Die 26 häufigsten Fragen zur Reinigung von PV-Anlagen2019-12-08T18:18:46+01:00

Die 26 häufigsten Fragen zur Reinigung von PV-Anlagen

Echte Fragen – fundierte Antworten – Expertentipps

Schuppen mit Leiter und perfekt gereinigter Photovoltaikanlage

Sie wollen eventuell Ihre Photovoltaikanlage reinigen lassen und möchten sich zunächst unverbindlich informieren?
Sie haben bereits einschlägige Erfahrung und brauchen handfeste Information zu einer Problemstellung?

Echte Information aus erster Hand

Ob Newcomer oder alter Hase, ob kleine Dachanlage oder MW-Solarpark – in dieser Rubrik werden alle fündig.
Für eine schnelle und doch umfassende Information haben wir Ihnen hier die Essenz unserer Internetseite kurz und knapp zusammengeführt. Lesen Sie ein Konzentrat der häufigsten Fragen und unsere Antworten zu den relevanten Themen rund um die Solarreinigung.

Wenn Sie mehr brauchen und Ihr Fachwissen vertiefen wollen, empfehle ich Ihnen die Lektüre unserer ausführlichen Fachbeiträge.

Darüberhinaus sind wir gerne telefonisch und per E-Mail für Sie da. Sie können sich mit uns über alles fachlich austauschen und alles fragen, was dem erfolgreichen Betrieb Ihrer Photovoltaikanlage dient. Bei uns darf man auch anrufen, wenn man momentan keine Solarreinigung buchen möchte…

Ihre Fragen – unsere Antworten

Die Antworten können Sie durch Anklicken der betreffenden Frage einsehen.

Wann lohnt sich überhaupt eine Solarreinigung?2019-11-26T14:52:32+01:00

Ich denke das ist die am häufigsten gestellte Frage, die jeden PV Eigentümer umtreibt: Wann lohnt sich überhaupt eine Solarreinigung?
Hinter dieser Frage steht natürlich die Unsicherheit, dass man kein „unnötiges Geld“ ausgeben möchte. Die Solarreinigung soll dem Betreiber einen Vorteil bringen, im besten Fall übersteigt der Vorteil auch monetär den Rechnungsbetrag der Reinigung.

Man kann die Antwort ganz einfach auf den Punkt bringen: sobald Sie bei bedecktem Himmel und trockenen Modulen eine bleibende Verschmutzung erkennen, lohnt sich die Solarreinigung.

Unsere Kunden haben den Vorteil, dass sie uns vertrauen und uns tatsächlich auch vertrauen können. Somit haben wir bei den meisten unserer wiederkehrenden Bestandskunden freie Hand und reinigen, wenn es aus unserer Sicht fachlich erforderlich ist. Denn sobald es fachlich erforderlich ist, lohnt es sich auch für unsere Kunden.

Eine Solarreinigung lohnt sich, wenn…

Eine Solarreinigung lohnt sich, wenn Sie bei bedecktem Himmel und trockenen Modulen bleibende Verschmutzung entdecken.
Hier wartet man einfach einen kräftigen Regenschauer ab, oder macht nach einer Regenperiode eine Sichtprüfung. Sind die Module dann flächig verschmutzt, oder wächst am unteren Rand der Schmutz in den stromerzeugenden Bereich hinein, ja dann ist es soweit.

Eine Solarreinigung lohnt sich, wenn Sie das Wachstum von Flechten, Moos und Algen in den Rahmenschlitzen bemerken. Diese Nut zwischen Glas und Rahmen sollte völlig frei sein von jeglichem Pflanzenbewuchs.

Eine Solarreinigung lohnt sich, wenn Sie schon jahrelang keine Reinigung gebucht haben. Selbst an den idealen PV-Standorten in Höhenlage im Alpenvorraum muss die Photovoltaikanlage alle 10 Jahre gereinigt werden. Langzeitverschmutzung ist einfach Gift für das Solarglas.

Unser „Leitfaden für die rechtzeitige Reinigung von Photovoltaikanlagen“ kann Sie darin unterstützen den richtigen Zeitpunkt für Ihre Photovoltaikanlage zu ermitteln. Rufen Sie uns an, oder senden Sie uns Bilder zu, wir beraten Sie gerne.

Muss man eine PV-Anlage reinigen, obwohl die Erträge gut sind?2019-11-25T16:00:25+01:00

Die Reinigung einer Photovoltaikanlage muss wirtschaftlich sein. Wenn Sie in den Rezensionen unserer Kunden lesen, dass die PV Anlage wieder wie neu aussieht, ist dies nur ein Ausdruck unserer Reinigungsqualität. Der größte Nutzen der Ökologischen Solarreinigung ist die Prävention von Materialschäden und natürlich eine lange Lebensdauer der Photovoltaikanlage. Aber muss man eine PV-Anlage reinigen, selbst wenn die Erträge noch sehr gut sind?

Wenn Ihre Photovoltaikmodule bei bedecktem Himmel und trockenen Gläsern noch einwandfrei sauber sind, und Sie keine Moose und Flechten entdecken, brauchen Sie keine PV Reinigung.

Schadensprävention

Verschmutzte Anlagen reinigen:

Verschmutzte Module können in guten Photovoltaikjahren noch immer sehr gut funktionieren. In diesen Fällen empfehlen wir die Solarreinigung trotz guter Stromerträge, weil die heutige Luftverschmutzung nicht nur aus chemisch neutralem Staub und Blütenpollen besteht. Ein großer Anteil stammt aus Verbrennungsprozessen von Heizungsanlagen, dem Strassen- und Flugverkehr, sowie von Gewerbebetrieben und Industrieanlagen. Diese Verschmutzung ist chemisch-physikalisch reaktiv und mindert auf Dauer die Glasgüte. Langzeitverschmutzung verursacht Materialkorrosion.

saubere Anlagen manchmal doch auch reinigen:

Flechten, Moos und Pilze können Modulschäden bewirken, obwohl sie lange Zeit keine Stromerträge mindern. Wenn in den Rahmenschlitzen das Wachstum beginnt, sollte unbedingt zeitnah gereinigt werden.

Unser Fachbeitrag „Wann lohnt sich die Reinigung einer Photovoltaikanlage“ beleuchtet die Kostenkalkulation einer Solarreinigung, sowie die Risiken und möglichen Konsequenzen einer zu späten Reinigung anhand eines realen Fallbeispiels.

