Die 24 wichtigsten Fragen vor der Reinigung Ihrer PV Anlage

Echte Fragen - fundierte Antworten - Expertentipps

Ihre PV Anlage braucht eine Solarreinigung? Sie möchten sich zum Thema informieren und finden überall nur dieselben austauschbaren Werbeaussagen? Sie wünschen sich Expertentipps und echte Informationen aus erster Hand?

Die Reinigung von Photovoltaikanlagen ist immer noch ein junges Handwerk, das viele Fragen aufwirft.
Wir erhalten deshalb kritische Fragen nach dem Sinn und der Wirtschaftlichkeit einer PV-Reinigung, aber auch ganz praktische Überlegungen bezüglich der Durchführung von Reinigungsarbeiten.
Vielen Anlageneigentümern ist ihr Haftungsrisiko nicht bewusst, wenn sie es versäumen die PV-Anlage gemäß VDE-DIN-Norm tournusgemäß technisch warten zu lassen.

Erfahren Sie hier, was anderen Photovoltaik-Eigentümern wichtig ist...

Ihre Fragen - unsere Antworten - FAQ:



Wir sind tatsächlich gerne für Sie da. Telefonische Beratung: 08141 - 889 5 887

Fragen und Antworten (FAQs)

Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten in Textform zusammengefasst:


1. Unsere PV-Anlage ist noch nicht so stark verschmutzt. Lohnt sich da überhaupt eine PV Reinigung?

Es gibt Photovoltaikanlagen, die nach mehreren Jahren noch immer sauber sind, auch ohne jeglichen Befall durch Flechten Moose und Pilze. Dies ist abhängig von Standort, Kleinklima, Emissionsdruck und Glasqualität. Eine Erstreinigung nach 3-4 Jahren ist für die meisten Photovoltaikanlagen sinnvoll. Wird diese zu lange hinausgezögert, steigt das Risiko von Schäden und Qualitätsminderung der Module, z.B. Glaskorrosion, Delamination oder Hotspots. Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob Sie Ihre Einschätzung vom Boden aus, d.h. aus größerer Entfernung getroffen haben. Obwohl wir seit Jahren täglich mit verschmutzten Photovoltaikmodulen zu tun haben, sind wir oft selbst überrascht wie schlecht man die Verschmutzungssituation ohne nähere Untersuchung erkennen kann.

Gerne erklären wir unseren Kunden auf Anfrage, wie Sie Ihre Verschmutzungssituation durch eine "Putzprobe" selbst einschätzen können.
Bei ernsthaftem Interesse an der Werterhaltung Ihrer PV-Anlage bieten wir auch eine Begehung vor Ort an.


2. Meine PV-Anlage hat gute Werte. Für eine optische Verschönerung gebe ich kein Geld aus.

Sie haben Recht! Ginge es bei einer Solarreinigung nur um die Optik, wäre die Investition nicht sinnvoll. Es sei denn Sie haben ein sehr gepflegtes Anwesen und lassen auch die Dachziegel regelmäßig reinigen. Doch die Optik ist nur ein positiver Nebeneffekt der Photovoltaikreinigung. Der wahre Nutzen liegt in der Funktionstüchtigkeit und langen Lebensdauer ihrer Photovoltaikanlage. Die Ökologische Solarreinigung steigert den Stromertrag, reduziert die Risiken von PV-Modulschäden und verlängert die Nutzungsdauer.

Eine fachmännische PV Reinigung macht tatsächlich nur Sinn, wenn es auch etwas zu reinigen gibt.


3. Mein Elektriker hat gesagt, unsere PV ist noch sauber. Von einer Reinigung rät er aus Kostengründen ab.

Glückwunsch! Im besten Fall hat Ihr Elektriker recht.

Bei einer Beratung durch branchenfremde "Fachleute" stelle ich mir immer die Frage: was bietet diese Firma an?
Der Elektriker errichtet Photovoltaikanlagen, wartet diese, hat aber im Bereich der Solarreinigung möglicherweise wenig Berufserfahrung. Einige Elektriker meinen auch ihren Kunden einen Gefallen zu tun, wenn sie ihnen finanzielle Ausgaben ersparen. Eine derart motivierte Beratung kann für den PV-Eigentümer fatale Folgen haben. Die reine Leistungsmessung bzw. die Auswertung der Ertragszahlen sollte nie das einzige Entscheidungskriterium für eine Modulreinigung sein. Verschmutzungen können Folgeschäden verursachen, oder die Modulqualität mindern.

