas (TVG, ESG). Diese Sicherheitsgläser zeichnen sich durch gute Bruchsicherheit aus, sind jedoch sehr verkratzungsempfindlich. In der Architektur kennt man die Problematik der sogenannten Grauwasserreinigung: wechseln die Reinigungskräfte das Wasser im Putzeimer nicht rechtzeitig und reinigen TVG/ESG mit "grauem" (verschmutztem) Wasser, kommt es sehr schnell zu Verkratzungen. Im Bereich der Glasreinigung sieht man diese Schäden einfach, weil man durch die Gläser hindurchschauen kann. Bei Photovoltaikanlagen entdeckt man die Kratzschäden schwieriger. Ohne technische Hilfsmittel muss das Licht in einem bestimmten Winkel vom Glas reflektiert werden. Dann werden die Verkratzungen sichtbar.

Photovoltaikanlagen sind immer erheblich verschmutzt, wenn eine Reinigung beauftragt wird. Somit bewegen wir uns hier technisch-handwerklich immer in einem Bereich der Grauwasserreinigung. Deshalb sind in der PV Reinigung die verwendete Wassermenge und das richtige Reinigungsgerät essentiell. Schwamm und Tuch reiben den Schmutz über das Glas. Davon ist komplett abzuraten. Die rotierende Bürste läuft augenblicklich los, bevor sich der Schmutz vom Wasser lösen konnte. Somit gehört die Rotationsbürste zu den schadensriskanten Werkzeugen. Bei handgeführten Bürsten hängt das Risiko für Verkratzungen auch vom Borstenmaterial und dem Schnitt des Besatzes ab.

Hochgeschwindigkeitsbürsten können sich bei stark verschmutzten PV Modulen unter den Wasserfilm graben und die haftende Verschmutzung trocken aus der Glasoberfläche herausreißen. Das Risiko von Bearbeitungsschäden (Aufrauhung, Verkratzung, Zellmikrorisse durch Vibration) ist groß. Wird in der Reinigung von Photovoltaikmodulen am Wasserverbrauch gespart und/oder die Drehzahl der Rotationsbürste zu hoch justiert, wird partiell trocken gereinigt. Die Verletzung der obersten Glasschichten hat eine starke Schmutzadhäsion zur Folge. Vom Einsatz der drehenden Waschbürsten raten wir generell ab, weil diese den Schmutz zusätzlich auf dem Glas verreiben können.

Das Bild zeigt ein unsachgemäß mit rotierender Bürste gereinigtes monokristallines PV-Modul nach 1 Jahr.
Nach Abschluß der Reinigungsarbeiten waren die Module augenscheinlich sauber.

Die Bearbeitung der Gläser hat jedoch eindeutige Spuren im Glas mit extrem haftender Nachverschmutzung hinterlassen.
Solche Praxisbeispiele sind weit verbreitet, ausreichend dokumentiert und gelten als gesichert.

Rotierende Bürsten haben erst seit 2012 Verbreitung gefunden. Die Schadensbilder durch unsachgemäße PV Reinigung sind noch sehr wenig bekannt.


In der Ökologischen Solarreinigung sind wir spezialisiert auf die schadensfreie Modulreinigung per handgeführter Glasbürste. Unsere Bürsten haben eine geringe Abrasivität. Durch ihren Besatz und Schnitt ist physikalisch gewährleistet, dass nur völlig gelöste Verschmutzungen entfernt werden können.


18. Warum spart die Ökologische Solarreinigung nicht mit Wasser bei der Photovoltaik Reinigung?

"Wasser sparen" assoziieren viele Menschen mit "ökologisch handeln". Photovoltaik Module bestehen aus thermisch vorgespanntem Glas (ESG/TVG). Diese "Sicherheitsgläser" haben eine hohe Drucklasttoleranz. Bauartbedingt sind sie durch ihre "innere Vorspannung" verkratzungsempfindlich. In der Solarreinigung erhöht sich das Verkratzungsrisiko signifikant, wenn mit zu wenig Wasser gereinigt wird. Ganz besonders bei der PV-Reinigung mit rotierenden Bürsten.

