In der Reinigung von PV-Anlagen ist der Handwerker standortabhängig mit vielen unterschiedlichsten Verschmutzungen konfrontiert. Diese können stark haftend sein, fettig, ölig, langjährig und fest mit dem Glas verbunden, Multiverschmutzung mit Metallstäuben, scharfkantigen Stäuben und vieles, vieles mehr.

Die PV-Reinigung unterscheidet sich von den meisten anderen Reinigungsarbeiten ganz erheblich:

  • verkratzungsempfindliches Solarglas (TVG)
  • PV-Module sind elektrische Bauteile
  • Modultemperaturen bis zu 80° Celsius
  • Reinigung im Aussenbereich
  • Regenrinne ist nicht an die Kläranlage angeschlossen

Um es kurz auf den Punkt zu bringen:
der Schmutz kann sehr stark haften und verkratzen. Die Auswahl an allem was "Dreck herunterkratzt", oder wie in der Gebäudereinigung üblich chemisch löst, ist sehr stark eingeschränkt.

In unserer Rubrik Fragen und Antworten beziehen wir eindeutig Stellung zum Einsatz sogenannt biologisch abbaubarer Reinigungsmittel, von rotierender Bürsten und anderer Hilfsmittel mit erhöhtem Schadensrisiko. In der Ökologischen Solarreinigung ist der Einsatz von (biologisch abbaubarer) Chemiereiniger, entmineralisiertem Wasser, rotierenden Bürsten und Nanoprodukten definitiv ausgeschlossen.

Aus unserer Sicht und Erfahrung ist deren Einsatz in einer professionellen und verantwortungsvollen Solarreinigung ausgeschlossen. Das gewerbliche Angebot einer Solarreinigung muß stets real ökologisch, schadensfrei und werterhaltend sein.

Das aktuelle Fallbeispiel zeigt in der oberen Bildreihe die handwerklichen Herausforderungen einer Mehrfachverschmutzung auf einem üblichen landwirtschaftlichen Betrieb.
Das wichtigste Reinigungsmittel für eine schadensfreie Solarreinigung ist Wasser. In ausreichender Menge und entsprechender Qualität. Die Bilder zeigen deutlich, dass sich Verschmutzungen dimensional aufbauen. Nur mit einer ausreichenden Wassermenge und Einweichzeit kann schadensfrei und sauber gereinigt werden.

Im aktuellen Fallbeispiel sind die Verschmutzungen fetthaltig. Um diese chemiefrei und ohne Verkratzungsrisiko sanft zu lösen, bedienen wir uns einer salomonischen Lösung: das Solarbutzwasser. Solarbutzwasser (Hersteller: Lichtmatrix Laboratorium München) ist ein quantenphysikalisches Produkt (DEISOLYSE) frei von jeglichen Wirkstoffen. Anders als ein herkömmliches Reinigungsmittel greift es den Schmutz nicht an (also auch nicht das Material). Solarbutzwasser neutralisiert die Anhaftung zwischen Schmutz und Material.

Ähnlich wie bei einer statischen Aufladung. Solange das Feld aufgeladen ist, zieht das Material Staub an. Ist es neutralisiert, lässt sich der Schmutz leicht entfernen und das Material bleibt länger sauber. 125ml Solarbutzwasser wird auf 1000l Leitungswasser dosiert. Dann wird die Verschmutzung auf dem Photovoltaik-Modul und in den Gaps der Modulrahmen eingeweicht. Einweichen und reinigen in mehreren Arbeitsschritten löst den Schmutz bis zum Materialgrund. Sauberkeit, die man sehen kann.

Deshalb: Augen auf bei der Wahl des Reinigungsmittels. Was es auf dem freien Markt für die Solarreinigung gibt ist meist nichts anderes, als ein gewöhnlicher Haushaltsreiniger mit Säuren, Enzymen, oder Tensiden. Nicht alles was im Labor als biologisch abbaubar tituliert wird, darf einfach im Aussenbereich verwendet werden. Wenn das Reinigungsmittel auf dem Glas trocknet, ist es drauf und bleibt auch drauf. Mit allen Konsequenzen.
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