Gerne erklären wir unseren Kunden auf Anfrage, wie Sie eine verlässliche "Putzprobe" machen können, um Ihre Verschmutzungssituation selbst einschätzen zu können.


4. Warum kostet die Erstreinigung mehr als die Folgereinigungen?

Die Erstreinigung ist mit einem erhöhten Aufwand verbunden. Um die langjährigen Verschmutzungen restlos zu entfernen, wird unter mehrfachem Einweichen mit Solarbutzwasser bis zum "Materialgrund" gereinigt. Der größte Aufwand einer fachmännisch korrekten Solarreinigung ist die Reinigung der Rahmenschlitze, dort wo das Glas samt Eindichtung im Modulrahmen eingefasst sind. Unsere Reinigungsergebnisse halten aufgrund einer sauberen, neutralen Oberfläche lange an. Bei zukünftigen Reinigungswiederholungen kann die standortbedingte Nachverschmutzung nun wesentlich leichter entfernt werden. Deshalb ist der Preis einer Wiederholungsreinigung bei uns deutlich rabattiert.

Unsere Kunden bezahlen den reduzierten Aufwand einer Reinigungswiederholung mit einem ebenso reduzierten Preis.


5. Kommen zum Reinigungspreis noch Kosten für die Anfahrt hinzu?

Nein, wenn Sie etwas Wartezeit akzeptieren, erheben wir generell keine Anfahrtspauschale. Wir federn unsere Fahrtkosten durch eine gute Logistik ab. In Ausnahmefällen kann bei einer Sonderreinigung eine Anfahrtspauschale anfallen. Sie erhalten auf Wunsch gerne ein kostenfreies Angebot mit einem fixen, verlässlichen Komplettpreis.

In unseren Angeboten sind stets alle Kosten transparent und vollständig aufgeführt.


6. Werden bei der Reinigung die PV-Module betreten?

NEIN, wir betreten Ihre PV Anlage grundsätzlich nicht. Weder auf den Rahmen, noch auf den Schrauben. Es werden keine Trittstufen und keine Leitern über die Module gelegt.

Die Reinigung erfolgt mit verlängerbaren Teleskopstangen, ohne automatisierte Reinigungssysteme.


7. Bringen Sie eine Arbeitsbühne mit?

Oberste Priorität haben die Arbeitssicherheit und die handwerkliche Ausführung. Photovoltaik-Anlagen mit geringer Dachneigung können bei geeignetem Wetter und Dacheindeckung gut vom First aus gereinigt werden. Die Mehrzahl der PV-Anlagen wird ohne Arbeitsbühne gereinigt. Höhensicherungs- bzw. Arbeitsschutzgerät führen wir immer mit. Ist das Dach zu steil oder birgt andere Gefahren, wird die Reinigung vom Gerüst oder der Arbeitsbühne ausgeführt. Bei sehr starken Verschmutzungen kann der Einsatz einer Arbeitsbühne auch aus handwerklichen Gründen erforderlich sein. Wenn bei Ihnen vor Ort eine Arbeitsbühne oder ein Gerüst vorhanden sind, nutzen wir selbstverständlich Ihre eigene Steighilfe. Andernfalls bringen wir Ihnen zum Selbstkostenpreis ein geeignetes Gerät mit.

Ist eine Arbeitsbühne erforderlich, organisieren wir auf Wunsch gerne ein passendes Gerät zum Selbstkostenpreis.


8. Bringt die Reinigung tatsächlich eine Ertragssteigerung?

In der Ökologischen Solarreinigung werden die Erträge sofort gesteigert, sobald die Verschmutzung entfernt ist. Gemäß den Rückmeldungen unserer Kunden können sich die Ertragssteigerungen zwischen kaum messbaren Verbesserungen und Ertragssteigerungen über 50% bewegen. Dies ist abhängig von Art und Intensität der Verschmutzung, sowie dem technischen Zustand der PV-Module.

Unser übergeordnetes Ziel ist die Optimierung der Gesamtwirtschaftlichkeit: Schadensprävention, Laufzeitverlängerung und technisch maximaler Stromertrag.


