Die 26 wichtigsten Fragen vor der Reinigung Ihrer PV Anlage2019-08-01T16:26:18+02:00

Die 26 wichtigsten Fragen vor der Reinigung Ihrer PV Anlage

Echte Fragen – fundierte Antworten – Expertentipps

Solarreinigung faqs PV reinigen

Ihre Photovoltaikanlage braucht eine Solarreinigung? Sie möchten sich zunächst unverbindlich zum Thema informieren? Sie wünschen sich echte Information aus erster Hand? Erfahren Sie hier, was anderen Photovoltaik-Betreibern wichtig ist.

Die Reinigung von Photovoltaikanlagen ist noch immer ein junges Handwerk, das viele Fragen aufwirft. Wir erhalten deshalb auch kritische Fragen nach dem Sinn und der Wirtschaftlichkeit einer PV-Reinigung und ganz praktische Überlegungen bezüglich der Durchführung von Reinigungsarbeiten. Vermehrt machen Anlageneigentümer die Erfahrung, dass bei einer unsachgemäßen PV Reinigung Schäden entstehen. Unsere Rubrik „Fragen und Antworten“ gibt ehrliche, fachlich fundierte Antworten auf Ihre am häufigsten gestellten Fragen.

Die Ökologische Solarreinigung gehört zu den Pionieren in der Reinigung von Photovoltaikanlagen und wir entwickeln unsere Reinigungsmethode gemäß den Anforderungen älter werdender PV-Anlagen beständig weiter. Unser Anliegen ist es, dass Ihre Photovoltaikanlage möglichst lange solide Stromerträge ausfallfrei erzeugt. Um diese außergewöhnliche, professionelle Leistung zu erzielen, braucht es kühlen fachlichen Sachverstand, Erfahrung und feurige Leidenschaft für die Solarreinigung und ihre anhängigen Gewerke. Deshalb unterscheidet sich möglicherweise auch unsere Leistung vom Angebot vieler Berufskollegen. Aber auch unsere nachfolgenden Antworten auf Ihre am häufigsten gestellten Fragen:

Ihre Fragen – unsere Antworten

Die Antworten können Sie durch Anklicken der betreffenden Frage einsehen.

1. Unsere PV-Anlage ist noch nicht so stark verschmutzt. Lohnt sich da überhaupt eine PV Reinigung?2019-03-19T15:38:22+02:00

Photovoltaikanlagen verschmutzen abhängig von Lufteintrag, Dachneigung und Glasqualität. Es gibt Photovoltaikanlagen, die nach mehreren Jahren noch immer ausreichend sauber sind, und keinerlei Befall durch Flechten, Moos und Pilze aufweisen. Dies ist jedoch eher die Ausnahme.

Eine Erstreinigung nach 4-6 Jahren ist für die meisten Photovoltaikanlagen sinnvoll. Wird die Reinigung zu lange hinausgezögert, steigt das Risiko für Modulschäden und Minderung der Glasqualität. Glaskorrosion, Delamination und Hotspots sind die am häufigsten auftretenden Schadensbilder.

Wenn Ihre PV Anlage also „noch nicht so stark verschmutzt“ ist, werden Sie in sonnenstarken Jahren wie 2011, 2015 und 2018 keine Ertragsverluste haben. Chemisch-reaktiver Schmutz und Flechtenwachstum können auch ohne erkennbaren Ertragsverlust Schäden bewirken. Eine fachmännisch ausgeführte Reinigung ist aktive Schadensprävention und dient der Wirtschaftlichkeit Ihrer Photovoltaikanlage.

Unser „Leitfaden für die rechtzeitige Reinigung von Photovoltaikanlagen“ kann Sie darin unterstützen den richtigen Zeitpunkt für Ihre Photovoltaikanlage zu ermitteln.

Gerne erklären wir unseren Kunden auf Anfrage, wie Sie Ihre Verschmutzungssituation durch eine „Putzprobe“ selbst einschätzen können.

2. Meine PV-Anlage hat gute Werte. Für eine optische Verschönerung gebe ich kein Geld aus.2019-03-19T15:39:11+02:00

Sie haben Recht! Ginge es bei einer Solarreinigung nur um die Optik, wäre dies nicht wirtschaftlich. Die Optik ist nur ein positiver Nebeneffekt der Photovoltaikreinigung. Der wahre Nutzen einer fachmännischen Solarreinigung liegt in der Funktionstüchtigkeit und langen Lebensdauer ihrer Photovoltaikanlage.

Unser Fachbeitrag zum Thema „wann lohnt sich die Reinigung einer Photovoltaikanlage“ beleuchtet die Risiken einer zu späten PV Reinigung anhand eines konkreten Fallbeispiels.

Eine fachmännische PV Reinigung ist wirtschaftlich nur dann sinnvoll, wenn es auch etwas zu reinigen gibt. Die Ökologische Solarreinigung steigert den Stromertrag, reduziert die Risiken von Modulschäden und verlängert die Nutzungsdauer.

3. Alle Firmen schreiben dasselbe. Ich lese überall „Schadensprävention“, „Werterhalt“ und „Verlängerung der Lebensdauer“. Gibt es Unterschiede?2019-03-19T15:39:40+02:00

Ja, die Unterschiede gibt es. Und das Phänomen der gleichen Inhalte ist einfach zu erklären: im gesamten deutschen Sprachraum schreiben all diese Firmen ganz einfach und regelmäßig von unserer Internetseite ab. Die Ökologische Solarreinigung gibt es bereits länger als das Gros der heutigen Reinigungsfirmen und man hat schon immer die Inhalte unserer Seiten kopiert.

