Die weitläufigen Industriedächer sind ideal für die Errichtung großer Photovoltaikanlagen, sobald grundlegende Aspekte dieser emissionsstarken Sonderstandorte beachtet werden. Photovoltaikanlagen auf Standorten der Industrie können so ein effizienter Beitrag zur betrieblichen Stromkostenreduzierung sein, aber auch tragende Säule des Umbaus unserer Energiewirtschaft.

Bei Großinvestoren und Industriebetrieben vollzieht sich aktuell ein Wertewandel, denn man denkt nachhaltiger und kalkuliert die Nutzungsdauer einer Photovoltaikanlage über längere Zeiträume als nur 20 (EEG-)Jahre. Das bedeutet, die kurzfristige Gewinnmaximierung weicht dem längerfristigen Werterhalt der Investition. Diese Synthese ökologischer Notwendigkeit und ökonomischen Nutzens beinhaltet nun endlich auch ausreichend Budgets für Service und Schadensprävention einer Photovoltaikanlage.

Das Photovoltaik 1×1 für Industriestandorte

  • 1. regelmäßig auf Sicht prüfen
    Industriestandorte sind energieintensive, emissionsstarke Standorte. Bitte bedenken Sie, dass Hallenstäube, Produktionsdämpfe und Abgase zu den chemisch reaktiven Sonder-Verschmutzungen gehören, welche die Modulmaterialien korrodieren. Nur die rechtzeitige Reinigung von Photovoltaikanlagen an Industriestandorten erhält die Funktion und optimiert die Nutzungsdauer. Das alte Denken eine Solarreinigung würde sich erst lohnen, wenn die Verluste die Reinigungskosten übertreffen, ist wirtschaftlich und ökologisch unsinnig. Nur die regelmäßige Sichtprüfung der PV Anlage erkennt den idealen Zeitpunkt einer Solarreinigung rechtzeitig.

    Unsere Empfehlung: Gewerbliche Emissionen verschmutzen auch weiter entfernt in Windrichtung zum Industriegebiet gelegene PV-Anlagen. Deshalb sind auch private Photovoltaikanlagen im angrenzenden Neubaugebiet regelmäßig auf Sicht zu prüfen, damit die PV-Reinigung rechtzeitig erfolgen kann.

    2. rechtzeitig reinigen
    Die geringe Dachneigung unter 15° charakterisiert ein typisches Industriedach. Werden also die PV Module nicht aufgeständert, wird sich die Verschmutzung wegen des reduzierten Wasserablaufvermögens rasch aufbauen. Der Schmutz sammelt sich auf der Fläche und rinnt mit einsetzender Nachtfeuchte in den unteren Modulbereich. Dort verfestigt sich die Verschmutzung dann bei Sonneneinstrahlung. Erst mit länger anhaltenden Regenfällen können Verschmutzungen wieder gelöst und soweit möglich heruntergewaschen werden.

    Unsere Empfehlung: Die wechselnde Anfeuchtung und Erhitzung von Industrieschmutz auf Solarglas bewirkt chemisch-physikalische Veränderungen der Glasqualität. Deshalb müssen betroffene Photovoltaikanlagen rechtzeitig und richtig gereinigt werden.

    3. Sicherheitsabstände einhalten
    In Windrichtung zu Lüftungsrohren und anderen Emissionsquellen sollten Photovoltaikmodule nur mit ausreichendem Sicherheitsabstand verbaut werden. Andernfalls reduziert sich im Laufe der Zeit die Glasgüte, die Module korrodieren und sind letztlich unbrauchbar.

    Unsere Empfehlung: Kritische Teilflächen im Wirkungsbereich von Emissionsquellen sollten regelmäßig auf Sicht geprüft und nach Bedarf auch außer dem Tournus gereinigt werden.

    4. Wartungsgänge einplanen
    Gewaltige Modulfelder ohne Wartungsgänge steigern nur den Umsatz des Solarhändlers, nicht den Gewinn des Anlagenbetreibers. Denn eine Sichtprüfung, die Reparatur von defekten Modulen und die Solarreinigung sind nur mit großem Aufwand und unnötigen Kosten möglich. Photovoltaikanlagen sind zuverlässig und wartungsarm, das erforderliche Maß an Prüfung und Service muss einfach und kostenneutral realisierbar sein.

    Unsere Empfehlung: Planen Sie deshalb ausreichend Wartungsgänge ein. Dies senkt die Betriebskosten und ermöglicht einen fachgerechten Service.

    5. Taubenbefall verhindern
    Die Taubenproblematik auf Photovoltaikanlagen nimmt generell zu. Speziell auf weitläufigen Industrieanlagen können sich Tauben völlig unbemerkt ansiedeln. Die standortfixierten Tiere vermehren sich binnen weniger Jahre zu großen Schwärmen. Starke Verunreinigung, technische Schäden und Hygieneprobleme sind die Folge. Verhindern Sie durch regelmäßige Kontrollgänge unbedingt die Ansiedelung von Tauben, denn eine nachträgliche mechanische Einhausung von Photovoltaik-Industrieanlagen ist eine teure Investition.