9. Werden die Flechten und Moose auf unseren PV-Modulen auch entfernt?

Ein wichtiger Teil unserer Schadensprävention ist die Reinigung der PV-Module von pflanzlichem Bewuchs. Deshalb schwemmen wir bei jeder PV-Reinigung in mehreren Arbeitsschritten die Schlitze zwischen Glas und Modulrahmen mit Solarbutzwasser aus. Ein starker, langjähriger Flechten- und Moosbewuchs kann durch eine einmalige Reinigung ggfs. nicht komplett entfernt werden. Denn tief in den Rahmen können lebensfähige Pflanzenreste verbleiben. Eine Reinigungswiederholung wird deshalb speziell auf diese Situation abgestimmt. Unsere Fallstudien belegen, dass bei einer Reinigungswiederholung in sinnvollen Zeiträumen das Pflanzenwachstum komplett und schadensfrei entfernt werden kann. In der Ökologischen Solarreinigung werden keine festsitzenden Pflanzenteile mechanisch aus dem Rahmen entfernt, denn
1. durch mechanisches Ausreissen würden die im Modulrahmen verbleibenden Pflanzenteile im Wachstum sogar noch angeregt werden. Das "Abraspeln" der Flechten vom Glas mit rotierenden Bürsten birgt deshalb gewisse Risiken.

2. die feinen Füsschen (Hyphen) von Pilzen und Flechten dringen über Jahre hinweg in die obersten Schichten des Glases ein. Um die Mikroporösität des Glases nicht weiter voranzutreiben, sollten hier generell keine Rotationsbürsten und entmineralisiertes Wasser zum Einsatz kommen!

Die Ökologische Solarreinigung hat die nachhaltige und schadensfreie Entfernung von Flechten in ihren Fallstudien dokumentiert.


10. Ich bin mir nicht sicher, ob meiner PV-Anlage Gefahr durch Flechten droht

PV-Eigentümer sollten sich die Dachflächen der umliegenden Gebäude gut ansehen.
Wachsen hier Flechten und Moose auf den Ziegeln, werden diese vor Ihrer PV-Anlage nicht halt machen. Es ist nur eine Frage der Zeit. Die Erstreinigung der Photovoltaikanlage muss deshalb rechtzeitig durchgeführt werden. Durch unnötiges Hinauszögern sparen Sie kein Geld, sondern gefährden die Wirtschaftlichkeit Ihrer PV-Investition. Haben sich die Pflanzen erst einmal in den Modulrahmen verankert, ist deren schadensfreie Entfernung aufwändig. Ein starker Flechten- und Moosbewuchs kann durch eine einmalige Reinigung mit keiner am Markt verfügbaren Methode restlos entfernt werden.

Die Ökologische Solarreinigung hat an flechtenreichen Standorten deren nachhaltige und schadensfreie Entfernung in ihren Fallstudien dokumentiert.


11. Reinigen Sie auch PV-Anlagen, die wir bisher selbst gewaschen haben?

Grundsätzlich reinigen wir auch Photovoltaikanlagen, die bisher von Ihnen selbst oder von anderen Firmen bearbeitet wurden.
Vor der Erstreinigung wird zunächst eine Statusfeststellung gemacht, um evtl. Vorschäden und Verkratzungen durch unsachgemäße Reinigung zu dokumentieren. Bei selbst gereinigten PV-Anlagen wird immer der Preis einer Erstreinigung berechnet. Erfahrungsgemäß befinden sich dort auch hartnäckige Schmutzreste auf den Gläsern. Nur sehr wenige Dienstleister halten sich überhaupt mit der Reinigung der Rahmenschlitze auf. Entscheidend ist deshalb nicht, ob die PV-Module schon einmal gewaschen wurden, sondern ob sie mit unserer handwerklichen Ausführung gereinigt wurden. Wir sind bekannt geworden durch unsere lange anhaltenden Reinigungsergebnisse. Die standortabhängige Nachverschmutzung lässt sich dadurch leichter lösen. Den reduzierten Aufwand geben wir unseren Kunden in Form eines deutlich reduzierten Preises weiter. Durch Fremdfirmen gereinigte PV-Module werden mit dem Aufwand einer Erstreinigung kalkuliert. Schlechte Reinigungsergebnisse durch Dumpingpreise, sowie eine erhöhte Nachverschmutzung durch billige Schnellreinigung mit entmineralisiertem Wasser und Rotationsbürsten Bürsten sind eher die Regel, als die Ausnahme.