In der Ökologischen Solarreinigung haben wir unsere Reinigungsmethode mit den Anforderungen älter werdender Photovoltaikanlagen weiterentwickelt. Neue Photovoltaik-Technologien erfordern ebenfalls eine Anpassung bestehender Reinigungssysteme. Deshalb sind wir auch in der Forschung und Entwicklung innovativer Reinigungsmethoden engagiert.

Firmen die vollentsalztes Wasser (VE), Rotationsbürsten oder Reinigungschemikalien verwenden, machen genau das Gegenteil von unserer schonenden, werterhaltenden Reinigung. Bei harten Methoden ist die rasche, sich steigernde Wiederanschmutzung bekannt, die Materialdegradation wird eher noch verstärkt und im besten Fall hat es keine Auswirkung auf die Laufzeit der PV Anlage.

In der Ökologischen Solarreinigung stehen wir zu unseren Versprechen:
die langanhaltende Sauberkeit, der reale Werterhalt und die Verlängerung der Nutzungsdauer werden durch langjährige Fallstudien belegt.

4. Warum kostet die Erstreinigung mehr als die Folgereinigungen?2019-03-19T15:40:00+02:00

Grundreinigung:
Die Erstreinigung von Photovoltaikanlagen ist nach ein paar Jahren Laufzeit mit einem erhöhten Aufwand verbunden. Langjährige Verschmutzungen werden unter mehrfachem Einweichen in mehreren Arbeitsschritten restlos zu entfernt. Das Freischwemmen der Rahmenschlitze ist zeitaufwändig und bei Flechtenwachstum eine „kniffelige Geschichte“. Im Ergebnis ist Ihre PV-Anlage real sauber und die Reinigungsergebnisse halten standortabhängig lange an.

Reinigungswiederholung:
An vielen emissionsstarken Standorten in der Landwirtschaft und im produzierenden Gewerbe ist eine regelmäßige Reinigung mit Abständen von 1-2 Jahren erforderlich. Für diese Photovoltaikanlagen haben wir eine spezielle Reinigungsmethode entwickelt, die es ermöglicht trotz eines ungünstigen Standorts hervorragende Gewinne zu erwirtschaften. Unsere Fallstudien dokumentieren die Ergebnisse unserer Reinigungsmethode an schmutzstarken Standorten: langanhaltende Sauberkeit, Beseitigung der Schadensrisiken, Werterhalt und Optimierung der Anlagenlaufzeit.

Kleinanlagen und Folgereinigungen mit Abständen von mehr als 2 Jahren sind von dieser Rabattierung ausgenommen. Ebenso Photovoltaikanlagen „mit einer roten FLECHTENAMPEL“.

Eine Reinigungswiederholung nach mehreren Jahren ist eine andere Aufgabenstellung und erfordert die Herangehensweise einer Grundreinigung. Das Angebot der rabattierten Reinigungswiederholung ist speziell für unsere Kunden an schmutzstarken Standorten konzipiert.

5. Kommen zum Reinigungspreis noch Kosten für die Anfahrt hinzu?2019-03-19T15:40:20+02:00

Unsere Angebote sind immer nach Aufwand kalkuliert. Wenn Sie etwas Wartezeit akzeptieren, erheben wir in unserem Kerngebiet keine zusätzliche Anfahrtspauschale. Wir federn unsere Fahrtkosten durch eine gute Logistik ab.

In unseren Angeboten sind alle Kosten transparent aufgeführt. Unsere Festpreisgarantie gibt Ihnen die Sicherheit, dass sich Angebot und Rechnung entsprechen. Ihre Kosten sind nach oben gedeckelt, es wird nicht nachverhandelt

In unseren Angeboten sind alle Kosten transparent und vollständig aufgeführt. Unsere Kunden erhalten eine Festpreisgarantie.

6. Werden bei der Reinigung die PV-Module betreten?2019-03-19T15:40:39+02:00

NEIN, wir betreten Ihre PV Anlage grundsätzlich nicht. Weder auf den Rahmen, noch auf den Schrauben. Es werden keine Trittstufen und keine Leitern über die Module gelegt.

Die Reinigung erfolgt mit verlängerbaren Teleskopstangen. Es wird vom Dachfirst, von der Arbeitsbühne, dem Gerüst oder manchmal auch von der Leiter aus gereinigt.

7. Bringen Sie eine Arbeitsbühne mit?2019-03-19T15:41:02+02:00

Oberste Priorität haben die Arbeitssicherheit und die handwerkliche Ausführung. Wenn Arbeitssicherheit oder handwerkliche Erwägungen den Einsatz einer Arbeitsbühne erforderlich machen, können wir ein passendes Gerät mitbringen. Die Mehrzahl der PV-Anlagen wird ohne Arbeitsbühne gereinigt. Bei einer Dachneigung bis 28° kann bei geeignetem Wetter und guter Dacheindeckung sehr gut vom First aus gereinigt werden. Höhensicherungs- bzw. Arbeitsschutzgerät führen wir immer mit. Ist das Dach zu steil oder birgt andere Gefahren, wird die Reinigung vom Gerüst oder der Arbeitsbühne ausgeführt.

Wenn bei Ihnen vor Ort eine Arbeitsbühne oder ein Gerüst vorhanden sind, nutzen wir selbstverständlich Ihre eigene Steighilfe. Andernfalls bringen wir Ihnen zum Selbstkostenpreis die passende Bühne mit. Hier finden Sie unsere Hinweise und die aktuelle Gesetzeslage zu Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit

Ist eine Arbeitsbühne erforderlich, können wir auf Wunsch gerne eine passende Steighilfe zum Selbstkostenpreis mitbringen.

