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Gewerbliche und industrielle Photovoltaik-Anlagen schwächeln häufig aufgrund sehr ähnlicher branchentypischer Rahmenbedingungen. Sehr hohe Emissionen vom eigenen Produktionsstandort oder aus Windrichtung belegen im Laufe der Zeit die Photovoltaikmodule. Die PV-Anlagen auf Gewerbeobjekten sind bauseits nur mit Aufwand zu begehen. Wird kein kompetenter Mitarbeiter mit der regelmäßigen Sichtkontrolle von Wechselrichtern und Photovoltaikanlage betreut, geht die PV im Tagesgeschäft unter. Häufig wurden die PV-Anlagen in den "wilden Jahren" installiert, wo man froh war überhaupt PV-Module und Wechselrichter zu bekommen um ans Netz zu gehen. Aus dieser Zeit werden noch immer sehr viele PV-Anlagen ohne Wartungsvertrag durch einen Elektrofachbetrieb gefahren. Folglich läuft die Photovoltaik so lange mit, wie sie keinen Ärger macht.

In manchen Betrieben gibt es ein online-Monitoring, um die Ertragswerte zu erfassen. Bittere Realität: es fehlt häufig "nur eine Kleinigkeit", weshalb die Werte nicht auf den PC des Inhabers übertragen werden. Mal fehlt eine Datenleitung, mal ist die Funkverbindung ausgefallen, es gibt Softwarefehler, oder das System wurde zwar gekauft, aber nie eingerichtet. Auf diese Weise dümpeln große Photovoltaik-Flächen mit mittelmäßiger Leistung vor sich hin. Die anfängliche Begeisterung für Photovoltaik ist dahin. Eigenstromanlagen werden, obwohl betriebswirtschaftlich interessant, erst gar nicht mehr angeschafft.

Im vorliegenden Fallbeispiel sind (wie an vielen Industriestandorten) Dünnschicht-Module verbaut. Das funktionierende Online-Monitoring schlägt sehr spät Alarm. Die Ursache ist banal, aber gleichzeitig auch so ausgefuchst, dass es sehr vielen Dünnschicht Betreibern ähnlich ergeht. Dünnschicht Photovoltaikmodule bringen generell keine Spitzenwerte. Dafür sind sie im Schwachlichtbereich aufnahmefähiger, als polykristalline Module. Platt ausgedrückt bedeutet das: die Dünnschichtmodule produzieren sauber und verschmutzt ähnlich mittelmäßige Stromerträge. Steigt der Verschmutzungsgrad nun über einen bestimmten Schwellenwert, brechen die Ertragszahlen abrupt ein und der Wirkungsgrad ist im Keller.

Verschmutzen Photovoltaikgläser über Jahre hinweg, ist eine schadensfreie Reinigung tatsächlich kein Spaß. Man könnte das verkratzungsempfindliche, thermisch vorgespannte Solarglas natürlich auch mit rotierenden Bürsten und Reinigungschemie bearbeiten. Die Risiken von Bearbeitungsschäden sind bei solchen Verschmutzungsbildern tatsächlich unkalkulierbar.

Es gibt einen weiteren Grund, der eine rechtzeitige Reinigung der PV-Flächen erforderlich macht. Die Verschmutzungen an gewerblichen und industriellen Standorten sind häufig chemisch reaktiv und können Schäden im Glas hinterlassen. Mit diesem Themen haben wir uns in anderen Artikeln dieser Rubrik bereits ausführlicher befasst. Sie finden diese Aufsätze über die eingangs erwähnte Stichwortsuche.
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Die Photovoltaikanlage im aktuellen Fallbeispiel ist erheblich verschmutzt. Die langjährigen Auflagerungen wurden in mehreren Arbeitsschritten unter sehr gutem Einweichen gelöst. Nur völlig gelöster Schmutz wird mit speziellen handgeführten Photovoltaik-Bürsten sanft und verkratzungsfrei entfernt. In weiten Teilbereichen musste mehrfach nachgearbeitet werden, weil Schmutzschichten hartnäckig mit der Moduloberfläche verbunden waren. Bezüglich Reinigungsaufwand und Reinigungszeit braucht hier kein Eigentümer nervös zu werden. Unser im Vorfeld vereinbarter Festpreis ist gültig, unabhängig von allen vorgefundenen Widrigkeiten.

Das Reinigungsergebnis kann sich sehen lassen. Die Modulgläser sind sauber bis auf den Materialgrund. Durch die Langzeitauflagerung reaktiver Verschmutzungen wurden bei der Photovoltaikreinigung mehrere Stellen mit Glaskorrosion gefunden. Hier wird nun der Elektrofachbetrieb untersuchen ob diese Module ausgetauscht werden müssen.
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