Von Fremdfirmen gereinigte PV-Anlagen werden zum Preis einer Erstreinigung abgerechnet. Die vorgefundenen Reinigungsergebnisse erfordern erfahrungsgemäß einen erhöhten Aufwand.


12. Ein Bekannter hat seine PV-Anlage reinigen lassen - aber nach kurzer Zeit war sie schon wieder verschmutzt.

Ohne die Gesamtsituation zu kennen, ist eine Antwort auf Ihre Frage schwierig. Wenn die Photovoltaikanlage auf einem Tierstall installiert ist, kann eine jährliche Reinigung tatsächlich realistisch sein. Mancher Anlageneigentümer entscheidet sich für das billigste Angebot ohne zu wissen, dass es sich hier um eine sogenannte "Schnellreinigung" mit rotierender Bürste handelt. Um die Solarreinigung zu einem sehr billigen Preis anbieten zu können, wird vom Reinigungsbetrieb der zeitliche Aufwand sehr knapp kalkuliert. Man reduziert die Reinigungsschritte und den Kostenfaktor Wassermenge. Die PV-Reinigung mit rotierenden Bürsten und anderen, härteren Methoden versprechen eine hohe Quadratmeterleistung pro Stunde. Ist nicht alles restlos bis auf den Materialgrund entfernt, oder wurde die Glasoberfläche durch die Bearbeitung sogar rauh, kann eine sehr schnelle Nachverschmutzung eintreten. Diese Nachverschmutzung bildet starke Adhäsionskräfte und ist daher förmlich "ins Glas eingefressen".

Unterschiedliche PV-Standorte haben unterschiedliche Reinigungsintervalle. Ein gutes Reinigungsergebnis braucht eine gewissenhafte Ausführung, mit einer risikofreien Methode.


13. Machen Sie bei der PV Reinigung auch Wärmebild-Aufnahmen?

PV-Anlagen müssen gemäß VDE 0105-100 und VDE 0126-23 spätestens alle 4 Jahre vom Elektrofachbetrieb geprüft werden. Die Durchführung der technischen Wartung gemäß VDE DIN-Norm kann existenziell sein, denn nur mit Vorlage des beglaubigten Prüfprotokolls genießen Sie uneingeschränkten Versicherungsschutz. In der Ökologischen Solarreinigung ist die eingehende Sichtprüfung normaler Bestandteil der Reinigungsarbeiten. Alle sichtbaren Anomalien werden dokumentiert. Wenn es das Wetter und die Zugänglichkeit der PV-Anlage zulassen, überprüfen und dokumentieren wir auffällige Module gezielt mittels Wärmebildaufnahme, um sicherzustellen, dass keine akute Gefahr vom PV Modul ausgeht. Zonen mit Temperaturunterschieden werden vom Modulhersteller nur in Ausnahmefällen als Reklamationsgrund anerkannt, wenn gleichzeitig die technischen Werte im Soll sind. Innerhalb der Gewährleistung oder bei einer Häufung von Temperaturunterschieden größer 25°C lohnt sich eine Reklamation auf jeden Fall. Wird die Photovoltaikanlage vom qualifizierten Elektrofachbetrieb tournusgemäß gemäß VDE DIN-Norm geprüft, ist eine zusätzliche Wärmebildaufnahme durch den Reinigungsbetrieb normalerweise unnötig.

In der Abwicklung von Gewährleistungsfällen werden primär Kennlinien- und Elektroluminiszenzmessungen akzeptiert, aber keine Wärmebildaufnahmen!