Gerätehersteller von Rotationsbürsten reduzieren auf Wunsch ihrer Kunden die Literleistung von 7-10l/min auf bis zu 5l/min. Der Grund dafür ist nicht die Ökologie. Sehr viele Solarreiniger verwenden einfache, unterdimensionierte Osmosegeräte und Harzfilter. Diese Billiggeräte sind für eine professionelle, gewerbliche Reinigung aufgrund ihrer geringen Literleistung gar nicht geeignet. Der Verbrauch von aufbereitetem Reinigungswasser ist für alle Solarreiniger ein Kostenfaktor. Billiganbieter sparen deshalb an der Reinigungszeit und am Verbrauch des Reinigungswassers.

Bei verschmutzten PV-Anlagen (und nur hier macht eine Reinigung Sinn) muß ausreichend Reinigungswasser eingesetzt werden. Wird das Solarglas mit zu geringer Literleistung bearbeitet, steigen die Risiken für Aufrauhung und Verkratzung. Die schnelle, hartnäckige Nachverschmutzung ist eine mögliche Konsequenz. Je nach Dachneigung, Witterung, Rotationsgeschwindigkeit, Verschmutzungsgrad und -art muß mit mindestens 12-15l Wasser pro Minute gereinigt werden. Bei Bürstenbreiten über 60cm braucht es entsprechend mehr Wasser.

Solarglas ist kein "Fensterscheibenglas", sondern besteht überwiegend aus thermisch vorgespanntem Glas (TVG, ESG...) mit hoher Lichttransmission.
Diese Solargläser sind verkratzungsempfindlich. Möchte man Bearbeitungsschäden ausschließen muss mit ausreichend Wasser gereinigt werden.


19. Deutscher Photovoltaikhersteller warnt vor der PV-Reinigung mit Reinstwasser (VE-Wasser)

Ein bekannter deutscher Modulhersteller untersagt die Reinigung seiner PV-Module mit Reinstwasser (VE-Wasser). In der schriftlichen Stellungnahme des Unternehmens heisst es: "VE Wasser darf zum Reinigen der Photovoltaik-Module nicht verwendet werden um einer Korrosion vorzubeugen. Bei dem Deckglas des Moduls handelt es sich um ein Floatglas oder TVGlas (thermisch vorgespannt) mit hoher Transmission. Nach unseren Gewährleistungsbedingungen ist ferner der Einsatz von Reinigungsmittel mit entsprechenden Inhaltsstoffen nicht zulässig. Wenn Ihr "Solarbutzwasser" (Anmerkung: heute "Solarreinigungswasser") keine Inhaltsstoffe aufweist entspricht dies den Bedingungen."

Alle PV-Module bestehen aus Float- oder TVGlas. Ergo besteht für alle Photovoltaik Module Korrosionsgefahr durch entmineralisiertes Wasser.


20. Ist die Reinigung mit entmineralisiertem/deionisiertem Wasser ökologisch?

Nein. Entmineralisiertes Wasser ist vom Wuppertaler Institut mit dem sehr schlechten MIPS-Wert von 9 bewertet worden. Das Wuppertaler Institut bewertet Produkte von der Herstellung bis zu Entsorgung mit wissenschaftlichen Parametern. Mit der Messgröße (MIPS = Material Input pro Serviceeinheit) schaffte es ein Instrumentarium, das Umweltverbrauch berechenbar und vergleichbar macht.

Andere Anbieter einer Photovoltaik-Reinigung verwenden für die Deionisierung einen Ionentauscher. Dieser muß regelmäßig regeneriert werden. Hierfür wird die Stahlpatrone zum Hersteller eingeschickt. Unter Zuhilfenahme von verdünnter Schwefelsäure, Ammoniaklösung, verdünnter Natronlauge etc. sowie wässriger Kochsalzlösung werden diese regeneriert.