Kostet die Solarreinigung immer gleich viel?2019-11-25T15:28:19+01:00

Wir kalkulieren jede Reinigungsanfrage individuell, denn die Aufgabenstellung und der Aufwand sind immer unterschiedlich.
Als Betriebsinhaber ist mir ein faires Geben und Nehmen mit unseren Partnern wichtig. Also für Sie als Kunde muss es passen, aber für uns als Handwerksbetrieb auch. Diese Balance versuchen wir mit unserer nach oben gedeckelten Festpreis-Garantie zu erreichen. Als Bestandskunde mit wiederkehrenden Reinigungsintervallen kostet die Solarreinigung immer gleich, solange der Aufwand für perfekte Ergebnisse ebenso vergleichbar ist.

kostenloses Angebot mit Festpreis-Garantie

Wenn Sie Interesse an der Reinigung Ihrer Photovoltaikanlage haben, unterbreiten wir Ihnen gerne ein kostenfreies Angebot. Für die Ausfertigung des Angebots brauchen wir einige Eckdaten von Ihnen, damit wir die Aufgabenstellung bei Ihrer Photovoltaik Anlage erkennen. Die Erstreinigung einer 10 Jahre alten Anlage auf einem Wohnhaus mit 45° Dachneigung hat eben eine andere Aufgabenstellung als die wiederkehrende Reinigung auf einem Geflügelstall mit 25° Neigung.

Diese Informationen für Ihr Angebot können wir gemeinsam am Telefon durchgehen, oder Sie füllen einfach unser Online-Formular aus. Ihre Aufgabenstellung bestimmt dann unseren Aufwand, denn Sie und wir haben ja ein gemeinsames Ziel: Ihre PV Anlage soll möglichst lange, störungsfrei, möglichst viel Strom produzieren.

Wenn wir Aufgabenstellung und Aufwand definiert haben, erhalten Sie mit Ihrem Angebot eine Kostenaufstellung mit Festpreisgarantie, das bedeutet dieser Preis ist der Maximalbetrag, den Sie nach der PV Reinigung auf der Rechnung stehen haben. Sollten wir schneller und einfacher zum Ziel gekommen sein, bezahlen Sie gemäß unserer Nachkalkulation auch weniger. Weniger ist möglich, aber niemals mehr.

Warum verwendet die Ökologische Solarreinigung keine Rotationsbürsten?2019-11-25T16:06:32+01:00

Was ist das Problem mit den Rotationsbürsten?

Wir verwenden grundsätzlich keine Rotationsbürsten, weil die Risiken für Bearbeitungsschäden sehr hoch sind. Regelmäßig rufen uns verzweifelte Photovoltaik-Betreiber an, die von einer immer schnelleren und hartnäckigen Nachverschmutzung berichten. Immer wurden die PV Anlagen zuvor mit Rotationsbürste gereinigt.

Das Bild zeigt eine Photovoltaikanlage, die im Vorjahr mit einer rotierenden Bürste gereinigt wurde. Unmittelbar nach der Solarreinigung waren die Module sauber gewesen. Was ist passiert?

Ökologische Solarreinigung verwendet keine Rotationsbürsten

Die Rotationsbürste hat die Glasoberfläche „beschädigt“. Das können Mikroverkratzungen sein, Aufrauung, oder eine defekte Antireflexbeschichtung. Diese Bearbeitungsschäden sind für das bloße Auge zunächst nicht sichtbar. Solche Praxisbeispiele sind weit verbreitet und weltweit dokumentiert. Internationale Studien belegen bereits Schäden durch die Reinigung in den großen Solarparks in einer Höhe von 15% der Investitionssumme!

Photovoltaikmodule lieben keine Rotationsbürsten

Rotationsbürsten sind an sich nicht „böse“, sie bringen bei Solarglas einfach bauartbedingt ein erhöhtes Schadensrisiko mit sich. Denn Solarglas ist kein Fensterscheibenglas, sondern überwiegend thermisch vorgespannt (TVG, ESG). Diese Sicherheitsgläser charakterisiert eine gute Bruchsicherheit, sie sind herstellungsbedingt jedoch verkratzungsempfindlich. In der Architektur kennt man die Verkratzungsproblematik in der Reinigung von verschmutztem Sicherheitsglas seit vielen Jahren. Weil in der Solarreinigung viele Quereinsteiger und Hilfskräfte tätig sind, fehlt hier einfach das Know-How.

Zusätzlich tragen die meisten Frontgläsern eine Beschichtung, um die Lichtreflexion zu optimieren. Die Antireflexbeschichtung ist ebenfalls empfindlich gegenüber mechanischen Einflüssen. Hochgeschwindigkeits- und Rotationsbürsten graben sich leicht unter den Wasserfilm und reiben den Schmutz trocken über die Glasoberfläche. Das verursacht feinste Verletzungen der Glasoberfläche. Hier kann sich dann der neue Schmutz sehr leicht und sehr hartnäckig festhalten.

Ökologische Solarreinigung, eine bewusst schadensfreie Reinigung

In der Ökologischen Solarreinigung haben wir uns von Anfang an ganz bewusst auf die schadensfreie Modulreinigung spezialisiert. Unser Reinigungsgerät und unser ausführendes Handwerk reduziert die Gefahr für Bearbeitungsschäden gegen Null. Wir verwenden teleskopierbare, handgeführte Bürsten mit einer geringen Abrasivität. Durch einen speziellen Borstenbesatz und -schnitt können wir nur völlig gelöste Verschmutzungen entfernen. Unsere Reinigungsmethode braucht mehr Sachverstand, ist deutlich langsamer, hat dafür aber perfekte und lange anhaltende Reinigungsergebnisse.

Gibt es in der Ökologischen Solarreinigung auch versteckte Kosten?2019-11-25T15:36:05+01:00

Nein, in der Ökologischen Solarreinigung gibt es definitiv keine versteckten Kosten, in unseren Angeboten sind alle Kosten transparent aufgeführt.

Vor Ihrer Beauftragung bekommen Sie von uns immer ein schriftliches Preisangebot mit Ihrem garantierten maximalen Festpreis, der sämtliche Nebenkosten beinhaltet. Unsere Festpreisgarantie gibt Ihnen die Sicherheit, dass sich Angebot und Rechnung entsprechen. Ihre Kosten sind nach oben gedeckelt und es wird bei einem unerwartet höheren Aufwand definitiv nicht nachverhandelt.

Bei Rechnungsstellung machen wir für uns intern immer eine Nachkalkulation. Wenn wir hier feststellen, dass unser Aufwand geringer war als prognostiziert, bezahlen Sie auch tatsächlich weniger. Weniger ist möglich, aber niemals mehr.

Unser Bestreben sind faire Preise für alle Beteiligte, deshalb kalkulieren wir jedes Angebot individuell nach Aufwand. Wenn Sie mit der Beauftragung rechtzeitig dran sind, ist die Reinigung einfacher und somit billiger. Wenn wir aus Gründen der Arbeitssicherheit einen Hubsteiger einsetzen müssen, kostet es etwas mehr. In jedem Fall sind alle erforderlichen Aufwendungen in Ihrem Angebot transparent aufgeführt.

Jeder Handwerksbetrieb hat verdeckte Kosten, z.B. für das Fahrzeug und für die Löhne der Mitarbeiter bei der Anfahrt zur  Baustelle. Je nach Strecke und Entfernung kann deshalb eine Aufwandspauschale anfallen, die wir aber bereits im Angebot ausweisen. Wir versuchen diese Kostenblöcke so niedrig wie möglich zu halten. Wenn Sie also etwas Wartezeit akzeptieren, können wir durch eine gute Tourenplanung auch Extra-Fahrtkosten vermeiden.  Unser Regioangebot ist völlig frei von Fahrtkosten.