14. Sie haben gesagt, dass es vorgeschrieben ist seine PV-Anlage prüfen zu lassen. Das höre ich zum ersten Mal.

Da sind Sie nicht der Einzige. Photovoltaikanlagen müssen gemäß VDE 0105-100 und VDE 0126-23 regelmäßig geprüft und gewartet werden. Für den ordnungsgemäßen Gesamtzustand der PV-Anlage sind Sie als Betreiber zu 100% verantwortlich. Die Prüfung ist vorgeschrieben. Punkt. Darüberhinaus ist es schlau die Anlage von einem Fachmann prüfen zu lassen:
Wenn eine Gefahr von der PV ausgehen sollte, sind Sie froh wenn der Fehler behoben wird. Wenn alles in Ordnung ist, haben Sie - im Fall eines Versicherungsschadens - das unterschriebene Prüfprotokoll Ihres Elektrofachbetriebes. Nur dann können Sie auf Ihren Versicherungsschutz auch tatsächlich voll umfänglich vertrauen! Weitere Informationen zur VDE-Prüfung erhalten Sie beim Elektrofachbetrieb Ihres Vertrauens. In unserer Rubrik "Information" haben wir Ihnen die komplette Richtlinie zum E-Check und ein Original Prüfprotokoll als pdf-Dokument zum Download vorbereitet.

Spätestens alle 4 Jahre müssen Photovoltaikanlagen einer wiederkehrenden technischen Prüfung gemäß VDE-Richtlinie unterzogen werden.
Die Prüfung gemäß VDE 0105-100 und VDE 0126-23 ist Voraussetzung für Ihren Anspruch auf Versicherungsschutz.


15. Machen Sie auch eine technische Prüfung unserer PV-Anlage?

In der Ökologischen Solarreinigung sind wir auf die Reinigung von Photovoltaikanlagen spezialisiert.

Partnerschaft mit unseren Kunden - Schnittstelle zu Ihrem Installationsbetrieb:

Während der Reinigungsarbeiten erhalten Sie von uns eine Sichtprüfung Ihrer PV-Module. Hier dokumentieren wir regelmäßig Auffälligkeiten, die dem Blick des Technikers entgehen können: Anomalien auf dem Wafer, Hot Spots, Delamination, Korrosion, verzogene oder aufgebogene Rahmen, lockere Montageklammern usw. Wenn wir bei Ihnen Veränderungen oder Schäden entdecken, liefern wir Ihnen im Rahmen unseres Servicepakets eine Fotodokumentation.
Diese können Sie dem Elektro-Fachbetrieb Ihres Vertrauens weiterreichen. So können die betroffenen Module zielgerichtet und kostengünstig geprüft werden. Insbesondere vor Ablauf der Modul-Gewährleistung ist eine Reinigung mit qualifizierter Sichtprüfung empfehlenswert, weil man im Schadensfall noch einen kostenlosen Austausch der PV-Komponenten erhält.

Wir kooperieren mit verschiedenen Elektro-Fachbetrieben, die über fundiertes technisches Know-How mit Photovoltaik-Anlagen verfügen.


16. Werden in der Ökologischen Solarreinigung rotierende Bürsten verwendet?

Nein. Gemäß heutigem Sachstand ist das Schadensrisiko zu groß und die Reinigungsergebnisse bei vielen Verschmutzungen zu schlecht. Die rasch einsetzende Nachverschmutzung beim Einsatz von entmineralisiertem Wasser und Rotationsbürste ist ausreichend dokumentiert. Rotierende Bürsten werden hauptsächlich dann eingesetzt, wenn handwerkliches Know-How fehlt, sich die Verschmutzung schwer lösen lässt oder eine hohe Quadratmeterzahl pro Stunde erzielt werden soll.

Das Bild zeigt ein vor 6 Monaten unsachgemäß mit rotierender Bürste gereinigtes Dünnschicht-Modul.
Nach der Reinigung waren die Module augenscheinlich sauber. Die Bearbeitung der Gläser mit rotierender Bürste und entmineralisiertem Wasser hat eindeutige Spuren mit extrem haftender Nachverschmutzung hinterlassen.

Die PV-Anlage wäre bei einer fachmännischen Reinigung noch völlig frei von Verschmutzung.

Rotierende Bürsten bergen - insbesondere im Zusammenwirken mit entmineralisiertem Wasser - ein häufig unterschätztes Schadensrisiko.


