Wann lohnt sich eine professionelle PV-Reinigung?

Wann ist es besser die Photovoltaik selber zu reinigen?

Wenn Sie bei bedecktem Himmel und trockenen Modulen eine dauerhafte Verschmutzung erkennen, lohnt es sich durchaus über eine PV-Reinigung nachzudenken. Wenn Sie diesen Schmutz jedoch bereits über längere Zeiträume beobachten, sollten Sie sogar zeitnah eine fachmännische PV-Reinigung beauftragen. Die PV-Reinigung lohnt sich dann auch völlig unabhängig von eventuellen Ertragsverlusten, weil Langzeitverschmutzung auf Dauer immer eine Materialermüdung oder Glaskorrosion verursacht.

Wann ist eine PV-Reinigung auch trotz guter Stromerträge rentabel?

Das alte Denken eine PV-Reinigung sei erst dann wirtschaftlich, wenn die Stromverluste höher sind als die Reinigungskosten, ist längst überholt. Seit 2018 haben wir in Deutschland eine so intensive Sonneneinstrahlung, dass sogar deutlich verschmutzte PV-Anlagen noch immer sehr gute Erträge erzeugen.

Streng genommen haben Ertragsverluste durch Schmutz vor allem an den besonders emissionsstarken Standorten in Industrie, Landwirtschaft und Gewerbe eine wirtschaftliche Relevanz. Natürlich summieren sich die Verluste auch an den anderen PV-Standorten über die Jahre. Wenn man jedes Jahr schleichend steigende Einbußen von 5% und dann irgendwann sogar 10% hat, ist das insgesamt auch ein großer Betrag. Wesentlich gravierender ist es aus unserer Sicht jedoch, dass Langzeitverschmutzung eine Veränderung der Materialqualität bewirkt. Wenn die fachgerechte PV-Reinigung also letztlich in der Lage ist eine schmutzverursachte Materialermüdung abzuwenden, dann lohnt es sich durchaus alle paar Jahre eine professionelle PV-Reinigung zu buchen. Wenn Ihre Photovoltaikanlage nun durch bedarfsgerechten Service über Jahrzehnte hinweg ausfallfrei solide Stromerträge generiert, dann ist der ökonomische und der ökologische Nutzen sogar maximal.

Die Gretchenfrage: selber reinigen oder einen Fachbetrieb für PV-Reinigung beauftragen?

Natürlich kann man sich insbesondere auf sehr flachen PV-Anlagen unter 15° Neigung einfach mal ein Reinigungsgerät ausleihen und den größten Dreck im unteren Modulbereich selber reinigen. Wir zeigen unseren Kunden genau wie das geht und auf was sie achten müssen. Insbesondere bei den flach verbauten Anlagen geht es ja hauptsächlich darum die Verschmutzungssituation zu entschärfen, indem man einmal pro Jahr das Solarglas entlastet. Dadurch bewahrt man es vor Glaskorrosion und stabilisiert die Erträge. Wenn das der PV-Betreiber leisten kann, ist das auch wirtschaftlich sinnvoll, denn für diese Reinigungsarbeiten brauche ich keinen Spezialisten, das kann der informierte Laie sehr gut umsetzen. Diese mit dem Fachbetrieb abgesprochene Zwischenreinigung spart Geld und im vereinbarten Turnus kommt dann die Reinigungsfirma für die „richtige“, fachgerechte Photovoltaikreinigung.

Wenn man nicht gleich ein rotierendes Bürstensystem ausleiht, kann man auch auf Gewerbebetrieben gerne mal zwischendurch die Mitarbeiter aufs Dach schicken, damit sie die Photovoltaikanlage kurz abwaschen. Das ist in Absprache mit Ihrem professionellen Reinigungsbetrieb alles möglich und wir handhaben dies bei PV-Anlagen mit geringer Neigung selbst so. Das selber Reinigen ist tatsächlich NICHT zielführend, wenn es die fachgerechte Ausführung ersetzen soll. Auch die PV-Reinigung durch den Hausmeisterservice aus den Kleinanzeigen oder durch Ihren Elektriker möchten wir aus entsprechender Erfahrung nicht unterstützen. Hier sehen Sie typische Reinigungsergebnisse selbst gereinigter bzw. von Firmen nicht fachgerecht gereinigte PV-Anlagen:

 Die PV-Reinigung nach Hausmacherart

PV Anlage selber reinigen hinterlässt Wischspuren

Bild 1:
Wischspuren mit hartnäckiger Verschmutzung

rotierende Bürste verkratzt in der PV-Reinigung das Solarglas von Photovoltaikanlagen.