Mein Elektriker sagt unsere PV Anlage ist noch sauber. Von einer Reinigung rät er aus Kostengründen ab.2019-11-26T14:55:06+01:00

Glückwunsch! Im besten Fall hat Ihr Elektriker recht. Trotzdem, bei der Aussage eines branchenfremden Fachmanns würde ich mir noch eine zweite Meinung einholen. Denn unsere Schulungen von Elektrounternehmen zeigen fast ausnahmslos, dass hochqualifizierte Elektriker einfach keine Ahnung von der Verschmutzungsproblematik auf Photovoltaikanlagen haben. Das ist kein Makel für einen Elektrofachbetrieb, aber der Hinweis für alle Handwerker wie wichtig branchenübergreifende Kooperationen sind. Eine PV Anlage ist noch sauber, wenn sie sauber ist. Also wenn sich noch keine Verschmutzungen festgesetzt haben. Der richtige Reinigungszeitpunkt kann dann bereits überschritten sein, wenn sich erste Ertragsverluste einstellen.

Einige Elektriker möchten ihren Kunden auch zusätzliche finanzielle Ausgaben ersparen, solange die Stromerträge noch im Limit sind. Eine derart motivierte Beratung kann für den PV-Eigentümer jedoch fatale Folgen haben. Die reine Leistungsmessung oder die Auswertung der Ertragszahlen darf nie das einzige Entscheidungskriterium für eine Modulreinigung sein. Denn Verschmutzungen sind zunehmend chemisch-reaktiv, verursachen Qualitätsminderung oder sogar handfeste Modulschäden. Eine PV Anlage ist noch sauber, wenn Sie bei bedecktem Himmel und trockenen Modulen keine Verschmutzung feststellen.

Wir arbeiten gerne auch mit Ihrem Elektriker zusammen. Wenn jeder sein Know-How und seine Erfahrung einbringt, können wir gemeinsam die Wirtschaftlichkeit Ihrer Photovoltaikanlage weit weit steigern.

Werden in der Solarreinigung die Photovoltaik Module betreten?2019-11-25T16:13:18+01:00

NEIN, wir betreten Ihre Photovoltaik Module grundsätzlich nicht, weder auf den Rahmen, noch auf den Schrauben. Wir legen auch keine Trittstufen und keine Leitern über die Module.

In den Anfangsjahren der Photovoltaik sind die Solateure noch quer über die PV Anlage gelaufen. Zum einen waren die ersten Module mechanisch stabiler, aber man kannte die Risiken für Verkratzung und Mikrorisse des Wafers auch noch nicht. Heute stimmt die Fachwelt darin überein, dass Photovoltaik Module grundsätzlich nicht betreten werden.

In der Ökologischen Solarreinigung achten wir auf eine sichere Arbeitsumgebung und einen guten Stand, das ist Voraussetzung für eine handwerklich perfekte Ausführung. Wir reinigen deshalb mit verlängerbaren Teleskopstangen vom Dachfirst, von der Arbeitsbühne, dem Gerüst oder manchmal auch von der Leiter aus. Weitere Hinweise zu unserer handwerklichen Ausführung finden Sie in der Rubrik Arbeitsschutz und -sicherheit.

Ist Ihr Solarwasser ein Öko-Reiniger?2019-11-25T16:03:41+01:00

Nein, unser Zusatz Solarreinigungswasser ist kein klassischer Öko-Reiniger, es ist ein innovatives, nachhaltiges Produkt das nur aus Wasser besteht. Es hat keine reinigungsaktiven Inhaltsstoffe, also nichts was in der Natur erst abgebaut werden muß. Solarreinigungswasser ist somit ein konsequent ökologischer Zusatz, um neutrales Trinkwasser für die Photovoltaikreinigung ausreichend weich zu machen. Wir dosieren 100ml Solarreinigungswasser auf unseren Tank mit 1300l Leitungswasser. Die Spezialistin für konsequent ökologische Reinigungsmittel, Frau Maria Magdalena Sange, hat das Solarreinigungswasser exklusiv für die Ökologische Solarreinigung entwickelt.

Die Bezeichnung „Ökoreiniger“ ist überhaupt kein geschützter Begriff. Gemäß EU-Recht dürfen Hersteller sogar solche Reinigungsmittel als „bio“ bezeichnen, die es niemals ins Regal vom Ökoladen schaffen werden. Die Verordnung (EG) Nr. 648/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates über Detergenzien regelt die Abbaubarkeit von Reinigern mit chemischen Hilfsstoffen (Tenside, Säuren, Enzyme usw.). Gemäß dieser EU-Verordnung können Hersteller in der Werbung ihre Chemiereiniger als „öko“ bezeichnen, wenn sie nach den „Grundsätzen der Guten Laborpraxis“ unter isolierten Laborbedingungen eine gewisse Abbaubarkeit zeigen. Die realen Umgebungsbedingungen in der Natur sind jedoch anders.

Diese Verordnung hat in den letzten Jahren dennoch viel Positives bewirkt, weil dadurch die kaum abbaubaren Stoffe in Reinigern (z.B. Phosphate) deutlich abgenommen haben. Die Kehrseite: eine Abgrenzung zu konsequenten, „ehrlichen“ Ökoreinigern ist deutlich schwieriger. Aufgrund dieser europäischen Verordnung sind heute in der Fernsehwerbung fast alle Reinigungsmittel „irgendwie öko“. Verbraucher brauchen regelrecht Grundkenntnisse in Chemie, um anhand der Inhaltsstoffe die Qualität eines Reinigungsmittels zu erkennen.

Ist die Reinigung mit entmineralisiertem und deionisiertem Wasser ökologisch?2019-11-25T16:04:46+01:00

Viele Solar-Reinigungsfirmen werben damit, dass sie öko sind, weil sie „nur“ entmineralisiertes und deionisiertes Wasser einsetzen.
Beides ist jedoch sehr unökologisch.

Für die Deionisierung verwenden diese Solarreiniger einen Ionentauscher. Je nach Gerät muss man das Harzbett des Ionentauschers dann regelmäßig austauschen oder regenerieren. Wird das Harz ausgewechselt, muss es der Reinigungsbetrieb als Sondermüll entsorgen. Hat man ein Gerät zum Regenerieren, muss man die Stahlpatrone zum Hersteller einschicken. Spezielle Firmen regenerieren diese Filtereinsätze unter Zuhilfenahme von verdünnter Schwefelsäure, Ammoniaklösung, verdünnter Natronlauge und anderen Chemikalien.

Das Wuppertaler Institut bewertet entmineralisiertes Wasser mit dem sehr schlechten MIPS-Wert von 9. Das Wuppertaler Institut klassifiziert Produkte von der Herstellung bis zu Entsorgung mit wissenschaftlichen Parametern. Mit der Messgröße (MIPS = Material Input pro Serviceeinheit) schaffte es ein Instrumentarium, das Umweltverbrauch berechenbar und vergleichbar macht.

