Langjährige Sonderverschmutzung auf Gewerbebetrieb

Auf den ersten Blick sehen sehr viele Verschmutzungen ähnlich aus. Doch die Mixtur der unterschiedlichen Verschmutzungsarten und die Zeitdauer der Auflagerung entscheiden einerseits über deren Auswirkungen. Auch Faktoren wie Glasgüte, Rahmenqualität und Wafer spielen andererseits eine Rolle.

Vermehrt mussten Module wegen Hot-Spots ausgetauscht werden. Die Zusammenhänge von starker Verschmutzung und Entstehung von Hotspots gelten heute als gesichert. Die Zellen unter dem Schmutz erwärmen sich stärker und brennen im Laufe der Zeit förmlich durch.


Bei vielen Verschmutzungsarten mit hohem organischen Anteil intensiviert sich das Wachstum von Moosen, Algen und Flechten. Ist dieses zu stark, können die Rahmen aufbiegen und ggfs. komplett verwinden.

Im Rahmen eines Feldversuchs mit begleitender Messreihe wurden bei dieser PV-Anlage im Oktober 2012 zwei Strings gereinigt. Die Verluste betrugen im Mittel zwar "nur" 8%, über Jahre hinweg summieren sich 8% Verlust zu einer respektablen Summe.

In den 18 Monaten nach Reinigung waren die gereinigten Module trotz des immissionsreichen Standorts noch immer einwandfrei sauber und frei von Moosen.

PV Reinigung mit langjähriger Sonderverschmutzung

PV Reinigung mit gewerblicher Sonderverschmutzung

PV Reinigung mit Sonderverschmutzung und Moosen

PV Reinigung auf Gewerbebetrieb mit Moosen

PV Reinigung auf emissionsreichem Standort

PV Reinigung mit stark verschmutzten Modulen

PV Reinigung in Bayern

PV Reinigung Bayern auf Gewerbestandort

Um diese PV-Anlage schadensfrei zu reinigen, mussten deshalb die vernetzten Schmutzmatritzen, die fest in der obersten Glasschicht einsitzen unter Einweichen mit Solarbutzwasser (DEISOLYSE) sanft herausgelöst werden. Starke Abrasivität durch harte oder gar rotierende Bürsten sind aufgrund ihres Schadensrisikos ausgeschlossen. Auch Reinigungschemikalien, oder entmineralisiertes Wasser sind deshalb tabu.

In der Ökologischen Solarreinigung werden unter Einweichen mit Solarbutzwasser (frei von Chemikalien und Hilfsstoffen) die Adhäsions- und Cohäsionskräfte neutralisiert. Wenn sich der Schmutz löst und aufschwimmt, kann dieser mit einer weichen Glasbürste sanft weggeschoben werden. Die Rahmen werden unter beständigem Ausschwemmen von pflanzlichem Wachstum befreit.


Mit technischer Wartung (VDE-Prüfung), bedarfsgerechter regelmäßiger Reinigung und einem Online-Monitoring lassen sich die meisten Photovoltaik-Anlagen durchaus 30 Jahre und länger erfolgreich betreiben.
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