Bild 2:
rotierende Bürste raut das Solarglas auf

rotierende Bürste verletzt in der PV-Reinigung die Antireflex Beschichtung von Photovoltaikmodulen

Bild 3:
Rotationsbürste beschädigt die Antireflex-Beschichtung

Photovoltaikmodul in Großaufnahme mit roter, heißer Stelle

Bild 4:
Sichtprüfung erkennt keine Modulschäden

Bild 1:

„Wischspuren“ nach dem selber reinigen

Die Wischspuren treten häufig dann auf, wenn man die Technik vom Fensterputzen auf die PV-Reinigung überträgt. Wir kennen das natürlich auch von der Schulung eigener Mitarbeiter. Der professionelle Gebäudereiniger bzw. Glasreiniger ist es einfach gewohnt durch die Fensterscheibe hindurchzublicken, um seine Reinigungsergebnisse zu überprüfen. Das geht bei einer Photovoltaikanlage eben nicht. Auch die Reinigungstechnik unterscheidet sich in der PV-Reinigung grundsätzlich vom Putzen des Fensterglases. Diese im Bild sichtbaren, angeweichten Schmutzreste haften letztlich noch stärker, als der originale Schmutz.

Bild 2:

Oberfächenbeschädigung durch Rotationsbürste

Rotierende Bürsten gehören zu den Reinigungsgeräten mit erhöhten Risiken für Bearbeitungsschäden. Wenn Sie sich als Inhaber eines Gewerbebetriebs ein Reinigungsgerät ausleihen, damit Ihre Mitarbeiter zwischendurch die PV-Reinigung übernehmen, kann dies im schlechtesten Fall sogar irreversible Folgen haben. Die Aufrauung und die Verkratzung des Solarglases sieht man tatsächlich zunächst gar nicht, oder nur bei einem bestimmten Lichteinfall. Ein Symptom für aufgerautes Modulglas kann viel später die rasche und hartnäckige Neuverschmutzung sein. Bild 2 zeigt wie sich die Nachverschmutzung genau an den Stellen festhält, wo die rotierende Bürste während der PV-Reinigung zu lange auf derselben Stelle lief.

Bild 3:

Beschädigung der Antireflexbeschichtung durch rotierende Bürsten

Diese Beschädigung erkennt der Laie noch nicht einmal wenn er vor dem Modul steht. Bei älteren Photovoltaikanlagen, oder bei Modulen mit Vorschädigung durch Langzeitverschmutzung kann man mit der Rotationsbürste durchaus die Antireflexbeschichtung partiell herunterreiben.

Bild 4:

Die Sichtprüfung

Ein erfahrener Fachbetrieb für die PV-Reinigung erkennt Veränderungen und Beschädigung am Photvoltaik Modul. Denn während einer Reinigung muss der aufmerksame Solarreiniger beständig die Module betrachten, um die Ergebnisse seiner Arbeit zu prüfen. Hier ist die PV-Reinigung dann auch eine sehr schöne Ergänzung zu der wiederkehrenden technischen Prüfung durch Ihren Elektrofachbetrieb. So detailliert kann selbst der Techniker die Module nicht auf Sicht prüfen. Beide Sichtprüfungen ergänzen sich daher sehr sinnvoll.

Fazit: Lohnt sich also das Selber-Reinigen einer PV Anlage?

Oder hat es mehr Vorteile einen souveränen Reinigungsfachbetrieb zu beauftragen?

Uns ist es aus der Mitarbeiterschulung bekannt, dass auch dem gelernten Glasreiniger der Umstieg auf die Photovoltaik Reinigung anfangs nicht leicht fällt. Es dauert auch beim professionellen Glasreiniger bis er in der PV-Reinigung endlich Top-Ergebnisse erzielt. Das liegt natürlich auch an unserer Meßlatte, an dem Anspruch den wir an unsere Mitarbeiter stellen. Es liegt aber auch daran, dass es der Glasreiniger gewohnt ist durch die Fensterscheibe hindurch zu sehen. Bis man das Ergebnis auf dem PV Modul gut erkennen kann braucht es Anleitung und Erfahrung.

Eine real fachmännische PV-Reinigung vermag Photovoltaikanlagen werthaltig und langlebig zu machen. Unser Ziel sind PV Anlagen die zumindest 40 Jahre und mehr solide Stromerträge möglichst ausfallfrei generieren. Deshalb raten wir von unbegleiteten Reinigungsexperimenten auf Photovoltaikanlagen ab. Gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot mit Festpreis-Garantie für die Reinigung Ihrer PV Anlage. Wenn es sinnvoll oder wirtschaftlich erforderlich ist, leiten wir Sie gerne an und integrieren Ihre Leistung in ein tragfähiges Reinigungskonzept.

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