8. Bringt die Reinigung tatsächlich eine Ertragssteigerung?2019-03-19T15:41:20+02:00

In der Ökologischen Solarreinigung werden die Erträge sofort gesteigert, sobald die Verschmutzung entfernt ist. Gemäß den Rückmeldungen unserer Kunden können sich die Ertragssteigerungen zwischen kaum messbaren Verbesserungen und Ertragssteigerungen von über 50% bewegen. Dies ist abhängig von Art und Intensität der Verschmutzung, sowie dem technischen Zustand der PV-Module.

Unser übergeordnetes Ziel ist die Optimierung der Gesamtwirtschaftlichkeit: Schadensprävention, Laufzeitverlängerung und dauerhafter, technisch maximaler Stromertrag.

9. Werden die Flechten und Moose auf unseren PV-Modulen auch entfernt?2019-07-14T09:42:01+02:00

Ein entscheidender Anteil unserer Reinigungsmethode ist die Schadensprävention. Deshalb schwemmen wir bei jeder Solarreinigung die Schlitze zwischen Glas und Modulrahmen in mehreren Arbeitsschritten aus. Ein starker, langjähriger Flechten- und Moosbewuchs kann durch eine einmalige Reinigung ggfs. nicht komplett entfernt werden. Denn tief in den Rahmen können lebensfähige Pflanzenreste verbleiben. Bei Extrembewuchs können wir Ihnen aufgrund der Ergebnisse der Erstreinigung ein Konzept für die restlose Entfernung vorschlagen.

Detailliertere Informationen zur Flechtenproblematik auf Photovoltaikanlagen finden Sie in unserem Fachbeitrag für landwirtschaftliche Geflügelbetriebe

In der Ökologischen Solarreinigung haben wir eine wirksame Methode zur schadensfreien Entfernung von Flechten entwickelt. Mehrjährige Fallstudien an 2 Extremstandorten dokumentieren, dass bei einer Reinigungswiederholung in sinnvollen Zeiträumen das Pflanzenwachstum komplett und schadensfrei entfernt werden kann.

10. Ich bin mir nicht sicher, ob meiner PV-Anlage Gefahr durch Flechten droht.2019-03-19T15:42:00+02:00

PV-Eigentümer sollten sich die Dachflächen der umliegenden Gebäude gut ansehen, sowie, Ortgang, First und Nordseite des eigenen Daches. Wachsen Flechten und Moos auf den Ziegeln, werden diese vor Ihrer PV-Anlage nicht halt machen. Es ist nur eine Frage der Zeit… Wird die Erstreinigung der Photovoltaikanlage rechtzeitig durchgeführt, kann man jegliche Risiken von Modulschäden durch pflanzlichen Bewuchs ausschließen.

Wir unterstützen unsere Kunden über unser Reinigungsangebot hinaus beim Erkennen und Beseitigen der Risiken durch pflanzlichen Bewuchs. Ein besonderer Service ist unser Beratungsangebot basierend auf unserer FLECHTENAMPEL.

11. Reinigen Sie auch Solarplatten, die wir bisher selbst gewaschen haben?2019-03-19T15:42:27+02:00

Grundsätzlich reinigen wir auch Photovoltaikanlagen, die bisher von Ihnen selbst oder von anderen Firmen bearbeitet wurden.
Bei selbst gereinigten PV-Anlagen finden wir häufig hartnäckige Schmutzreste vor. In unserem Fachbeitrag über das „Selber-Reinigen“ von Photovoltaikanlagen warnen wir eindringlich davor die fachlichen Anforderungen an die Reinigung einer Solaranlage zu unterschätzen.

Nur wenige Dienstleister halten sich überhaupt mit der Reinigung der Rahmenschlitze auf. Regelmäßig beklagen sich Neukunden über schlechte Reinigungsergebnisse durch Schnellreinigung und dem Verbleib von Flechten und Moos in den Rahmenschlitzen.

Von Ihnen selbst, oder von Fremdfirmen gereinigte PV-Anlagen werden als Erstreinigung kalkuliert. Der Zustand von bislang selbst gereinigten Anlagen erfordert erfahrungsgemäß einen deutlich erhöhten Aufwand.

12. Ein Bekannter hat seine PV-Anlage reinigen lassen – aber nach kurzer Zeit war sie schon wieder verschmutzt.2019-03-19T15:42:51+02:00

Ohne die Gesamtsituation zu kennen, ist eine Antwort auf Ihre Frage schwierig. Wenn die Photovoltaikanlage auf einem Tierstall installiert ist, kann eine jährliche Reinigung realistisch sein. Das hängt vom Schmutzeintrag, der Dachneigung, der Glasgüte und weiteren Faktoren ab. Möglicherweise wurde aber auch nicht ausreichend gut gereinigt. Bleiben bei einer Reinigung leichte Schmutzreste zurück, baut sich die Nachverschmutzung daran zügig auf.

Manch Anlageneigentümer entscheidet sich für das billigste Angebot ohne zu wissen, dass es sich hier um eine sogenannte „Schnellreinigung“ mit rotierender Bürste handelt. „Schnäppchenpreise“ können nur angeboten werden, wenn an der Zeitdauer der handwerklichen Ausführung gespart wird, oder andere Kostenfaktoren wie Löhne, Reinigungswasser etc. reduziert werden.

Eine PV-Reinigung wird deshalb mit Rotationsbürste und anderen „harten Methoden“ angeboten, um die Quadratmeterleistung pro Stunde zu steigern. Ist der Schmutz nicht restlos entfernt, oder wurde die Glasoberfläche durch die Bearbeitung rauh, kann eine schnelle Nachverschmutzung eintreten. Diese Nachverschmutzung bildet starke Adhäsionskräfte und ist daher förmlich „ins Glas eingefressen“.