Die Werbung dieser Reinigungsfirmen ist irreführend und falsch. Tatsächlich ist weder entmineralisiertes Wasser, noch deionisiertes Wasser ökologisch.

Warum ist die Ökologische Solarreinigung tatsächlich ökologisch?2019-11-25T15:42:45+01:00

Unser Reinigungsbetrieb ist ein ökologisch wirtschaftender Handwerksbetrieb. Von der Auswahl der Büromittel bis zu unserem Reinigungswasser bestimmt ökologisches Denken und Handeln unseren Alltag. So lange ich denken kann wünsche ich mir eine möglichst intakte Umwelt und vor allem ein sauberes Wasser. Privat und beruflich habe ich schon immer danach gestrebt meinen ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Deshalb haben wir die Ökologische Solarreinigung von Anfang an auch unter nachhaltigen Gesichtspunkten entwickelt.

Wegen seiner aggressiven Wirkung, aber auch wegen seiner Umweltverschmutzung verwenden wir deshalb kein entmineralisiertes und kein deionisiertes Wasser. Wir reinigen mit Ihrem lokalen Wasser aus der Leitung oder dem Brunnen. Voraussetzung ist lediglich eine annähernde Trinkwasserqualität. Zisternenwasser wird aus mikrobiellen Gründen nur in Ausnahmefällen verwendet.

Um trotzdem die handwerklichen Anforderungen an ein „weiches Wasser“ zu erreichen, setzen wir ein innovatives Produkt ein, das ausschließlich aus Wasser besteht. Ohne jegliche Zusätze und ohne reinigungsaktive Substanzen. Dieses „Solarreinigungswasser“ hat die Koryphäe im Bereich der konsequent ökologischen Reinigungsmittel, Frau Maria Magdalena Sange exklusiv für die Ökologische Solarreinigung entwickelt.

Mit unserem Solarreinigungswasser können wir dennoch auch stärkere Verschmutzung schadensfrei lösen, und vor allem müssen wir keine chemischen Reinigungsmittel einsetzen. Denn auch sogenannt biologisch abbaubare Reinigungsmittel sind Chemikalien. Im besten Fall aus Pflanzenchemie hergestellt, sind solche Reinigungsmittel trotzdem gewässerbelastend. Insbesondere wenn man sich vor Augen führt, dass die meisten Regenrinnen nicht an eine Kläranlage angeschlossen sind.

Unser ganzes Streben in der Ökologischen Solarreinigung sind langanhaltende Reinigungsergebnisse, die Prävention von Modulschäden und eine möglichst lange Nutzungsdauer Ihrer Photovoltaikanlage. Das sind alles zutiefst ökologische, ressourcenschonende Ziele, die wir gerne mit Ihnen gemeinsam erreichen wollen.

Bringt die PV Reinigung tatsächlich eine Ertragssteigerung?2019-11-25T17:42:31+01:00

Unsere PV Reinigung bringt eine sofortige Ertragssteigerung, vorausgesetzt Sie hatten vorher schmutzbedingte Ertragsverluste. Die Ökologische Solarreinigung entfernt die Verschmutzung rückstandslos. Gemäß den Rückmeldungen unserer Kunden können sich die Ertragssteigerungen zwischen kaum messbaren Verbesserungen und Ertragssteigerungen von über 50% bewegen. Dies ist abhängig von Art und Intensität der Verschmutzung, sowie dem technischen Zustand der PV-Module.

Unsere Modulreinigung bewirkt nicht nur eine kurzfristige Ertragssteigerung. Unser übergeordnetes Ziel ist vielmehr die Optimierung der Gesamtwirtschaftlichkeit:
Schadensprävention, Laufzeitverlängerung und dauerhafter, technisch maximaler Stromertrag.

Wann reinigt man eine Photovoltaik Anlage am besten?2019-11-25T16:03:13+01:00

Am besten reinigt man eine Photovoltaik Anlage rechtzeitig, also sobald man eine bleibende Verschmutzung auf dem Solarglas sieht. Wenn Sie bereits Ertragsverluste feststellen, die Anlage deutlich sichtbar verschmutzt ist, oder sich Flechten und Moos ansiedeln, dann ist der richtige Reinigungszeitpunkt bereits definitiv überschritten.

Am besten kontrollieren Sie Ihre Photovoltaik Anlage bei bedecktem Himmel und trockenen Modulen, weil Sie dann den Schmutz besonders gut erkennen. Nach wievielen Jahren eine PV Anlagenreinigung sinnvoll ist, kann man jedoch nicht pauschal beantworten. Denn jeder Standort und jede Anlage ist anders.
Wie schnell eine Photovoltaikanlage verschmutzt, hängt also primär von 6 Faktoren ab:

– die Modulqualität: Glasgüte, Oberflächencharakteristik und Beschichtung
– die Emissionen: Art und Intensität des Lufteintrags am Standort
– die Reinigungsqualität des Dienstleisters
– die Lage der PV Anlage bauseits
– das regionale Kleinklima
– der Anstellwinkel

Unser „Leitfaden für die rechtzeitige Reinigung von PV Anlagen“ gibt Ihnen Anhaltspunkte für den richtigen Reinigungszeitpunkt Ihrer Photovoltaikanlage.

Ein Bekannter hat seine Photovoltaik Anlage reinigen lassen – nach kurzer Zeit war sie schon wieder verschmutzt.2019-11-25T16:08:32+01:00

Unterschiedliche PV-Standorte haben unterschiedliche Reinigungsintervalle. Ein gutes Reinigungsergebnis braucht grundsätzlich eine gewissenhafte fachliche Ausführung mit einer risikofreien Methode. Ohne die Gesamtsituation zu kennen, ist eine Antwort auf Ihre Frage jedoch schwierig. Wenn eine Photovoltaikanlage nach der Solarreinigung wieder schnell verschmutzt, gibt es mehrere mögliche Ursachen.

Standortabhängige Ursachen

Wenn die Photovoltaikanlage auf einem Kuhstall installiert ist, muss man meist mit einer jährlichen Reinigung kalkulieren. An allen anderen Standorten bestimmen mehrere Faktoren die Intensität einer Nachverschmutzung. Die Schmutzart und Emissionsdichte, die Dachneigung und ganz besonders die Glasgüte entscheiden wie schnell und stark PV-Module verschmutzen.

Die Reinigungsqualität

Eine langjährige Verschmutzung stellt höhere Anforderungen an die Reinigungsqualität. Manch Anlageneigentümer entscheidet sich einfach für das billigste Angebot, ohne zu wissen, dass es sich hier um eine sogenannte Photovoltaik-Schnellreinigung handelt. Die Schnellreinigung spart an der Zeitdauer der handwerklichen Ausführung, um die Kosten für Löhne und Reinigungswasser zu reduzieren. Bleiben bei so einer Reinigung dann leichte Schmutzreste zurück, wird sich die Nachverschmutzung daran wieder zügig aufbauen.