17. Warum werden in der Ökologischen Solarreinigung keine Rotationsbürsten verwendet?

Gläser von Photovoltaik-Modulen sind selten "Fensterglas" (Floatglas). PV-Module bestehen aus thermisch vorgespanntem Glas (TVG, ESG). Diese zeichnen sich durch gute Bruchsicherheit aus, sind jedoch sehr verkratzungsempfindlich. Die rotierende Bürste gräbt sich bei stark verschmutzten PV Modulen unter den Wasserfilm und reisst die haftende Verschmutzung trocken aus der Glasoberfläche heraus. Das Risiko von Bearbeitungsschäden (Aufrauhung, Verkratzung, Zellmikrorisse) ist dabei groß. Wird in der Reinigung von Photovoltaikmodulen am Wasserverbrauch gespart und/oder die Drehzahl der Rotationsbürste zu hoch justiert, wird partiell trocken gereinigt. Die Verletzung der obersten Glasschichten hat eine starke Schmutzadhäsion zur Folge.

Das Bild zeigt ein unsachgemäß mit rotierender Bürste gereinigtes monokristallines PV-Modul nach 1 Jahr.
Nach Abschluß der Reinigungsarbeiten waren die Module augenscheinlich sauber.

Die Bearbeitung der Gläser hat jedoch eindeutige Spuren im Glas mit extrem haftender Nachverschmutzung hinterlassen.
Solche Praxisbeispiele sind weit verbreitet, ausreichend dokumentiert und gelten als gesichert.

Rotierende Bürsten haben erst seit 2012 Verbreitung gefunden. Die Zusammenhänge mit Schadensbildern durch unsachgemäße PV Reinigung sind noch sehr wenig bekannt.


Unsere schadensfreie Reinigung mit Solarbutzwasser und handgeführter Glasbürste generiert lange anhaltender Sauberkeit. Die Bürsten haben eine geringe Abrasivität. Durch ihren Besatz und Schnitt ist gewährleistet, dass nur völlig gelöste Verschmutzungen entfernt werden können.


18. Warum spart die Ökologische Solarreinigung nicht mit Wasser bei der Photovoltaik Reinigung?

"Wasser sparen" assoziiieren viele Menschen mit "ökologisch handeln". Beim Reinigen von Photovoltaikanlagen (thermisch vorgespanntes Glas) erhöht sich das Verkratzungsrisiko exorbitant, wenn mit Wasser gespart wird. Besonders bei der PV-Reinigung mit rotierenden Bürsten. Aktuell geben Gerätehersteller von Rotationsbürsten an, die Literleistung "auf Wunsch vieler Kunden" von 7-10l/min weiter bis auf 5l/min zu reduzieren. Der Grund dafür ist nicht die Ökologie. Sehr viele Solarreiniger verwenden, unterdimensionierte Osmosegeräte und Harzfilter, die für eine professionelle Reinigung verschmutzter PV-Module aufgrund ihrer geringen Literleistung gar nicht geeignet sind. Der Verbrauch von aufbereitetem Reinigungswasser ist für alle Solarreiniger ein Kostenfaktor. Billiganbieter sparen deshalb nicht nur an der Reinigungszeit, sondern auch am Verbrauch des Reinigungswassers. Bei verschmutzten PV-Anlagen (und nur hier macht eine Reinigung Sinn) muß ausreichend Reinigungswasser eingesetzt werden. Wird das Solarglas mit zu geringer Literleistung bearbeitet, steigen die Risiken für Aufrauhung und Verkratzung. Die schnelle, hartnäckige Nachverschmutzung ist eine mögliche Konsequenz. Je nach Dachneigung, Witterung, Rotationsgeschwindigkeit, Verschmutzungsgrad und -art muß mit mindestens 12-15l Wasser pro Minute gereinigt werden. Bei Bürstenbreiten über 60cm hinaus braucht es noch mehr Wasser.

Solarglas ist kein "Fensterscheibenglas", sondern besteht zumeist aus verkratzungsempfindlichem, thermisch vorgespanntem Glas (TVG, ESG...) mit hoher Lichttransmission.


19. Deutscher PV-Modulhersteller warnt vor der PV-Reinigung mit Reinstwasser (VE-Wasser)

Ein bekannter deutscher Modulhersteller untersagt die Reinigung seiner PV-Module mit Reinstwasser (VE-Wasser). In der schriftlichen Stellungnahme des Unternehmens heisst es: "VE Wasser darf zum Reinigen der Photovoltaik-Module nicht verwendet werden um einer Korrosion vorzubeugen. Bei dem Deckglas des Moduls handelt es sich um ein Floatglas oder TVGlas (thermisch vorgespannt) mit hoher Transmission. Nach unseren Gewährleistungsbedingungen ist ferner der Einsatz von Reinigungsmittel mit entsprechenden Inhaltsstoffen nicht zulässig. Wenn Ihr "Solarbutzwasser" keine Inhaltsstoffe aufweist entspricht dies den Bedingungen."