Unterschiedliche PV-Standorte haben unterschiedliche Reinigungsintervalle. Ein gutes Reinigungsergebnis braucht eine gewissenhafte Ausführung, mit einer risikofreien Methode.

13. Machen Sie bei der PV Reinigung auch Wärmebild-Aufnahmen?2019-03-19T15:43:12+02:00

Jein…. in der Ökologischen Solarreinigung ist die eingehende Sichtprüfung fester Bestandteil aller Reinigungsarbeiten. Sichtbare Auffälligkeiten werden dokumentiert. Wenn es das Wetter und die Zugänglichkeit der PV-Anlage zulassen, können wir auffällige Module gezielt mittels Wärmebildaufnahme prüfen, um sicherzustellen, dass keine akute Gefahr vom PV Modul ausgeht.

PV-Anlagen müssen gemäß VDE 0105-100 und VDE 0126-23 ohnehin spätestens alle 4 Jahre vom Elektrofachbetrieb geprüft werden. Nur mit Vorlage des beglaubigten Prüfprotokolls genießen Sie uneingeschränkten Versicherungsschutz.

Wird die Photovoltaikanlage vom qualifizierten Elektrofachbetrieb vorschriftsgemäß nach VDE DIN-Norm geprüft, ist eine zusätzliche Wärmebildaufnahme durch den Reinigungsbetrieb normalerweise unnötig.

14. Sie haben gesagt, dass es vorgeschrieben ist seine PV-Anlage prüfen zu lassen. Das höre ich zum ersten Mal.2019-03-19T15:43:40+02:00

Da sind Sie nicht der Einzige. Photovoltaikanlagen müssen gemäß VDE 0105-100 und VDE 0126-23 regelmäßig vom Elektrofachbetrieb geprüft und gewartet werden. Für den ordnungsgemäßen Gesamtzustand der PV-Anlage sind Sie als Betreiber zu 100% verantwortlich. Die Prüfung ist vorgeschrieben. Punkt. Darüberhinaus ist es schlau die Anlage von Zeit zu Zeit durch einen Fachmann prüfen zu lassen:
Wenn eine Gefahr von der PV ausgehen sollte, sind Sie froh wenn der Fehler entdeckt und behoben wird. Wenn alles in Ordnung ist, haben Sie – im Fall eines Versicherungsschadens – das unterschriebene Prüfprotokoll Ihres Elektrofachbetriebes. Nur dann können Sie auf Ihren Versicherungsschutz auch tatsächlich voll umfänglich vertrauen!

Hier finden Sie weitere Informationen zur

VDE-Prüfung für Photovoltaikanlagen.

15. Machen Sie auch eine technische Prüfung unserer PV-Anlage?2019-03-19T15:44:00+02:00

Nein. In der Ökologischen Solarreinigung sind wir auf die Reinigung von Photovoltaikanlagen spezialisiert. Während der Reinigungsarbeiten führen wir jedoch eine dezidierte Sichtprüfung Ihrer PV-Module durch, die vom Elektrofachbetrieb in dieser Form nicht geleistet werden kann. Kein Techniker kann über Stunden hinweg jeden Quadratzentimeter der PV-Fläche auf Sicht untersuchen. Wir dokumentieren im Rahmen unseres Servicepakets alle Auffälligkeiten, Veränderungen und Schäden:
Anomalien auf dem Wafer, Mikrorisse, Hot Spots, Delamination, Glaskorrosion, Glasbruch, verzogene oder aufgebogene Rahmen, lockere Montageklammern usw. Wenn wir bei Ihnen Veränderungen oder Schäden entdecken, können Sie gerne eine Fotokurzdokumentation erhalten. Sie hilft dem Elektro-Fachbetrieb Ihres Vertrauens mögliche Fehler schneller zu finden und Schäden zu reparieren. Insbesondere vor Ablauf der Modul-Gewährleistung ist eine Reinigung mit qualifizierter Sichtprüfung empfehlenswert, weil man im Schadensfall noch einen kostenlosen Austausch der PV-Komponenten erhält.

Wir verstehen uns als Schnittstelle zu Ihnen und Ihrem Elektriker. Darüberhinaus kooperieren wir mit erfahrenen, seriösen Elektro-Fachbetrieben, die über fundiertes technisches Know-How für Photovoltaik-Anlagen verfügen.

16. Werden in der Ökologischen Solarreinigung rotierende Bürsten verwendet?2019-03-19T15:44:28+02:00

Nein. Gemäß heutigem Sachstand ist das Schadensrisiko zu groß und die Reinigungsergebnisse bei vielen Verschmutzungen zu schlecht. Die rasch einsetzende Nachverschmutzung beim Einsatz von entmineralisiertem Wasser und Rotationsbürste ist ausreichend dokumentiert. Rotierende Bürsten werden hauptsächlich dann eingesetzt, wenn handwerkliches Know-How fehlt, sich die Verschmutzung schwer lösen lässt oder eine hohe Quadratmeterzahl pro Stunde erzielt werden soll.

Das Bild zeigt ein vor 6 Monaten unsachgemäß mit rotierender Bürste gereinigtes Photovoltaikmodul mit eindeutigen Borstenabdrücken einer Rotationsbürste.

Nach der Reinigung waren die Module augenscheinlich sauber. Die Bearbeitung der Gläser mit rotierender Bürste plus entmineralisiertem Wasser hat Mikroverkratzungen im Glas hinterlassen. Diese führen zu einer erhöhten Schmutzadhäsion mit stark haftender Neuverschmutzung.