Bearbeitungsschäden

In jedem Handwerk gibt es Geräte mit einem höheren Risiko für Bearbeitungsschäden. In der Solarreinigung sind das rotierende Bürsten, vollentsalztes Wasser und Reinigungsmittel. Solche Hilfsmittel und andere „harte Methoden“ sollen die Reinigungsdauer verkürzen und fehlendes Know-How ersetzen. Ist der Schmutz nicht restlos entfernt, oder ist die Glasoberfläche durch die Bearbeitung mikroskopisch rauh, wird die Nachverschmutzung schneller einsetzen.

Die Schmutzpartikel setzen sich in der Mikroverkratzung fest und fressen sich förmlich in der verletzten Glasoberfläche ein. Wenn die Photovoltaikmodule nach kurzer Zeit wieder verschmutzen, muss man einen Glasschaden durch falsche Reinigung auch in Betracht ziehen.

Ich bin mir nicht sicher, ob meine PV-Anlage durch Flechtenbefall bedroht ist.2019-11-25T16:11:37+01:00

Flechtenbefall auf Photovoltaikanlagen hat Ursachen. Richtig starker Flechtenbewuchs entsteht durch Luftverschmutzung gepaart mit weiteren Faktoren. Deshalb wachsen die Flechten in der Landwirtschaft sehr stark, vor allem in der Nutztierhaltung. Aber auch an befahrenen Strasssen und in der Industrie feuern die Abgase das Flechtenwachstum an. Solange organische Nährstoffe vorhanden sind und die Luftverschmutzung nicht zu sauer ist, wächst die Flechte gut.

Diese Einflüsse kann man am Photovoltaikstandort selten abstellen. Wenn jedoch die Dachflächen am PV Standort mit Flechten bewachsen sind, kann man selbst etwas tun. Der Bewuchs auf den umliegenden Dächern bewirkt einen großen Besiedelungsdruck für die PV Anlage. Reinigt man also die Ziegeldächer, kann man seine PV Anlage vor dem Schlimmsten bewahren.

Beobachtung und Prävention durch eine fachgerechte Solarreinigung

PV-Eigentümer sollten deshalb die Dachflächen der umliegenden Gebäude gut beobachten, und ganz besonders Ortgang, First und die Nordseite des eigenen Daches. Wachsen dort Flechten und Moos auf den Ziegeln, werden diese vor Ihrer PV-Anlage bestimmt nicht halt machen. Es ist nur eine Frage der Zeit…

Behalten Sie deshalb bitte die Dachflächen plus Ihre Photovoltaikanlage im Auge. Wenn Sie dann die Reinigung der PV Anlage immer tournusgemäß rechtzeitig beauftragen, kann man jegliche Risiken von Modulschäden durch pflanzlichen Bewuchs ausschließen.

Wir unterstützen unsere Kunden auch beim frühzeitigen Erkennen und Beseitigen der Risiken durch pflanzlichen Bewuchs.
Ein besonderer Service ist unser Beratungsangebot basierend auf einer FLECHTENAMPEL.

Unsere PV Anlage wurde bereits mehrfach gereinigt und trotzdem wachsen viele Flechten.2019-11-25T16:02:28+01:00

Wenn nach mehrfacher Reinigung einer Photovoltaikanlage noch immer Flechten wachsen, muss man sich die möglichen Ursachen näher ansehen. Die Zunahme an Flechten, Moos und Algen kann mehrere Ursachen haben:

unfachmännische Reinigung

Viele Dienstleister reinigen nur das Solarglas. Wachsen Flechten und Moos in den Rahmenschlitzen, werden diese bestenfalls mit einer Rotationsbürste abgerissen. Dadurch breiten sich die festsitzenden Pflanzen ungehindert weiter aus. Das „Abraspeln“ wird das Wachstum sogar noch weiter anregen, weil der verbleibende Pflanzenrest im Rahmenschlitz seinen abgerissenen, photosynthetisierenden Pflanzenteil möglichst schnell nachbilden muss.

Verkeimtes Reinigungsgerät

Verwendet der Solarreiniger ein Gerät zur Deionisierung, Filtration oder Entmineralisierung kann die Ursache auch eine schlechte Wartung sein. Diese Geräte und die Wasserschläuche können leicht verkeimen und somit die Bildung von Hefen, Pilzen, Algen und Flechten auf den Photovoltaikanlagen begünstigen.

Zisternenwasser

Vielleicht hat Ihr Solarreiniger auch mit Zisternenwasser gereinigt, ohne es noch einmal gesondert aufzubereiten. In älteren Zisternen bildet sich ein Schlammsumpf mit einer anaeroben Mikrobiologie. Nur wenn Sie Ihre Zisterne regelmäßig leer pumpen und sorgfältig reinigen, kann das Regenwasser zur PV Modulreinigung verwendet werden. Wir empfehlen bereits in den Zulauf der Zisterne einen gut funktionierenden Vorfilter einzubauen.

Falsche Reinigungsmittel

Seit 2015 haben viele neue Hersteller von Reinigungsmitteln den lukrativen Photovoltaik-Reinigungsmarkt betreten. Die Hersteller experimentieren mit Wirkstoffen verschiedenster Herkunft, mit Nanoteilchen, Mikroorganismen und gentechnisch veränderten Substanzen. Es findet sich immer ein Institut, das eine Wirkungsweise und eine Unbedenklichkeit konstatieren wird. Hier raten wir zur Vorsicht.

Für mich ist es mehr als nur ein gewagtes Experiment mit unsicherem Ausgang, wenn Mikroroganismen, die aus der Tiefsee stammen in Reinigungsmittel für Photovoltaikanlagen gepackt werden. Und es ist vielmehr eine Form von neuer Umweltverschmutzung, wenn japanische Mikroorganismen für Reinigungsmittel gentechnisch aufbereitet werden. In der Photovoltaikbranche haben wir erlebt, dass die im Labor getestete und prognostizierte Qualität von PV-Modulen den Realbedingungen nicht standgehalten haben. Auch ein resistenter Krankenhauskeim ist nicht binnen 6 Monaten entstanden. Der Einsatz solcher Produkte unter Echtbedingungen ist ein gewagtes Experiment.

Schlechte Beratung

Vielleicht sind aber auch die Reinigungsintervalle für Ihren Standort ganz einfach zu groß, oder Sie müssten Ihre Dachziegel von Flechten befreien, oder ….
Wenn Sie das Flechtenwachstum mit Ihrem Dienstleister nicht in den Griff bekommen, können wir uns gerne Ihre Anlagensituation vor Ort ansehen und werden sicherlich eine gute Lösung finden.

In der Ökologischen Solarreinigung verwenden wir kein Zisternenwasser. So vermeiden wir, dass ein verkeimtes Reinigungswasser eine „ungute“ Mikrobiologie auf die PV-Module befördert. Unser komplettes Equipment reinigen wir regelmäßig und wechseln unsere Schläuche tournusgemäß aus. Bei längeren Standzeiten trocknen wir die Leitungen und Schläuche mit Druckluft. Wir verwenden KEINE Mikroorganismen.