Die Werbung der Reinigungsfirmen ist irreführend und falsch. Tatsächlich ist VE Wasser nicht ökologisch.
Die schnelle Nachverschmutzung durch VE Wasser verschlechtert die Ökobilanz obendrein: PV Anlagen müssen häufiger gereinigt werden.


21. Warum ist die Ökologische Solarreinigung tatsächlich ökologisch?

In der Ökologischen Solarreinigung verwenden wir ausschließlich Ihr lokales Wasser aus der Leitung oder dem Brunnen. Voraussetzung ist Trinkwasserqualität. Zisternenwasser wird aus mikrobiellen Gründen nur in Ausnahmefällen verwendet. Um die Anforderungen an ein "weiches Wasser" zu erfüllen ohne die Mineralstoffe und Salze zu entfernen, verwenden wir ein innovatives Produkt, das ausschließlich aus Wasser besteht. Ohne jegliche Wirk- oder Hilfsstoffe. Dieses "Solarreinigungswasser" wurde von einer Koryphäe im Bereich der konsequent ökologischen Reinigungsmittel, Frau Maria Magdalena Sange exklusiv für die Ökologische Solarreinigung entwickelt.

Das Solarreinigungswasser wird dem Leitungswasser in einem Tank gemischt. Mit unserem Zusatz fällt bei der PV Reinigung kein Kalk aus. Das Produkt verbessert darüberhinaus das Aufweichen langjähriger Verschmutzung. Die Reinigung mit dem Solarreinigungswasser ist völlig schadensfrei, werterhaltend und konsequent ökologisch.

Übliche Solar-Reinigungsmittel (auch sog. "Ökoreiniger") bestehen aus Säuren, Tensiden, Enzymen, Ammoniumchlorid und weiteren Reinigungschemikalien. Auf Photovoltaik-Anlagen ist die Anwendung von wirkstoffhaltigen Reinigern kritisch einzuschätzen. Die Reinigungschemie trocknet auf den Modulmaterialien ein, weicht nachts auf und brennt tagsüber bei ca. 70° Betriebstemperatur ein. Diese abwechselnden Aggregatszustände können chemisch-physikalische Prozesse in Glas und Eindichtung auslösen. Besonders bei älteren PV Anlagen mit alterungsbedingter Degradation.

Die Verwendung von Reinigungsmitteln mit chemischen Wirkstoffen in Solarparks und auf Dachanlagen kann eine Umweltstraftat darstellen. Die meisten Regenrinnen sind nicht an eine Kläranlage angeschlossen.

Unser Reinigungszusatz hat keinerlei Wirkstoffe die ins Material einwirken und die im Ökosystem abgebaut werden müssten.


22. Ist Ihr Solarreinigungswasser dasselbe wie entmineralisiertes Wasser?

Nein. Unsere Sorgfaltspflicht als ordentlicher Handwerksbetrieb verbietet den Einsatz jeglicher Hilfsmittel mit dem Risiko von Bearbeitungsschäden. Entmineralisiertes Wasser wird auch als Rein-, Reinstwasser oder Osmosewasser (VE-Wasser) bezeichnet. In einem technischen Verfahren werden die Inhaltsstoffe entzogen. Entmineralisiertes Wasser verhält sich völlig anders als mineralstoffarmes Regenwasser.

In Industrie und Gewerbe ist die materialschädigende bzw. aggressive Wirkung bekannt. VE-Wasser mit einer Leitfähigkeit zwischen 0 … 5 µS muss sich wieder mit Mineralien oder anderen Stoffen sättigen, die ihm selbst im technischen Verfahren entzogen wurden. Es entzieht diese aus seiner Umgebung: Metalle korrodieren, Kunststoffe werden hart, Aluminium und Glas werden angegriffen. In der Ökologischen Solarreinigung wird deshalb grundsätzlich nicht mit entmineralisiertem oder deionisiertem Wasser gereinigt.

