(Wann) soll man Photovoltaikanlagen reinigen?

Am besten lässt man immer rechtzeitig und bedarfsgerecht reinigen.

Ja, es ist tatsächlich sinnvoll jede Photovoltaikanlage grundsätzlich irgendwann einmal reinigen zu lassen. Der richtige, bedarfsgerechte Reinigungszeitpunkt kann schon nach 1 Jahr sein, aber auch erst nach 10 Jahren. Wie erkenne ich nun diesen richtigen Reinigungszeitpunkt?

Um den richtigen Reinigungszeitpunkt zu bestimmen, orientieren Sie sich bitte nicht an möglichen Ertragsverlusten. Denn auch verschmutzte PV Anlagen können in guten Photovoltaikjahren noch immer sehr viel Strom erzeugen. In diesem Schmutz sind viele Luftschadstoffe gebunden, die auf Dauer das Solarglas korrodieren. Eine beginnende Materialveränderung erkennt der PV-Betreiber erfahrungsgemäß nicht. Glaskorrosion kann man nur in einem frühen Stadium noch rückgängig machen.

Lassen Sie deshalb Ihre Photovoltaikanlage immer dann reinigen, wenn Sie nach einer Regenperiode noch immer deutlich haftende Verschmutzung am Solarglas bemerken:

Wann ist die Wirtschaftlichkeit der Solarreinigung am besten?

Wie erkenne ich diesen richtigen Reinigungszeitpunkt?

Ob Laie oder Profi am besten erkennt man den Verschmutzungsgrad einer Photovoltaikanlage bei bedecktem Himmel und trockenen Modulen. Um sicherzugehen wartet man zunächst einen tüchtigen Regenschauer ab, denn jetzt sind alle losen Verschmutzungen heruntergespült. Danach sollte das Solarglas in trockenem Zustand blank und schön glatt sein. Die Schlitze zwischen Glas und Rahmen müssen ebenfalls frei von Moos und Flechten sein.

Wann ist eine PV-Reinigung überflüssig?

Solange Ihre Sichtprüfung keine Auffälligkeiten zeigt, brauchen Sie definitiv keine Reinigung der Photovoltaikmodule. An idealen Standorten im Alpenvorraum kann so ein gutes Ergebnis auch über 8 oder 10 Jahren anhalten. Allerdings hängt dies immer von mehreren Faktoren ab – die Glasqualität spielt beispielsweise eine weitaus größere Rolle, als die Dachneigung.

In unserem „Leitfaden für eine rechtzeitige Solarreinigung“ geben wir für verschiedene private, gewerbliche und landwirtschaftliche Standorte eine Übersicht, wann man die Photovoltaikanlage normalerweise reinigen lassen sollte. Eine Photovoltaikanlage kann man bei Plus-Temperaturen prinzipiell immer reinigen. Eine Herbstreinigung hat genauso Vor- und Nachteile wie eine Modulreinigung im Frühjahr.

Wann ist die Wirtschaftlichkeit einer Solarreinigung optimal?

Lieber etwas früher, oder besser etwas später reinigen lassen?

auf trockenen Modulen und bei bedecktem Himmel sieht man den Schmutz am besten

Möchte man den Wert und die Funktion seiner Photovoltaikanlage möglichst lange erhalten, muss gereinigt werden bevor die Verschmutzung eine Materialveränderung bewirkt. Das klingt zunächst komplizierter als es ist, denn jeder kennt dies aus seinem Alltag. Auch Backofen und Spülmaschine verschmutzen im Laufe der Zeit. Wenn man hier den richtigen Reinigungszeitpunkt verpasst, kann die Funktion eingeschränkt sein, oder das Gerät Schaden nehmen. Durchaus vergleichbar ist es mit dem „elektrischen Gerät“ Photovoltaikanlage.

Bei einer Photovoltaikanlage sind selten nur einzelne Module verschmutzt, oder mit Flechten bewachsen. Zögert man also die Modulreinigung zu lange hinaus, ist es selten mit dem Austausch einzelner Module getan. Mit einer sehr späten Photovoltaik Reinigung riskiert man in der Konsequenz immer den Wert und die Funktion der kompletten PV-Anlage. Das ist das Risiko, wenn man mit den Reinigungsintervallen pokern geht.

Unsere ganz normale Luftverschmutzung enthält chemische Verbindungen mit materialaggressiver bzw. korrosiver Wirkung. Im Laufe der Jahre bewirkt eine Langzeitverschmutzung dann chemisch-physikalische Veränderungen im Glas, oder in seiner Beschichtung . Das sind ganz normale physikalische Vorgänge. Dieser schleichenden Materialermüdung und Glaskorrosion möchte wir in der Ökologischen Solarreinigung mit einer rechtzeitigen Reinigung möglichst zuvorkommen. Dass man nicht immer den perfekten Moment erzielt ist normal, man hat als Betreiber je nach Standort durchaus eine gewisse zeitliche Toleranz.

Fazit:

Das Sprichwort „aus den Augen aus dem Sinn“ trifft auch auf Photovoltaikanlagen zu. Wir empfehlen deshalb jedem Photovoltaikbetreiber zumindest einmal pro Jahr die Photovoltaikanlage genauer zu betrachten. Diese Sichtprüfung beinhaltet auch den Verschmutzungsgrad. Wer sich dies nicht zutraut oder keine Zeit dafür hat, sollte die Begehung an Fachleute mit der erforderlichen Kompetenz abgeben. Ein guter Elektriker muss nicht zwangsläufig die Verschmutzung richtig einzuschätzen wissen. Gerne unterstützen wir Sie oder Ihren Elektrofachbetrieb den richtigen Reinigungszeitpunkt zu ermitteln.

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