Alle schreiben dasselbe, gibt es Unterschiede bei den Firmen für Photovoltaik Reinigung?2019-11-25T15:59:22+01:00

Ja, es gibt große Unterschiede bei den Firmen für Photovoltaik Reinigung. Auf den Internetseiten erkennt der branchenfremde Photovoltaikbetreiber die Unterschiede erst bei genauer Betrachtung. Denn alle Firmen schreiben zunächst einmal dasselbe: jeder reinigt schonend und ökologisch, man liest überall von Werterhalt und Verlängerung der Lebensdauer.

Das Phänomen der gleichen Werbeaussagen

Das Phänomen der gleichen Werbeaussagen im Internet können wir leicht aufklären: die Ökologische Solarreinigung gibt es bereits länger als das Gros der heutigen Reinigungsfirmen. Die Neulinge und weniger kompetenten Reinigungsbetriebe kopieren ganz einfach die Inhalte unserer Internetseite. Einige Berufskollegen lassen ihre Internetseiten auch von Medienagenturen schreiben. Deren Mitarbeiter verfügen über keinerlei Branchenerfahrung und entnehmen die Texte ebenfalls von unseren Internetseiten.

Der Photovoltaikbetreiber kommt also nicht daran vorbei, sich mit dem Reinigungsangebot dieser Firmen auseinanderzusetzen:

  • Ist die Reinigung einer Firma tatsächlich ökologisch, obwohl mit deionisiertem Wasser und einem Reinigungsmittel gearbeitet wird?
  • Ist die PV Reinigung wirklich schonend, obwohl doch mit Rotationsbürste gereinigt wird?
  • Kann der Solarreiniger überhaupt eine Aussage zur Verlängerung der Nutzungsdauer treffen, obwohl er erst seit 5 Jahren am Markt ist?

Für die Ökologische Solarreinigung stehe ich, Michael Mattstedt – Gründer und Inhaber, persönlich ein für unsere Versprechen:

  • Die Ökologische Solarreinigung ist ein ökologisch wirtschaftender Handwerksbetrieb.
  • Unsere Reinigungsmethode ist schadensfrei mit einer langanhaltenden Sauberkeit.
  • Im Mittelpunkt unserer PV Reinigung steht die Schadensprävention.
  • Die Ökologische Solarreinigung beseitigt das Flechtenwachstum auf Photovoltaikanlagen.
  • Wir unterbinden eine verschmutzungsbedingte Materialermüdung, Korrosion und Modulschäden.
  • Die Ökologische Solarreinigung optimiert die Nutzungsdauer von Photovoltaikanlagen.

Schadensprävention, Werterhalt und die Verlängerung der Nutzungsdauer sind durch langjährige Fallstudien belegt.

Werden auf unseren PV-Modulen auch Flechten und Moos entfernt?2019-11-25T16:11:58+01:00

Das wichtigste in der Ökologischen Solarreinigung ist die Schadensprävention. Deshalb entfernen wir Flechten und Moos von der Glasoberfläche und aus den Rahmennuten, das ist die Königsklasse in der Flechtenreinigung.

Die Flechten-Sonderreinigung

Bei sehr starkem Bewuchs kann es sein, dass nach einer ersten Reinigung tief im Rahmen noch lebensfähige Pflanzenreste verbleiben. Das hängt auch von der Bauart Ihrer PV Module und der Beschaffenheit der Rahmenschlitze ab. Nach der Sonderreinigung von Extrembewuchs dokumentieren wir diesen ersten Reinigungserfolg. Dann stellen wir Ihnen eine effektive Herangehensweise zusammen, um Ihre Flechtenproblematik dauerhaft zu lösen.

Detailliertere Informationen zur Flechtenproblematik auf Photovoltaikanlagen finden Sie in unserem Fachbeitrag für landwirtschaftliche Geflügelbetriebe

Die Ökologische Solarreinigung ist eine wirksame Methode zur schadensfreien Entfernung von Flechten auf Photovoltaikanlagen. Mehrjährige Fallstudien an Extremstandorten dokumentieren, dass bei einer Reinigungswiederholung in sinnvollen Zeiträumen das Pflanzenwachstum komplett und schadensfrei entfernt werden kann.

Reinigen Sie auch Solarplatten, die wir bisher selbst gewaschen haben?2019-11-25T16:09:17+01:00

Grundsätzlich reinigen wir auch Photovoltaikanlagen, die Sie zuvor selbst gewaschen haben. Selber gereinigte Solarplatten sind jedoch deutlich schwieriger sauber zu bekommen, als bisher gar nicht gereinigte. Denn selbst gereinigte PV-Anlagen tragen häufig hartnäckige Schmutzreste, die bei einer laienhaften PV Reinigung entstehen. In unserem Kurzbeitrag über das „Selber-Reinigen“ von Photovoltaikanlagen bitten wir den PV-Betreiber eindringlich die fachlichen Anforderungen an die Reinigung einer Solaranlage nicht zu unterschätzen.

Bei Flechtenbewuchs immer den Profi beauftragen

Selbst Reinigungsfirmen tun sich schwer Flechten und Moos aus den Rahmenschlitzen zu bekommen. Wenn Sie auf Ihren Solarplatten Pflanzenbewuchs bemerken, beauftragen Sie einfach einen soliden Reinigungsbetrieb mit Erfahrung in der Flechtenreinigung. Eine Photovoltaik-Schnellreinigung hat schlechtere Reinigungsergebnisse und kann Ihnen das Wachstum von Flechten und Moos gar nicht erst aus den Rahmenschlitzen entfernen.

Von Ihnen selbst, oder von Fremdfirmen gereinigte PV-Anlagen kalkulieren wir im Angebot als Erstreinigung. Der Zustand von selbst-gereinigten PV-Anlagen braucht erfahrungsgemäß einen höheren Aufwand, als gar nicht gereinigte Solarplatten.

Bringen Sie für die Reinigung der PV Anlage eine Arbeitsbühne mit?2019-11-25T16:12:55+01:00

Unsere Photovoltaikreinigung hat zwei Prioritäten, das sind die Arbeitssicherheit und die handwerkliche Ausführung. Ein sicherer Arbeitsplatz und ein guter Stand sind die Voraussetzung für eine gute handwerkliche Leistung. Deshalb ist der Einsatz einer Arbeitsbühne beispielsweise auf steilen Dächern oder bei starkem Flechtenbewuchs sinnvoll.

Die Mehrzahl der PV-Anlagen reinigen wir jedoch ohne Arbeitsbühne. Bei einer Dachneigung bis 28° reinigen wir bei geeignetem Wetter und guter Dacheindeckung vom First aus. Das hat sich als kostengünstige Variante bewährt, zumal wir immer unser Höhensicherungs- bzw. Arbeitsschutzgerät mitführen. Ist das Dach zu steil oder es birgt andere Gefahren, reinigen wir vom Gerüst oder von der Arbeitsbühne.