Die PV-Anlage wäre an diesem Standort bei einer fachmännischen Reinigung noch völlig frei von Verschmutzung.
Rotationsbürsten bergen – insbesondere im Zusammenwirken mit vollentsalztem Wasser – ein häufig unterschätztes Schadensrisiko.

17. Warum werden in der Ökologischen Solarreinigung keine Rotationsbürsten verwendet?2019-03-19T15:49:00+02:00

Rotierende Bürsten haben erst seit 2012 Verbreitung gefunden. Die Schadensbilder durch unsachgemäße PV Reinigung sind noch sehr wenig bekannt. Die Bürste an sich ist nicht „böse“. Es erfordert jedoch sehr viel Sachverstand und Erfahrung die erhöhten Risiken für Bearbeitungsschäden zu minimieren. Bei thermisch vorgespanntem, verschmutztem Glas (TVG, ESG) bleibt immer ein hohes Restrisiko. Diese Sicherheitsgläser zeichnen sich durch gute Bruchsicherheit aus, sind jedoch herstellungsbedingt verkratzungsempfindlich.

In der Architektur kennt man die Problematik der sogenannten Grauwasserreinigung: wechseln die Reinigungskräfte das Wasser im Putzeimer nicht rechtzeitig und reinigen TVG/ESG mit „grauem“ (verschmutztem) Wasser, kommt es sehr schnell zu Verkratzungen. Im Bereich der Glasreinigung sieht man diese Schäden einfacher, weil man durch die Gläser hindurchschauen kann. Bei Photovoltaikanlagen entdeckt man die Kratzschäden schwieriger. Ohne technische Hilfsmittel muss das Licht in einem bestimmten Winkel vom Glas reflektiert werden. Dann werden die zumindest die stärkeren Verkratzungen sichtbar.

Photovoltaikanlagen sind immer erheblich verschmutzt, wenn eine Reinigung beauftragt wird. Somit bewegen wir uns hier technisch-handwerklich immer in einem Bereich der Grauwasserreinigung. Deshalb sind in der PV Reinigung die verwendete Wassermenge und das richtige Reinigungsgerät von besonderer Bedeutung. Schwamm und Tuch reiben den Schmutz über das Glas. Davon ist komplett abzuraten. Die rotierende Bürste läuft ohne Einweichzeit für die Verschmutzung augenblicklich los. Bei handgeführten Bürsten hingegen hängt das Risiko für Verkratzungen nur vom Borstenmaterial und dem Schnitt des Borstenbesatzes ab.

Hochgeschwindigkeitsbürsten können sich bei stark verschmutzten PV Modulen unter den Wasserfilm graben und die haftende Verschmutzung trocken aus der Glasoberfläche herausreißen. Das Risiko von Bearbeitungsschäden (Aufrauhung, Verkratzung, Zellmikrorisse durch Vibration) ist groß. Wird in der Reinigung von Photovoltaikmodulen am Wasserverbrauch gespart und/oder die Drehzahl der Rotationsbürste zu hoch justiert, wird partiell trocken gereinigt. Die Verletzung der obersten Glasschichten hat eine starke Schmutzadhäsion zur Folge. Vom Einsatz vertikal drehender Waschbürsten raten wir generell ab, weil diese den Schmutz zusätzlich auf dem Glas verreiben können.

Das Bild zeigt ein unsachgemäß mit rotierender Bürste gereinigtes monokristallines PV-Modul exakt 1 Jahr nach der Reinigung. Unmittelbar nach Abschluß der Reinigungsarbeiten waren die Module augenscheinlich sauber.

Die Reinigung mit Rotationsbürste hat Bearbeitungsschäden im Glas hinterlassen, die für das bloße Auge nicht sichtbar waren. In der Konsequenz entstand eine zügige, stark haftende Nachverschmutzung. Solche Praxisbeispiele sind weit verbreitet, ausreichend dokumentiert und gelten als gesichert.

In der Ökologischen Solarreinigung sind wir spezialisiert auf die schadensfreie Modulreinigung per handgeführter Glasbürste. Unsere Bürsten haben eine geringe Abrasivität. Durch ihren speziellen Borstenbesatz und -schnitt können nur völlig gelöste Verschmutzungen entfernt werden.

18. Warum spart die Ökologische Solarreinigung nicht mit Wasser bei der Photovoltaik Reinigung?2019-03-19T15:59:06+02:00

„Wasser sparen“ assoziieren viele Menschen mit „ökologisch handeln“. Photovoltaik Module bestehen aus thermisch vorgespanntem Glas (ESG/TVG). Diese „Sicherheitsgläser“ haben eine hohe Drucklasttoleranz. Bauartbedingt sind sie durch ihre „innere Vorspannung“ verkratzungsempfindlich. In der Reinigung von Photovoltaikanlagen besteht ein erhöhtes Verkratzungsrisiko, wenn mit zu wenig Wasser gereinigt wird. Ganz besonders bei der PV-Reinigung mit rotierenden Bürsten.

Gerätehersteller von Rotationsbürsten reduzieren stetig die Verbrauchsmengen von Wasser. Der Grund dafür ist nicht die Ökologie. Viele Solarreiniger verwenden einfache, unterdimensionierte Osmosegeräte und Harzfilter, die für eine professionelle, gewerbliche Reinigung keine ausreichende Wassermenge aufbereiten können. Der Verbrauch von aufbereitetem Reinigungswasser ist für jeden Solarreiniger ein Kostenfaktor. Billiganbieter sparen deshalb an der Reinigungszeit und am Verbrauch des Reinigungswassers.