Alle PV-Module bestehen aus Float- oder TVGlas, somit besteht für alle PV-Module Korrosionsgefahr durch entmineralisiertes Wasser.


20. Ist die Reinigung mit entmineralisiertem/deionisiertem Wasser ökologisch?

Nein, denn beim Einsatz von entmineralisiertem Wasser ist die rasch einsetzende Nachverschmutzung ausreichend dokumentiert. Entmineralisiertes Wasser ist vom Wuppertaler Institut mit dem sehr schlechten MIPS-Wert von 9 bewertet worden. Das Wuppertaler Institut bewertet Produkte von der Herstellung bis zu Entsorgung mit wissenschaftlichen Parametern. Mit der Messgröße (MIPS = Material Input pro Serviceeinheit) schaffte es ein Instrumentarium, das Umweltverbrauch berechenbar und vergleichbar machte. Sehr viele Geräte in der Photovoltaik-Reinigung verwenden für die Entmineralisierung einen Ionentauscher. Dieser muß regelmäßig regeneriert werden. Hierfür wird die Stahlpatrone zum Hersteller eingeschickt. Unter Zuhilfenahme von verdünnter Schwefelsäure, Ammoniaklösung, verdünnter Natronlauge etc. sowie wässriger Kochsalzlösung werden diese regeneriert.

Entmineralisiertes Wasser ist entgegen den Werbeversprechen tatsächlich nicht ökologisch und birgt in der PV-Reinigung ein Schadensrisiko.


21. Warum ist die Ökologische Solarreinigung tatsächlich ökologisch?

In der Ökologischen Solarreinigung verwenden wir ausschließlich Ihr lokales Wasser und als Zusatz das Solarbutzwasser. Das Solarbutzwasser aus dem Lichtmatrix Laboratorium München besteht lediglich aus Wasser, ohne Zusätze und Wirkstoffe. Die Wirkungsweise entsteht nicht aufgrund von Inhaltsstoffen, sondern aufgrund der Technologie DEISOLYSE, einem quantenphysikalischen Verfahren. Mit Solarbutzwasser lassen sich selbst hartnäckige und fetthaltige Verschmutzungen sanft, schadensfrei und werterhaltend lösen. Übliche Solar-Reinigungsmittel (auch sog. "Ökoreiniger") bestehen aus Säuren, Tensiden, Enzymen, Ammoniumchlorid und weiteren Inhaltsstoffen.
Auf Photovoltaik-Anlagen ist deren Anwendung kritisch für die Modulmaterialien einzuschätzen. Die Verwendung in Solarparks und auf Dachanlagen kann eine Umweltstraftat darstellen. Die meisten Regenrinnen sind nicht an die Kläranlage angeschlossen.

Solarbutzwasser hat erst gar keine Wirkstoffe, die ins Material einwirken und die im Ökosystem abgebaut werden müssten.


22. Ist Ihr Solarbutzwasser dasselbe wie entmineralisiertes Wasser?

Nein, unsere Sorgfaltspflicht als ordentlicher Handwerksbetrieb verbietet den Einsatz jeglicher Hilfsmittel mit dem Risiko von Bearbeitungsschäden. Entmineralisiertes Wasser wird auch als Rein- oder Reinstwasser (VE-Wasser) bezeichnet. In einem technischen Verfahren werden die Inhaltsstoffe entzogen. Entmineralisiertes Wasser verhält sich völlig anders als mineralstoffarmes Regenwasser: In Industrie und Gewerbe ist die materialschädigende bzw. aggressive Wirkung bekannt. VE-Wasser mit einer Leitfähigkeit zwischen 0 … 5 µS muss sich wieder mit Mineralien oder anderen Stoffen sättigen, die ihm selbst im technischen Verfahren entzogen wurden. Es entzieht diese aus seiner Umgebung: Metalle korrodieren, Kunststoffe werden hart, Aluminium und Glas werden angegriffen. In der Ökologischen Solarreinigung wird generell nicht mit entmineralisiertem oder deionisiertem Wasser gereinigt.
In der Praxis füllen wir bei Ihnen vor Ort Leitungs- oder Brunnenwasser in einen Tank und geben Solarbutzwasser hinzu. Dosierung: 125ml Solarbutzwasser in 1300l Leitungswasser. Alle in Ihrem Wasser regional vorhandenen Inhaltsstoffe bleiben erhalten. Solarbutzwasser besteht lediglich aus Wasser und hat keinerlei Zusätze und Wirkstoffe. Solarbutzwasser erfüllt dennoch die Vorgabe nach "weichem Wasser", da es den Kalk einbindet. Dieser fällt auch bei der Heisswasser-Reinigung oder bei sommerlichen Temperaturen nicht aus.