Wenn bei Ihnen vor Ort eine Arbeitsbühne oder ein Gerüst vorhanden sind, nutzen wir selbstverständlich Ihre eigene Steighilfe. Andernfalls bringen wir Ihnen zum Selbstkostenpreis die passende Bühne mit.

Warum soll man in der Solarreinigung kein Wasser sparen?2019-11-25T16:05:55+01:00

Wasser sparen ist doch öko, oder was?

„Wasser sparen“ gilt als Synonym für „ökologisch handeln“. Und ausgerechnet die Ökologische Solarreinigung möchte kein Wasser sparen?

Aus gutem Grund, denn Photovoltaik Module tragen spezielles, verkratzungsempfindliches Frontglas mit hoher Lichttransmission. Das sind beschichtete Gläser, meist thermisch vorgespannt. Ein modernes Solarglas ist ein hochkomplexes Industrieprodukt, das mit einer einfachen Fensterscheibe so viel gemein hat, wie der Tesla mit einem Trabbi.

Verschmutztes Solarglas ist also bauartbedingt bereits schwierig zu reinigen. Wenn nun der Dienstleister bei der Solarreinigung mit zu wenig Wasser arbeitet, steigt das Verkratzungsrisiko. Ganz besonders bei der PV-Reinigung mit rotierenden Bürsten. Um den Dreck nicht über die empfindliche Glasoberfläche zu reiben, muss die Verschmutzung mit ausreichend Wasser eingeweicht werden, der Schmutz muss förmlich aufschwimmen.

Billiganbieter sparen Wasser

Der Grund dafür ist nicht die Ökologie. Viele Solarreiniger verwenden einfache, unterdimensionierte Osmosegeräte und Harzfilter, die für eine professionelle, gewerbliche Reinigung gar keine ausreichende Wassermenge aufbereiten können. Der Verbrauch von aufbereitetem Reinigungswasser ist für jeden Solarreiniger ein Kostenfaktor, auch für uns in der Ökologischen Solarreinigung. Ein Billiganbieter kann nur dann billiger sein, wenn er etwas einspart. Die Löhne der Mitarbeiter, die handwerkliche Qualität und den Verbrauch vom Reinigungswasser.

Bei verschmutzten PV-Anlagen, und nur hier macht eine Reinigung Sinn, muß immer ausreichend Wasser eingesetzt werden. Wird das Solarglas mit zu geringer Literleistung bearbeitet, steigen die Risiken für Aufrauung und Verkratzung. Minderertrag durch Streulicht und eine schnelle, hartnäckige Nachverschmutzung sind mögliche Konsequenzen. Je nach Dachneigung, Witterung, Rotationsgeschwindigkeit, Verschmutzungsgrad und -art muß mit mindestens 12-15l Wasser pro Minute gereinigt werden. Bei Bürstenbreiten über 60cm braucht es entsprechend mehr Wasser.

Wird in der Ökologischen Solarreinigung mit rotierender Bürsten gereinigt?2019-11-25T16:06:59+01:00

Nein. Rotationsbürsten sind Reinigungsgeräte mit einem erhöhten Schadensrisiko. Photovoltaikmodule tragen ein thermisch vorgespanntes Deckglas, welches verkratzungsempfindlich ist. Die Ökologische Solarreinigung ist spezialisiert auf eine schadensfreie Modulreinigung, deshalb verwenden wir keine potentiell risikobehafteten Reinigungsmethoden. Darüberhinaus beklagen einige Berufskollegen schlechte Reinigungsergebnisse mit rotierender Bürste, insbesondere bei Langzeitverschmutzung. Rotationsbürsten werden hauptsächlich dann eingesetzt, wenn handwerkliches Know-How fehlt, sich die Verschmutzung schwer lösen lässt oder eine hohe Quadratmeterzahl pro Stunde erzielt werden soll.

beschädigtes Solarglas durch rotierende Bürste

Dieses Foto zeigt ein Photovoltaikmodul mit eindeutigen Borstenabdrücken einer Rotationsbürste.

6 Monate zuvor hat ein Berufskollege die PV Module mit rotierender Bürste gereinigt. Nach der Reinigung waren die Module augenscheinlich sauber. Die Bearbeitung der Gläser mit rotierender Bürste hat offensichtlich Mikroverkratzungen im Glas hinterlassen. Denn Mikroverkratzung führt zu einer erhöhten Schmutzadhäsion mit rascher, stark haftender Neuverschmutzung. Eine fachmännische Solarreinigung ist hingegen schadensfrei mit langanhaltender Sauberkeit.

Sie haben gesagt es ist vorgeschrieben die Photovoltaik Anlage regelmäßig prüfen zu lassen. Das höre ich zum ersten Mal.2019-11-25T16:07:43+01:00

Da sind Sie nicht der Einzige. Die meisten unserer Neukunden kennen den E-Check nicht. Selbst Betreiber von richtig großen MW Anlagen haben vor unserer Beratung ihre Photovoltaik Anlage nie regelmäßig prüfen zu lassen. Dennoch, die Prüfung ist vorgeschrieben: Photovoltaikanlagen müssen gemäß VDE 0105-100 und VDE 0126-23 regelmäßig vom Elektrofachbetrieb geprüft und gewartet werden.

Für den ordnungsgemäßen Gesamtzustand der PV-Anlage sind Sie als Betreiber zu 100% verantwortlich. Deshalb empfehlen wir alleine aus haftungsrechtlichen Gründen die wiederkehrende Prüfung zu beauftragen. Darüberhinaus ist es nicht nur sinnvoll, sondern auch schlau die eigene Anlage von Zeit zu Zeit durch einen Fachmann checken zu lassen:

Sollte eine Gefahr von Ihrer PV ausgehen – wegen eines defekten Moduls, einer durchgeschmorten Anschlußdose oder wegen eines Marderverbisses – dann sind Sie sicherlich froh wenn der Fehler entdeckt und behoben wird. Wenn jedoch alles in Ordnung ist, haben Sie – auch im Fall eines Versicherungsschadens – das unterschriebene Prüfprotokoll Ihres Elektrofachbetriebes. Dieser hat Ihnen zum Prüfungszeitpunkt den ordnungsgemäßen Zustand Ihrer Photovoltaikanlage protokolliert und somit sind Sie aus der Haftung. Nur dann können Sie auf Ihren Versicherungsschutz auch tatsächlich voll umfänglich vertrauen!

Machen Sie auch eine technische Prüfung der Photovoltaikanlage?2019-11-25T16:07:22+01:00

Nein. Wir haben uns mit der Ökologischen Solarreinigung auf die Reinigung von Photovoltaikanlagen spezialisiert. In allen verwandten Gewerke kooperieren wir mit anderen spezialisierten Fachbetrieben: Prüfung, Reparatur und Erweiterung von PV Anlagen, das Anbringen eines Taubenschutzes usw. Die technische Prüfung der Photovoltaikanlage ist Sache des Elektrofachbetriebs oder eines Solateurs.