Bei verschmutzten PV-Anlagen (und nur hier macht eine Reinigung Sinn) muß ausreichend Reinigungswasser eingesetzt werden. Wird das Solarglas mit zu geringer Literleistung bearbeitet, steigen die Risiken für Aufrauhung und Verkratzung. Die schnelle, hartnäckige Nachverschmutzung ist eine mögliche Konsequenz. Je nach Dachneigung, Witterung, Rotationsgeschwindigkeit, Verschmutzungsgrad und -art muß mit mindestens 12-15l Wasser pro Minute gereinigt werden. Bei Bürstenbreiten über 60cm braucht es entsprechend mehr Wasser.

Solarglas ist kein „Fensterscheibenglas“, sondern besteht überwiegend aus thermisch vorgespanntem Glas (TVG, ESG…). Diese Solargläser sind verkratzungsempfindlich. Möchte man Bearbeitungsschäden von Glas und Antireflexbeschichtung ausschließen, muss mit ausreichend Wasser gereinigt werden.

19. Ich habe gehört, dass einzelne Photovoltaikhersteller die PV-Reinigung mit Reinstwasser (VE-Wasser) ausschließen.2019-03-19T15:59:33+02:00

Die meisten Hersteller von Photovoltaikmodulen haben nie eigene Reinigungsrichtlinien für ihre Produkte aufgrund wissenschaftlicher Nachweise entwickelt. Deshalb sind die Richtlinien so widersprüchlich und teilweise fachlich unsinnig.

Auf Nachfrage hat ein bekannter deutscher Modulhersteller mit eigenem Prüflabor die Reinigung seiner PV-Module mit Reinstwasser (VE-Wasser) ausgeschlossen. In der schriftlichen Stellungnahme des Unternehmens heisst es: „VE Wasser darf zum Reinigen der Photovoltaik-Module nicht verwendet werden um einer Korrosion vorzubeugen. Bei dem Deckglas des Moduls handelt es sich um ein Floatglas oder TVGlas (thermisch vorgespannt) mit hoher Transmission. Nach unseren Gewährleistungsbedingungen ist ferner der Einsatz von Reinigungsmittel mit entsprechenden Inhaltsstoffen nicht zulässig.“

Alle PV-Module bestehen aus Float- oder TVGlas. Ergo besteht für alle Photovoltaik Module Korrosionsgefahr durch entmineralisiertes Wasser.

20. Ist die Reinigung mit entmineralisiertem/deionisiertem Wasser ökologisch?2019-03-19T15:59:53+02:00

Nein. Entmineralisiertes Wasser ist vom Wuppertaler Institut mit dem sehr schlechten MIPS-Wert von 9 bewertet worden. Das Wuppertaler Institut bewertet Produkte von der Herstellung bis zu Entsorgung mit wissenschaftlichen Parametern. Mit der Messgröße (MIPS = Material Input pro Serviceeinheit) schaffte es ein Instrumentarium, das Umweltverbrauch berechenbar und vergleichbar macht.

Viele Solarreiniger verwenden für die Deionisierung einen Ionentauscher. Dieser muß regelmäßig regeneriert werden. Hierfür wird die Stahlpatrone zum Hersteller eingeschickt. Unter Zuhilfenahme von verdünnter Schwefelsäure, Ammoniaklösung, verdünnter Natronlauge etc. sowie wässriger Kochsalzlösung werden diese regeneriert.

Die Werbung der Reinigungsfirmen ist irreführend und falsch. Tatsächlich ist VE Wasser nicht ökologisch.
Die schnelle Nachverschmutzung durch VE Wasser verschlechtert die Ökobilanz obendrein: PV Anlagen müssen häufiger gereinigt werden.

21. Warum ist die Ökologische Solarreinigung tatsächlich ökologisch?2019-03-19T16:00:28+02:00

In der Ökologischen Solarreinigung verwenden wir ausschließlich Ihr lokales Wasser aus der Leitung oder dem Brunnen. Voraussetzung ist Trinkwasserqualität. Zisternenwasser wird aus mikrobiellen Gründen nur in Ausnahmefällen verwendet.

Um die Anforderungen an ein „weiches Wasser“ zu erfüllen ohne die Mineralstoffe und Salze zu entfernen, verwenden wir ein innovatives Produkt, das ausschließlich aus Wasser besteht. Ohne jegliche Wirk- oder Hilfsstoffe. Dieses „Solarreinigungswasser“ wurde von einer Koryphäe im Bereich der konsequent ökologischen Reinigungsmittel, Frau Maria Magdalena Sange exklusiv für die Ökologische Solarreinigung entwickelt.

Das Solarreinigungswasser wird dem Leitungswasser in einem Tank gemischt. Mit unserem Zusatz fällt bei der PV Reinigung kein Kalk aus. Das Produkt verbessert darüberhinaus das Aufweichen langjähriger Verschmutzung. Die Reinigung mit dem Solarreinigungswasser ist völlig schadensfrei, werterhaltend und konsequent ökologisch. Übliche Solar-Reinigungsmittel (auch sog. „Ökoreiniger“) bestehen aus Säuren, Tensiden, Enzymen, Ammoniumchlorid, Wasserstoffperoxid und weiteren Reinigungschemikalien. Auf Photovoltaik-Anlagen ist die Anwendung von wirkstoffhaltigen Reinigern kritisch einzuschätzen. Die Reinigungschemie trocknet zügig auf den Modulmaterialien und brennt bei ca. 70° Betriebstemperatur in die oberen Glasschichten ein.

Die Verwendung von Reinigungsmitteln mit chemischen Wirkstoffen in Solarparks und auf Dachanlagen kann eine Umweltstraftat darstellen. Die meisten Regenrinnen sind nicht an eine Kläranlage angeschlossen.