    Unsere Empfehlung: Autorisieren Sie einen Mitarbeiter zum Beauftragten für die firmeneigene Photovoltaikanlage, der quartalsweise eine Sichtprüfung auf Taubenansiedelung durchführt. Befindet sich der Betrieb an einem der bekannten Hotspots für Taubenproblematik, sollte eine dauerhafte Einhausung der PV als Taubenschutz direkt in der Planungsphase berücksichtigt werden. Dies ist immer die kostengünstigste Variante.

Photovoltaikanlage auf Industriebetrieb

emissionsstarke Industrieanlage

gut zugängliche, aufgeständerte Photovoltaik Industrieanlage

servicefreundliche MW-Industrie-PV

große Photovoltaikanlage mit fehlenden Wartungsgängen

fehlende Wartungsgänge

aufgeständerte PV Anlage auf emissionsfreiem Teilbereich eines Industriebetriebs

Flächennutzung mit geringen Emissionen

Eine MitarbeiterIn wird Photovoltaikbeauftragter

Jeder emissionsstarke Photovoltaikstandort sollte regelmäßig 1-2 Mal pro Jahr auf Sicht geprüft werden, besonders wenn die Emissionen materialverändernde Eigenschaften aufweisen: Dämpfe durch Materialerhitzung, durch Schweißen und Verbrennen. Jeder Arbeitsprozess der feinste Teilchen freisetzt, bewirkt ebenfalls qualitätsmindernde Materialeinwirkung. Je größer die Emissionsdichte, um so schneller tritt der Schaden ein. Auch quantitativ geringe Mengen bewirken auf Dauer vergleichbare Effekte.

Die fachkundige und regelmäßige Sichtprüfung entscheidet über die rechtzeitige Entfernung der Verschmutzungen. Wird nun fachmännisch, gewissenhaft und materialschonend gereinigt, können auch Photovoltaikanlagen an benachteiligten Standorten erfolgreich über mehrere Jahrzehnte geführt werden.

Vernachlässigte PV Anlagen haben hingegen eine deutlich reduzierte Nutzungsdauer. Im Laufe der Betriebsjahre bewirkt die Degradation der Modulmaterialien einen reduzierten Wirkungsgrad bei der Stromerzeugung.

Unsere Empfehlung:
Jeder Industriebetrieb hat Mitarbeiter mit eigener PV Anlage zu Hause. Hier findet sich immer ein Freiwilliger mit Verständnis und Bezug zur Photovoltaik, der die erforderliche regelmäßige Sichtprüfung durchführt. Als besonderen Service schult die Ökologische Solarreinigung Ihren Mitarbeiter und führt gemeinsam mit Ihrem Beauftragten die ersten beiden Dienstgänge durch. Falls erwünscht sind wir zusätzlich Schnittstelle zwischen Ihrem Photovoltaikbeauftragten und Ihrem Elektrofachbetrieb, der die jährliche VDE-Prüfung (E-Check) durchführt.

Ein autorisierter Photovoltaikbeauftragter optimiert nicht nur die die Laufzeit der firmeneigenen Photovoltaikanlage. Verschmutzung und defekte Module werden ebenfalls zeitnah erkannt. Der zuständige Entscheidungsträger kann dann die Reinigung der betroffenen Teilflächen oder den Austausch der sichtbar defekten Module beauftragen.

Photovoltaikanlage auf Industriedach in der Nähe von Abluftkaminen

Glaskorrosion im unteren Modulbereich durch Nähe zu Emissionsquellen

Photovoltaikanlage mit geringer Dachneigung in der Industrie

zu lange Schmutzeinwirkung in Verhältnis zu Dachneigung und Emissionsqualität

typischer chemisch-reaktiver Schmutz auf Photovoltaikmodul

typisch reaktive Verschmutzung durch Verbrennungsprozesse

Flechtenbildung auf Photovoltaikmodul durch industrielle Abluft

Flechtenbildung durch Schadstoffeintrag

Wir machen Ihre Photovoltaikanlage erfolgreich

In der Ökologischen Solarreinigung kennen wir die neuralgischen Bereiche von Photovoltaik Sonderstandorten im produzierenden Gewerbe, der Abfallwirtschaft, Kläranlagen, Biogasanlagen und der Industrie. Wir setzen unsere langjährige Erfahrung und unser Know-How bei unseren Kunden gewissenhaft und mit großem Engagement ein. Unser gemeinsames Ziel mit unseren Kunden sind gut funktionierende PV-Anlagen mit einer möglichst langen Nutzungsdauer.

Wir beraten Firmen und Unternehmen in der Planungsphase und im laufenden Betrieb einer Photovoltaikanlage. Besonderen Wert legen wir hier auf die Vermeidung von Schäden und unnötigen Folgekosten. Bereits für die Planungsphase einer PV-Anlage erstellen wir eine Verschmutzungspotentialanalyse, wir unterstützen den Projektierer beratend und schulen einen Photovoltaikbeauftragten im Industriebetrieb. Mit unserem Handwerksbetrieb reinigen wir Photovoltaikanlagen schadensfrei, werterhaltend, mit lange anhaltender Sauberkeit.

Ihr Ansprechpartner: Michael Mattstedt, Tel. 08141 – 889 5 887