Während der Reinigungsarbeiten führen wir jedoch eine dezidierte Sichtprüfung Ihrer PV-Module durch. Die kleinteilige Sichtprüfung jedes einzelnen Moduls kann der Elektriker in dieser Form gar nicht leisten, weil kein Techniker über Stunden hinweg jeden Quadratzentimeter der PV-Fläche auf Sicht untersucht. Deshalb ist unsere Sichtprüfung eine sinnvolle Ergänzung zur Sichtprüfung Ihrer technischen Betreuung.

Wir dokumentieren im Rahmen unseres Servicepakets alle Auffälligkeiten, Veränderungen und Schäden:
Anomalien auf dem Wafer, Mikrorisse, Hot Spots, Delamination, Glaskorrosion, Glasbruch, verzogene oder aufgebogene Rahmen, lockere Montageklammern usw.
Wenn wir bei Ihnen Veränderungen oder Schäden entdecken, können Sie gerne eine Fotokurzdokumentation anfordern. Sie hilft dem Elektro-Fachbetrieb Ihres Vertrauens mögliche Fehler schneller zu finden und Schäden zielgerichtet zu reparieren. Denn wir verstehen uns als Schnittstelle zu Ihnen und Ihrem Elektriker. Darüberhinaus kooperieren wir mit erfahrenen, seriösen Elektro-Fachbetrieben, die über fundiertes technisches Know-How für Photovoltaik-Anlagen verfügen.

Insbesondere vor Ablauf der Modul-Gewährleistung ist eine Reinigung mit qualifizierter Sichtprüfung empfehlenswert, weil man im Schadensfall noch einen kostenlosen Austausch der PV-Komponenten erhält.

Machen Sie bei der PV Reinigung auch eine Wärmebildaufnahme?2019-11-25T16:08:10+01:00

Jein…. in der Ökologischen Solarreinigung ist die eingehende Sichtprüfung ein fester Bestandteil aller Reinigungsarbeiten. Wir dokumentieren während der Photovoltaikreinigung alle sichtbaren Auffälligkeiten. Mit dieser Dokumentation kann Ihr Elektriker dann die monierten Module zielgerichtet prüfen.

Bei richtigem Wetter und entsprechender Zugänglichkeit der PV-Anlage, können wir in Ausnahmefällen einzelne auffällige Module gezielt mittels Wärmebildaufnahme prüfen. So stellen wir sicher, dass keine akute Gefahr von diesem PV Modul ausgeht. Grundsätzlich ist Ihr Elektrofachbetrieb für die Prüfung der Photovoltaikanlage zuständig.

Gemäß VDE 0105-100 und VDE 0126-23 sollte ein Elektriker ohnehin spätestens alle 4 Jahre die PV Anlage prüfen. Viele Elektrofachbetriebe setzen die Thermographie beim E-Check dann auch ergänzend ein. Nur mit Vorlage des beglaubigten Prüfprotokolls nach VDE Richtlinie genießen Sie uneingeschränkten Versicherungsschutz.

Wird die Photovoltaikanlage vom qualifizierten Elektrofachbetrieb vorschriftsgemäß nach VDE DIN-Norm geprüft, ist eine zusätzliche Wärmebildaufnahme durch den Reinigungsbetrieb normalerweise unnötig.

Ist Osmosewasser dasselbe wie Ihr Solarreinigungswasser?2019-11-25T16:04:11+01:00

Nein, Osmosewasser ist kein Reinigungszusatz, sondern ein extrem entmineralisiertes Wasser. Manche Reinigungsfirmen verwenden es als alleinstehendes Reinigungswasser. Osmosewasser ist ein vollentsalztes Wasser (VE-Wasser), das man in einem speziellen technischen Verfahren in mehreren Filterstufen erzeugt. Richtiges Osmose-Wasser hat eine Reinheit von annähernd H2O, weil bis zu 99,9% der Inhaltsstoffe entzogen werden.

Industrie und Gewerbe kennen die materialschädigende bzw. aggressive Wirkung von Osmosewasser. Solche VE-Wässer mit einer Leitfähigkeit zwischen 0 … 5 µS streben danach sich beim Reinigen wieder mit Mineralien oder anderen Stoffen zu sättigen. Es saugt diese dann förmlich aus seiner Umgebung auf: Metalle korrodieren, Kunststoffe werden hart, Aluminium und Glas werden angegriffen. Osmose-Wasser hat keine Gemeinsamkeiten mit mineralstoffarmem Regenwasser.

In der Ökologischen Solarreinigung vermeiden wir alle risikobehafteten Hilfsmittel, deshalb verwenden wir grundsätzlich kein Osmosewasser. Das Solarreinigungswasser ist lediglich ein Zusatz, der aus Wasser besteht, ohne weitere Inhaltsstoffe oder reinigungsaktive Substanzen. Ein innovatives Produkt, das exklusiv für die Ökologische Solarreinigung entwickelt wurde. Wir dosieren für die Reinigung von Photovoltaikanlagen ca. 100ml Solarreinigungswasser auf 1.300l Trinkwasser. Dadurch erfüllen wir die Anforderung nach einem „weichen“ Wasser“, damit in der Glasreinigung keine Kalkschlieren zurückbleiben. Unser Zusatz Solarreinigungswasser bindet die Mineralstoffe und Salze so ins Wasser ein, dass diese bei der Verdunstung nicht ausfallen.

Stimmt es, dass PV Modulhersteller die PV-Reinigung mit entmineralisiertem Wasser ausschließen?2019-11-25T16:05:29+01:00

Die Hersteller haben ihre Photovoltaikmodule ja lange Zeit als „selbstreinigend“ verkauft. Die Realität hat dieses Marketing-Märchen dann ad absurdum geführt. Die meisten Hersteller haben sich dennoch nie ernsthaft mit dem Thema Reinigung befasst. Die Handhabungsrichtlinien der verschiedenen Hersteller sind extrem widersprüchlich und teilweise fachlich falsch. Ausnahmen gibt es trotzdem.

Auf Nachfrage hat ein bekannter deutscher Modulhersteller mit eigenem Prüflabor die PV-Reinigung seiner Module mit entmineralisiertem Wasser (VE-Wasser / Osmosewasser) ausgeschlossen. In der schriftlichen Stellungnahme des Unternehmens heisst es: „VE Wasser darf zum Reinigen der Photovoltaik-Module nicht verwendet werden, um einer Korrosion vorzubeugen. Bei dem Deckglas des Moduls handelt es sich um ein Floatglas oder TVGlas (thermisch vorgespannt) mit hoher Transmission. Nach unseren Gewährleistungsbedingungen ist ferner der Einsatz von Reinigungsmittel mit entsprechenden Inhaltsstoffen nicht zulässig.“

Alle PV-Module bestehen aus Float- oder TVGlas, es gibt nichts anderes. Ergo besteht für alle Photovoltaik Module Korrosionsgefahr durch entmineralisiertes Wasser.

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