Unser Reinigungszusatz hat keinerlei Wirkstoffe die ins Material einwirken und die im Ökosystem abgebaut werden müssten.

22. Ist Ihr Solarreinigungswasser dasselbe wie entmineralisiertes Wasser?2019-03-19T16:00:47+02:00

Nein. Unsere Sorgfaltspflicht als ordentlicher Handwerksbetrieb verbietet den Einsatz jeglicher Hilfsmittel mit dem Risiko von Bearbeitungsschäden. Entmineralisiertes Wasser wird auch als Reinstwasser oder Osmosewasser (VE-Wasser) bezeichnet. In einem technischen Verfahren werden die Inhaltsstoffe entzogen. Entmineralisiertes Wasser verhält sich völlig anders als mineralstoffarmes Regenwasser.

In Industrie und Gewerbe ist die materialschädigende bzw. aggressive Wirkung bekannt. VE-Wasser mit einer Leitfähigkeit zwischen 0 … 5 µS muss sich wieder mit Mineralien oder anderen Stoffen sättigen, die ihm selbst im technischen Verfahren entzogen wurden. Es entzieht diese aus seiner Umgebung: Metalle korrodieren, Kunststoffe werden hart, Aluminium und Glas werden angegriffen. In der Ökologischen Solarreinigung wird deshalb grundsätzlich nicht mit entmineralisiertem oder deionisiertem Wasser gereinigt.

In der Praxis füllen wir bei Ihnen vor Ort Leitungs- oder Brunnenwasser (Trinkwasserqualität) in einen Tank und geben das Solarreinigungswasser hinzu. Dosierung: 100ml Solarreinigungswasser auf 1300l Leitungswasser. Alle in Ihrem Wasser regional vorhandenen Inhaltsstoffe bleiben erhalten. Unser Zusatz besteht lediglich aus Wasser und hat keinerlei Zusätze und Wirkstoffe. Wir erfüllen dennoch die Vorgabe nach „weichem Wasser“, denn der Kalk wird ins Wasser eingebunden, so dass er auch bei der Heisswasser-Reinigung oder bei sommerlichen Temperaturen nicht ausfällt.

Der Zusatz Solarreinigungswasser wurde exklusiv für die Ökologische Solarreinigung entwickelt und ist auf dem sogenannten „freien Markt“ nicht erhältlich. Mit unserer Reinigungsmethode können auch unsachgemäß gereinigte oder verkalkte PV-Anlagen wiederhergestellt werden.

23. Ist Ihr Solarwasser ein Öko-Reiniger?2019-03-19T16:01:02+02:00

Die Bezeichnung „Ökoreiniger“ ist leider kein geschützter Begriff. Gemäß EU-Recht dürfen sogar Chemiereiniger als „bio“ bezeichnet werden, die es nie ins Regal vom Ökoladen geschafft hätten. Das Solarreinigungswasser ist konsequent ökologisch. Es besteht nur aus Wasser und hat weder zusätzliche Inhaltsstoffe, noch andere Hilfsstoffe. Es ist ein innovatives, quantenphysikalisches Produkt, das eigens für die Ökologische Solarreinigung entwickelt wurde.

Hintergrundinformation zum Thema „Ökoreiniger“:
die Verordnung (EG) Nr. 648/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates über Detergenzien regelt die Abbaubarkeit von Reinigern mit chemischen Hilfsstoffen (Tenside, Säuren, Enzyme usw.). Gemäß dieser EU-Verordnung können in der Werbung Chemiereiniger als „öko“ bezeichnet werden, wenn sie nach den „Grundsätzen der Guten Laborpraxis“ unter isolierten Laborbedingungen eine gewisse Abbaubarkeit zeigen. Die realen Umgebungsbedingungen in der Natur sind jedoch anders. Diese Verordnung hat in den letzten Jahren Positives bewirkt und dazu geführt, dass sich die kaum abbaubaren Stoffe in Reinigern (z.B. Phosphate) deutlich reduziert haben. Die Kehrseite: eine Abgrenzung zu konsequenten, „ehrlichen“ Ökoreinigern ist nicht mehr so einfach möglich. Aufgrund dieser europäischen Verordnung dürfen auch „halbgare“ Green-Washed-Reiniger unter dem Öko-Mäntelchen verkauft werden. Verbraucher müssen heute über Grundkenntnisse in Chemie verfügen, um anhand der Inhaltsstoffe einen Pseudo-Ökoreiniger entlarven zu können.

Unser Zusatz „Original Maria-Magdalena-Sange Solarreinigungswasser“ besteht nur aus Wasser und hat keinerlei Wirk- und Hilfsstoffe. Es gibt nichts, was im Ökosystem abgebaut werden muß. Dosierung: 100ml Solarreinigungswasser auf 1300l Leitungswasser.

24. Wann ist der richtige Reinigungszeitpunkt für eine Photovoltaikanlage?2019-03-19T16:01:16+02:00

Dafür gibt es keine pauschale Antwort, es gibt lediglich Tendenzen für verschiedene Standorte. Tatsächlich ist die Auflagerung von Verschmutzung primär von 6 Faktoren abhängig:

– die Glasgüte, Oberflächencharakteristik und Modulqualität
– die Art und Intensität des Lufteintrags am Standort
– die Reinigungsqualität des Dienstleisters
– die Lage der PV Anlage bauseits
– das regionale Klima
– der Anstellwinkel

Wenn Sie bereits erhöhte Ertragsverluste feststellen, die Anlage deutlich verschmutzt ist, oder sich Flechten und Moos angesiedelt haben, ist der richtige Reinigungszeitpunkt überschritten.