In der Praxis füllen wir bei Ihnen vor Ort Leitungs- oder Brunnenwasser (Trinkwasserqualität) in einen Tank und geben das Solarreinigungswasser hinzu. Dosierung: 125ml Solarreinigungswasser auf 1300l Leitungswasser. Alle in Ihrem Wasser regional vorhandenen Inhaltsstoffe bleiben erhalten. Unser Zusatz besteht lediglich aus Wasser und hat keinerlei Zusätze und Wirkstoffe. Wir erfüllen dennoch die Vorgabe nach "weichem Wasser", denn der Kalk wird so ins Wasser eingebunden, dass er auch bei der Heisswasser-Reinigung oder bei sommerlichen Temperaturen nicht ausfällt.

Der Zusatz Solarreinigungswasser wurde exklusiv für die Ökologische Solarreinigung entwickelt und ist auf dem sogenannten "freien Markt" nicht erhältlich.
Mit unserer Reinigungsmethode können auch unsachgemäß gereinigte oder verkalkte PV-Anlagen wiederhergestellt werden.


23. Ist Ihr Solarwasser ein Öko-Reiniger?

Die Bezeichnung "Ökoreiniger" ist leider kein geschützter Begriff. Gemäß EU-Recht dürfen sogar Chemiereiniger als "bio" bezeichnet werden, die es nie ins Regal vom Ökoladen geschafft hätten. Das Solarreinigungswasser ist konsequent ökologisch. Es besteht nur aus Wasser und hat weder zusätzliche Inhaltsstoffe, noch andere Hilfsstoffe. Es ist ein innovatives, quantenphysikalisches Produkt, das eigens für die Ökologische Solarreinigung entwickelt wurde.

Hintergrundinformation zum Thema "Ökoreiniger":
die Verordnung (EG) Nr. 648/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates über Detergenzien regelt die Abbaubarkeit von Reinigern mit chemischen Hilfsstoffen (Tenside, Säuren, Enzyme usw.). Gemäß dieser EU-Verordnung können in der Werbung Chemiereiniger als "öko" bezeichnet werden, wenn sie nach den "Grundsätzen der Guten Laborpraxis" unter isolierten Laborbedingungen eine gewisse Abbaubarkeit zeigen. Die realen Umgebungsbedingungen in der Natur sind jedoch anders. Diese Verordnung hat in den letzten Jahren Positives bewirkt und dazu geführt, dass sich die kaum abbaubaren Stoffe in Reinigern (z.B. Phosphate) deutlich reduziert haben. Die Kehrseite: eine Abgrenzung zu konsequenten, "ehrlichen" Ökoreinigern ist nicht mehr so einfach möglich. Aufgrund dieser europäischen Verordnung dürfen auch "halbgare" Green-Washed-Reiniger unter dem Öko-Mäntelchen verkauft werden. Verbraucher müssen heute durchaus über Grundkenntnisse in Chemie verfügen, um anhand der Inhaltsstoffe einen Pseudo-Ökoreiniger entlarven zu können.

Unser Zusatz "Solarreinigungswasser" besteht nur aus Wasser und hat keinerlei Wirk- und Hilfsstoffe. Es gibt nichts, was im Ökosystem abgebaut werden muß.
Dosierung 125ml Solarreinigungswasser auf 1300l Leitungswasser.


24. Wann ist der richtige Reinigungszeitpunkt für eine Photovoltaikanlage?

Dafür gibt es keine pauschale Antwort, es gibt lediglich Tendenzen für verschiedene Standorte. Tatsächlich ist die Auflagerung von Verschmutzung primär von 6 Faktoren abhängig:

- die Glasgüte, Oberflächencharakteristik und Modulqualität
- die Art und Intensität des Lufteintrags am Standort
- die Reinigungsqualität des Dienstleisters
- die Lage der PV Anlage bauseits
- das regionale Klima
- der Anstellwinkel

Mit unserem neuen Leitfaden ermitteln Sie für Ihre eigene PV Anlage ganz einfach den richtigen Zeitpunkt: "Leitfaden für die rechtzeitige Reinigung von Photovoltaikanlagen"


25. Unsere PV Anlage wurde bereits 3x gereinigt und seitdem wachsen auf den Modulen sehr stark Algen und Flechten.

Eine Ferndiagnose ist hier nicht ganz einfach. Die Zunahme an Flechten, Moosen und Algen kann dreierlei Ursachen haben.