Solarbutzwasser wurde exklusiv für die Ökologische Solarreinigung entwickelt und ist auf dem sogenannten "freien Markt" nicht erhältlich.
Mit Solarbutzwasser können auch unsachgemäß gereinigte oder verkalkte PV-Anlagen wiederhergestellt werden.


23. Ist Solarbutzwasser ein Öko-Reiniger?

Die Bezeichnung "Ökoreiniger" ist leider kein geschützter Begriff. Gemäß EU-Recht dürfen sogar Chemiereiniger als "bio" bezeichnet werden, die es nie ins Regal vom Ökoladen geschafft haben. Solarbutzwasser ist konsequent ökologisch. Es besteht nur aus Wasser und hat weder zusätzliche Inhaltsstoffe, noch andere Hilfsstoffe. Es ist ein innovatives, quantenphysikalisches Produkt, das eigens für die Ökologische Solarreinigung entwickelt wurde.

Hintergrundinformation zum Thema "Ökoreiniger":
die Verordnung (EG) Nr. 648/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates über Detergenzien regelt die Abbaubarkeit von Reinigern mit chemischen Hilfsstoffen (Tenside, Säuren, Enzyme usw.). Gemäß dieser EU-Verordnung können in der Werbung Chemiereiniger als "öko" bezeichnet werden, wenn sie nach den "Grundsätzen der Guten Laborpraxis" unter isolierten Laborbedingungen eine gewisse Abbaubarkeit zeigen. Die realen Umgebungsbedingungen in der Natur sind jedoch anders. Diese Verordnung hat in den letzten Jahren Positives bewirkt und dazu geführt, dass sich die kaum abbaubaren Stoffe in Reinigern (z.B. Phosphate) deutlich reduziert haben. Die Kehrseite: eine Abgrenzung zu konsequenten, "ehrlichen" Ökoreinigern ist nicht mehr so einfach möglich. Aufgrund dieser europäischen Verordnung dürfen auch "halbgare" Green-Washed-Reiniger unter dem Öko-Mäntelchen verkauft werden. Verbraucher müssen heute durchaus über Grundkenntnisse in Chemie verfügen, um anhand der Inhaltsstoffe einen Pseudo-Ökoreiniger entlarven zu können.

"Solarbutzwasser" besteht nur aus Wasser und hat keinerlei Wirk- und Hilfsstoffe. Es gibt nichts, was im Ökosystem abgebaut werden muß. Dosierung 125ml Solarbutzwasser auf 1300l Leitungswasser.


24. Wann ist der richtige Reinigungszeitpunkt für eine Photovoltaikanlage?

Dafür gibt es leider keine pauschale Antwort, es gibt lediglich Tendenzen für verschiedene Standorte. Tatsächlich hängt die Verschmutzung primär von 2 Faktoren ab:
- die Art und Intensität des Lufteintrags am Standort,
- die Glasgüte und Oberflächencharakteristik Ihrer PV Module.

Darüberhinaus haben das Kleinklima, die Ausrichtung und Dachneigung der PV Module, sowie bauliche Gegebenheiten am Standort Einfluss auf das Anschmutzverhalten Ihrer Module.

Mit unserem neuen Leitfaden ermitteln Sie für Ihre eigene PV Anlage ganz einfach den richtigen Zeitpunkt: "Leitfaden für die rechtzeitige Reinigung von Photovoltaikanlagen"




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