Mit unserem Leitfaden ermitteln Sie für Ihre eigene PV Anlage ganz einfach den richtigen Zeitpunkt: „Leitfaden für die rechtzeitige Reinigung von Photovoltaikanlagen“

25. Unsere PV Anlage wurde bereits 3x gereinigt und seitdem wachsen auf den Modulen sehr stark Algen und Flechten.2019-03-19T16:01:43+02:00

Eine Ferndiagnose ist hier nicht ganz einfach. Die Zunahme an Flechten, Moosen und Algen kann dreierlei Ursachen haben.

25.1 Viele Dienstleister beschränken sich auf die Reinigung der Gläser. Wachsen Flechten und Moose in den Rahmenschlitze (dort wo das Glas im Rahmen sitzt), werden diese bestenfalls mit einer Rotationsbürste abgerissen. Dadurch können sich die festsitzenden Pflanzen ungehindert weiter ausbreiten. Das „Abraspeln“ kann sogar das Wachstum anregen, weil der innenliegende lebensfähige Pflanzenrest seinen photosynthetisierenden Pflanzenteil zügig neu ausbilden muss.

25.2 Verwendet der Solarreiniger ein Gerät zur Deionisierung, Filterung bzw. Entmineralisierung kann die Ursache auch hier zu finden sein. Einem Fachbetrieb sollte bekannt sein, dass diese Geräte häufig verkeimen und so die Bildung von Hefen, Pilzen, Algen und Flechten auf den Photovoltaikanlagen begünstigen.

25.3 Vielleicht hat Ihr Solarreiniger auch mit Ihrem Zisternenwasser gereinigt, ohne es gesondert aufzubereiten. In älteren Zisternen bildet sich ein Schlammsumpf mit einer anaeroben Mikrobiologie. Nur wenn Sie Ihre Zisterne regelmäßig leer pumpen und sorgfältig reinigen kann das Regenwasser zur PV Modulreinigung verwendet werden. Primärseitig, im Zulauf der Zisterne empfehlen wir einen gut funktionierenden Vorfilter einzusetzen.

25.4 Seit 2015 haben viele Hersteller von Reinigungsmitteln den neuen Photovoltaik-Reinigungsmarkt betreten. Es wird mit Wirkstoffen verschiedenster Herkunft, Nanoteilchen, Mikroorganismen und gentechnisch veränderten Substanzen experimentiert. Es findet sich immer ein Institut, das eine Wirkungsweise und eine Unbedenklichkeit konstatieren kann. Hier raten wir zur Vorsicht.

Für mich ist es mehr als nur ein gewagtes Experiment mit unsicherem Ausgang, wenn Mikroroganismen, die aus der Tiefsee stammen in Reinigungsmittel für Photovoltaikanlagen gepackt werden. Es ist vielmehr eine Form von Umweltverschmutzung wenn, um ein anderes Beispiel zu nennen, japanische Mikroorganismen für Reinigungsmittel gentechnisch aufbereitet werden. In der Photovoltaikbranche haben wir erlebt, dass sich die im Labor getestete und prognostizierte Qualität von PV-Modulen nach 10 Jahren Realbedingungen im Freiland vielfach nicht bewahrheitet hat. Auch ein resistenter Krankenhauskeim ist nicht binnen 6 Monaten entstanden. Beim Einsatz solcher Produkte sind mögliche Reaktionen und Auswirkungen unter Echtbedingungen offen.

In der Ökologischen Solarreinigung verwenden wir kein Zisternenwasser. So wird vermieden, dass ein verkeimtes Reinigungswasser eine „ungute“ Mikrobiologie auf die PV-Module befördert. Unser komplettes Equipment wird regelmäßig gereinigt, die Schläuche tournusgemäß ausgetauscht und bei Standzeiten von mehr als 1 Tag werden alle Wasseransammlungen mit Druckluft innenliegend getrocknet. Wir verwenden KEINE Mikroorganismen.

26. Mein Elektriker hat gesagt, unsere PV Anlage ist noch sauber. Von einer Reinigung rät er aus Kostengründen ab.2019-03-19T16:02:13+02:00

Glückwunsch! Im besten Fall hat Ihr Elektriker recht. Dennoch, bei einer Beratung durch branchenfremde „Fachleute“ stelle ich mir immer die Frage: was ist die Kernkompetenz dieser Firma? Der Elektriker errichtet Photovoltaikanlagen, wartet diese, hat aber im Bereich der Solarreinigung möglicherweise weniger Ahnung als Sie, nachdem Sie unsere Internetseite durchgelesen haben.

Einige Elektriker meinen auch ihren Kunden einen Gefallen zu tun, wenn sie ihnen finanzielle Ausgaben ersparen, weil die Stromerträge noch im Limit sind. Eine derart motivierte Beratung kann für den PV-Eigentümer fatale Folgen haben. Die reine Leistungsmessung oder die Auswertung der Ertragszahlen sollte nie das einzige Entscheidungskriterium für eine Modulreinigung sein. Verschmutzungen können chemisch-reaktiv sein, Folgeschäden verursachen, oder die Glasqualität mindern.

Wir arbeiten gerne mit Ihrem Elektriker zusammen. Wenn alle „an einem Strang ziehen“ und ihr Know-How zusammenlegen, ist man gemeinsam richtig gut.

Wir erklären unseren Kunden wie Sie auf einfache Weise selbst eine verlässliche „Putzprobe“ durchführen können, um Ihre Verschmutzungssituation selbst einschätzen zu können.

Ihre Fragen – unsere Antworten

Für eilige Leser haben wir Ihnen hier unsere „Fragen und Antworten“ übersichtlich und weniger detailliert zusammengefasst (Stand 2019):