25.1 Viele Dienstleister beschränken sich auf die Reinigung der Gläser. Wachsen Flechten und Moose in den Rahmenschlitze (dort wo das Glas im Rahmen sitzt), werden diese bestenfalls mit einer Rotationsbürste abgerissen. Dadurch können sich die festsitzenden Pflanzen ungehindert weiter ausbreiten. Das "Abraspeln" kann sogar das Wachstum anregen, weil der innenliegende lebensfähige Pflanzenrest seinen photosynthetisierenden Pflanzenteil zügig neu ausbilden muss.

25.2 Verwendet der Solarreiniger ein Gerät zur Deionisierung, Filterung bzw. Entmineralisierung kann die Ursache auch hier zu finden sein. Einem Fachbetrieb sollte bekannt sein, dass diese Geräte häufig verkeimen und so die Bildung von Hefen, Pilzen, Algen und Flechten auf den Photovoltaikanlagen begünstigen.

25.3 Vielleicht hat Ihr Solarreiniger auch mit Ihrem Zisternenwasser gereinigt, ohne es gesondert aufzubereiten. In älteren Zisternen bildet sich ein Schlammsumpf mit einer anaeroben Mikrobiologie. Nur wenn Sie Ihre Zisterne regelmäßig leer pumpen und sorgfältig reinigen kann das Regenwasser zur PV Modulreinigung verwendet werden. Primärseitig, im Zulauf der Zisterne empfehlen wir einen gut funktionierenden Vorfilter einzusetzen.

In der Ökologischen Solarreinigung verwenden wir kein Zisternenwasser. So wird vermieden, dass ein verkeimtes Reinigungswasser eine "ungute" Mikrobiologie auf die PV-Module bringt.
Unser komplettes Equipment wird regelmäßig gereinigt, die Schläuche tournusgemäß ausgetauscht und bei längeren Standzeiten werden alle Wasseransammlungen mit Druckluft innenliegend getrocknet.


26. Mein Elektriker hat gesagt, unsere PV Anlage ist noch sauber. Von einer Reinigung rät er aus Kostengründen ab.

Glückwunsch! Im besten Fall hat Ihr Elektriker recht.

Dennoch, bei einer Beratung durch branchenfremde "Fachleute" stelle ich mir immer die Frage: was bietet diese Firma eigentlich an?
Der Elektriker errichtet Photovoltaikanlagen, wartet diese, hat aber im Bereich der Solarreinigung möglicherweise weniger Ahnung als Sie, nachdem Sie unsere Internetseite durchgelesen haben.

Einige Elektriker meinen auch ihren Kunden einen Gefallen zu tun, wenn sie ihnen finanzielle Ausgaben ersparen, weil die Stromerträge noch im Limit sind. Eine derart motivierte Beratung kann für den PV-Eigentümer fatale Folgen haben. Die reine Leistungsmessung oder die Auswertung der Ertragszahlen sollte nie das einzige Entscheidungskriterium für eine Modulreinigung sein. Verschmutzungen können chemisch-reaktiv sein, Folgeschäden verursachen, oder die Glasqualität mindern.

Wir arbeiten gerne mit Ihrem Elektriker zusammen. Wenn alle "an einem Strang ziehen" ist man gemeinsam richtig gut.

Wir erklären unseren Kunden auf Anfrage, wie Sie eine verlässliche "Putzprobe" machen können, um Ihre Verschmutzungssituation selbst einschätzen zu können.




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